Heizung/Energie | Unternehmen & Markt | 15.03.2016

Bosch Thermotechnik wächst 2015

Umsatzwachstum und Steigerung des Marktanteils

  • Bosch Thermotechnik zeigt sich 2015 auf Wachstumskurs. (Foto: Bosch Thermotechnik)

Bosch Thermotechnik (www.bosch-thermotechnik.de) ist im Geschäftsjahr 2015 deutlich gewachsen: Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund 7 % auf rund 3,3 Mrd. €, wechselkursbereinigt um rund 4,5 %. „Unser Geschäft hat sich 2015 hervorragend entwickelt. In West- und Südeuropa konnten wir Marktanteile hinzugewinnen, vor allem in unseren Kernmärkten Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien, Spanien und Österreich“, so Uwe Glock, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Thermotechnik. Das Wachstum lässt sich vor allem auf die gute Entwicklung bei wandhängenden Gasgeräten, Warmwasserbereitern und bodenstehenden Kesseln zurückführen.

„2015 haben wir eine völlig neuartige Gerätegeneration auf den Markt gebracht. Sie ist internetfähig, intuitiv und einfach per Touchscreen zu bedienen und lässt sich um bis zu 30 % schneller einbauen. Damit stärken wir unsere Position als Weltmarktführer bei Heizsystemen für Wohngebäude und setzen neue Maßstäbe für die Branche“, sagte Glock.

Führender Anbieter von Smart Heating-Lösungen

Mit mehr als 150.000 verkauften vernetzbaren Produkten zeigt sich Bosch Thermotechnik als führender Anbieter von "Smart Heating"-Lösungen, die Komfort, Energieeffizienz, Betriebssicherheit und Servicequalität deutlich erhöhen. Über das neue Portal „HomeCom“ erhalten Installationsbetriebe beispielsweise detaillierte Informationen über die vernetzten Heizsysteme ihrer Kunden, einschließlich Störungen und Prognosen zu den Ursachen. Der Endkunde erhält übersichtliche Informationen zu seiner Anlage, Verbrauchsdaten und individuelle Energiespartipps. Auf dem Weg zu weiterem Wachstum setzt Bosch auf drei Geschäftsfelder: Heizsysteme für Wohngebäude, Warmwassergeräte im Wohnbereich und das Anlagengeschäft für gewerbliche und industrielle Heizungs- und Klimatisierungssysteme. „In allen drei Segmenten kommen wir gut voran und wollen stärker als der Markt wachsen. Diesen Kurs werden wir auch 2016 kontinuierlich weiterverfolgen“, sagte UweGlock.

Neue, zukunftsweisende Gerätegeneration wird erweitert

Die neue Gerätegeneration von Bosch Thermotechnik bietet ein modulares Baukonzept. Die bis ins Detail durchdachte Komponentenanordnung ermöglichen Installateuren einen sehr guten Zugang zu den einzelnen Bauteilen im Innern der Wärmeerzeuger. Dadurch sind die Geräte deutlich einfacher und schneller zu warten. Besonders markant ist das neue Design mit Glasfronten in schwarz oder weiß. Bosch Thermotechnik hat 2015 unterschiedliche Produkte der neuen Generation unter den Marken Junkers Bosch und Buderus eingeführt, u.a. in Deutschland, Österreich, Luxemburg, Italien, Spanien, Belgien, der Türkei, dem Baltikum und Russland. 2016 folgen weitere europäische Länder. Auch in China ist das erste wandhängende Heizgerät der neuen Generation unter der Marke Bosch bereits erhältlich. 2016 werden die ersten Wärmepumpen, Speicher und Kaminöfen der neuen Generation vorgestellt. Zudem führt das Unternehmen 2016 Gas-Wärmepumpen für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Energiezentralen mit Brennstoffzellentechnologie im Markt ein.

Großanlagengeschäft: Fortschritte auf dem Weg zum Systemanbieter

Im Geschäftsfeld Gewerbliche und Industrielle HVAC-Anwendungen (Heating, Ventilation, Air-Conditioning) kommt Bosch Thermotechnik nach eigenen Angaben gut voran. Das Unternehmen hat einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum internationalen Systemanbieter gemacht: Im März 2015 haben Bosch Thermotechnik und das chinesische Unternehmen Midea CAC ein Joint Venture für VRF-Klimageräte (Variable Refrigerant Flow – variabler Kältefluss) zur Heizung und Klimatisierung von gewerblichen Gebäuden vereinbart. Der Produktionsstart in Hefei, China, ist für Ende März 2016 geplant. „Mit dem Joint Venture baut Bosch Thermotechnik sein Technologieportfolio im Großanlagengeschäft weiter aus. Damit eröffnen wir uns vielversprechende Wachstumschancen im internationalen HVAC-Markt“, so Uwe Glock.

Warmwassermarkt: Ausbau der internationalen Präsenz

Im Warmwassermarkt für den Wohnbereich baut Bosch Thermotechnik mit einem neuen Fertigungsstandort in Mexiko die internationale Präsenz aus und führt die Strategie einer regionalen Aufstellung fort.

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Nächste Ausgabe in der Vorschau

  • Heft Ausgabe 7/2016

    Die nächste Ausgabe des SHK Profi (7/2016) bietet Ihnen Themen rund um Badkonzepte, Brennstoffzellen und energieeffiziente Wohnraumtemperierung.
    Bäder im Dachgeschoss erfordern zumeist eine ausgefeilte Planung. Mit dem richtigen Raumkonzept lassen sich speziell die Schrägen im Bad optimal nutzen und sogar gekonnt in Szene setzen. Im Themenkanal Bad & Design erfahren Sie alles über Lösungen für „Problembäder“.
    Immer wieder gab es in den letzten Jahren vollmundige Ankündigungen, dass die Brennstoffzelle zur Nutzung in Gebäuden in Kürze marktreif sei. Genauso oft wurde man von verschiedenen Seiten vertröstet. Seit erste serienreife Geräte 2012 auf den Markt kamen, hat sich einiges getan. Die Hannover Messe zeigte im April 2016, dass die Brennstoffzellenindustrie endgültig bereit für eine Serienfertigung in großem Maßstab ist. Es ist also Zeit, sich intensiver mit der Technologie zu beschäftigen.
    Installation, Bedienung und Wartungsaufwand sind einige Punkte, die bei der Auswahl einer Heizungssteuerung eine Rolle spielen. Im Interview mit der SHK Profi-Redaktion berichtet Tobias Wimmer, Geschäftsführer der Firma Wärme Wimmer, von der intelligenten Heizungssteuerung von tado°, die nicht nur den Installateur überzeugt, sondern auch maßgeblich zum Erfolg beim Kunden beiträgt.
    Der Blick in die SHK Profi-Ausgabe 7/2016 wird sich lohnen!

    Bildquelle: HSK Duschkabinenbau KG

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