Bad & Design | Unternehmen & Markt | 27.04.2017

Sanitärhandwerk vergibt Design-Preis

  • Die glücklichen Gewinner des Produkt-Award „Badkomfort für Generationen“. Quelle: ZVSHK

  • Vier Mal vergeben: der Produkt-Award des ZVSHK. Quelle: ZVSHK

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK; www.zvshk.de) hat zum dritten Mal nach 2013 und 2015 auf der ISH 2017 die Gewinner des Design-Wettbewerbs „Badkomfort für Generationen“ gekürt. Vier gleichberechtigte Preisträger erhielten aus der Hand des ZVSHK-Präsidenten Friedrich Budde einen Produkt-Award für generationen-übergreifenden Badkomfort. Die Unternehmen Hansgrohe SE, die Grohe GmbH, die HEWI Heinrich Wilke GmbH und die GriP Safety Coatings AG überzeugten die international wie interdisziplinär zusammengesetzte Fachjury mit ihren zum Wettbewerb eingereichten Produktneuheiten. Für den im Herbst 2016 ausgeschriebenen Wettbewerb hatten 24 Unternehmen ihre Produkte eingereicht. Die preiswürdigen Produkte mussten sich durch eine besondere Verbindung von Funktionalität, Sicherheit und Ästhetik auszeichnen.

Bewertung der Gewinnerprodukte

Mathias Knigge, Vorsitzender des Kompetenznetzwerk EDAD (Design für alle Deutschland e.V.), beschreibt die Vorzüge der von der Jury ausgezeichneten Produkte.

GriP Safety Coatings AG (Bodenbelag: „Grip AntiRutsch“): Mit diesem Produkt ist es im Bestand besonders einfach möglich, das Bad rutschfest und damit sicherer zu machen. Für das Handwerk ein spannender Ansatz für Badgestaltung und nachträgliche Optimierung. Die 2-Komponenten Beschichtung ist leicht zu reinigen, lässt sich rückstandslos entfernen und entspricht den Anforderungen im kommerziellen Einsatz.

Grohe GmbH (Dusch-WC: „Sensia Arena“): Ein Produkt, das seinen Weg über gute Gestaltung und einfache Nutzung in immer mehr Bäder schafft. Der Gestaltungsansatz stellt die Funktionalität nicht übermäßig in den Vordergrund und kann in die zeitgemäße Badgestaltung gut integriert werden. Der große Mehrwert für Alt und Jung wird auch an den verschiedenen Bedienungsmöglichkeiten deutlich: am WC, mit der Fernsteuerung oder einer App zur Programmierung.

Hansgrohe (Duschsteuerung „RainSelect“): Dieses Produkt zeigt, dass es möglich ist große Bedienelemente, eine gut sichtbare und verständliche Produktgrafik zu realisieren, ohne Attraktivität und Markenkern zu vernachlässigen. Die Tasten lassen sich besonders leicht bedienen, sind horizontal angeordnet und dadurch einfach zu erreichen. Das Bedienkonzept greift den bekannten Lichtschalter auf und differenziert klar zwischen Wärme- und Mengenregelung.

HEWI Heinrich Wilke GmbH (Vorwandsystem: S50): Das durchgängig gestaltete System ermöglicht gleichermaßen die Höhenverstellung von Waschtischen und WC-Becken – ein Vorteil für Nutzer verschiedener Generationen und Körpergröße. Es fügt sich gut in die Badgestaltung ein und stellt die Funktionalität der Verstellbarkeit nicht in den Vordergrund. Die Integration eines beleuchteten Spiegels mit verschiedenen Farbtemperaturen ist ein weiterer Mehrwert.

Hintergrund

Der Wettbewerb wird durch die Kooperationspartner Verband Wohneigentum, Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft und Deutscher Großhandelsverband Haustechnik unterstützt.

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  • Heft Ausgabe 5/2017

    Jetzt ist der Sommer nicht mehr fern. Daher legen wir im nächsten SHK Profi (5/2017) den Fokus auf eher sommerliche Themen. Für das SHK-Gewerk heißt das aber leider nicht Urlaub, Sonne und Strand, sondern Umgang mit Dachentwässerung, Gebäudetechnik für Ferienhäuser und effiziente Lüftungstechnik.
    Dementsprechend dürfen Sie sich auf spannende Fachbeiträge freuen. So berichten wir in unserem Sonderteil „Sanitärtechnik & Trinkwassersysteme“ über eine Lösung aus dem Bereich der Flachdachentwässerung, bei der unliebsame Undichtigkeiten vermieden werden können.
    Bei einem Ferienhaus-Projekt im "Ostsee Resort Olpenitz" wurden bei den neugebauten „Schwimmenden Häusern“ Split-Wärmepumpen eingeplant. Ein weiterer Fachbeitrag befasst sich mit Lüftungstechnik für Hallenbauten. Auch hierbei kann eine Wärmerückgewinnung laut EnEV (Energieeinsparverordnung) erforderlich werden. Wir stellen Ihnen eine Lösung vor, wie dies wirtschaftlich erreicht wird.
    Sie sehen, der Blick in die SHK Profi-Ausgabe 5/2017 wird sich lohnen.

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