Heizung & Energie | Solar/Wärmepumpen/Festbrennstoffe | 26.02.2013

Weiterbildung für das Heizungshandwerk

Qualitätsoffensive für Pelletheizungen

Das Thema Qualitätsanforderungen wird für die Pelletbranche wichtigste Voraussetzung für Marktwachstum sein. Nachdem der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) im Vorjahr das ENplus-Zertifikat für Pellets am Markt einführte, stehen die Heizungsbauer im Fokus. In Kooperation mit den SHK-Zentral- und Fachverbänden wird im Jahr 2011 eine Weiterbildung zum Pellet- und Biomassefachbetrieb angeboten. Auf einer speziellen Internetseite werden diese Betriebe gelistet und beim Verbraucher beworben. Ende des Jahres sollen dort 1000, bis zum Jahr 2015 sogar 4000 Pellet- und Biomassefachbetriebe erscheinen. Für 2011 rechnet der DEPV (www.depv.de) mit einer Marktbelebung und dem Verkauf von 25000 Pelletheizungen. Für den Betrieb einer Pelletheizung ist ein Qualitätsmanagement vom Energieträger über die Feuerungstechnik bis hin zum Einbau durch den Heizungsfachbetrieb Voraussetzung. „Qualität ist der wichtigste Faktor zur Absatzsteigerung“, sagte DEPV-Vorsitzende Beate Schmidt. Daher soll das Heizungshandwerk 2011 mit einem bundesweiten Qualifizierungsangebot ge­stärkt werden. Durchgeführt werden die Qualifizierungsmaßnahmen vom Deutschen Pellet­institut (DEPI) GmbH als Kommunikations- und Dienstleis­tungszentrum des DEPV, das hierzu eine Kooperation mit den SHK-Verbänden vereinbart hat. Als Voraussetzung für die Auszeichnung zum Pellet- und Biomassefachbetrieb wird neben dem Nachweis einer technischen Schulung und dem Einbau einer bestimmten Anzahl Pelletkessel auch der Besuch einer Fortbildung zum Energieträger Pellets vorgeschrieben. Die hierdurch qualifizierten Heizungsbaubetriebe werden dem Verbraucher im Internet als Partner empfohlen. Die bereits im Vorjahr erfolgte Markteinführung von ENplus war der Ausgangspunkt für die Qualitätsoffensive. Mit ENplus sei erstmals ein Qualitätszeichen für Pellets am Markt, das sowohl Ansprüche an den Energieträger als auch an Lagerung, Transport und Belieferung des Verbrauchers beinhalte, so Schmidt. Schon jetzt sind über 50 % der in Deutschland verfügbaren Pellets entsprechend zertifiziert. Im Zuge einer vergleichbaren internationalen Qualität wird ENplus in diesem Jahr auch in weiteren europäischen Ländern eingeführt werden. Neben der Qualität und dem Komfort spielt auch die Wirtschaftlichkeit der Wärmeerzeugung eine zentrale Rolle. „Mit der Mar­kentechnik unsrer Hersteller und hochwertigen heimischen Pellets ist der Einbau und Betrieb einer Pelletheizung eine sehr wirtschaftliche Investition“, betonte Schmidt.

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