Heizung/Energie | Unternehmen & Markt | 09.02.2016

Energieeffizienzlabel für alte Heizanlagen

Zuschussmöglichkeiten im Überblick

  • Um Verbraucher für die Effizienz der eigenen Heizung zu sensibilisieren, wurde am 1. Januar 2016 ein Energie-effizienzlabel für alte Heizanlagen eingeführt. Das neue Label soll den Bewohnern verdeutlichen, wie effizient ihre aktuelle Heizung ist und unmittelbar zeigen, ob unnötige Kosten und CO2-Emissionen durch einen Energiefresser im Heizungskeller entstehen.

  • Je nach Alter und Zustand der bestehenden Anlage lässt sich der Energieverbrauch mit einer neuen Heizung um bis zu 20 % senken. Auch bei Neugeräten gibt das Energielabel, das im September 2015 für neue Heizungen eingeführt wurde, Aufschluss über die Effizienz.

Modernisierer werden bei der Finanzierung einer modernen Heiztechnik von Bund, Ländern, Gemeinden und anderen Anbietern mit zahlreichen Förderprogrammen unterstützt. Einen Überblick über die verschiedenen Zuschussmöglichkeiten bietet die Initiative WÄRME+ mit ihrer Förderdatenbank unter www.waerme-plus.de , die regelmäßig auf den neusten Stand gebracht wird.

Heizungsanlagen sind in Deutschland im Durchschnitt rund 17 Jahre alt, mehr als ein Drittel sind sogar seit über 20 Jahren in Betrieb. „Bedenkt man, dass knapp 70 Prozent des Energieverbrauchs im privaten Haushalt auf die Raumwärme entfallen, ist das jährliche Energie-Einsparpotential gerade bei älteren Heizkesseln entsprechend hoch“, erklärt Hans-Jürgen Nowak von der Initiative WÄRME+. Um Verbraucher für die Effizienz der eigenen Heizung zu sensibilisieren, wurde am 1. Januar 2016 das Energieeffizienzlabel für alte Heizanlagen eingeführt.

Mit einem umfassenden Informations- und Serviceangebot klärt die Initiative WÄRME+ darüber auf, wie eine effiziente Anlagentechnik zu einer intelligenteren Energienutzung in Haus und Wohnung beitragen kann. Im Fokus stehen dabei innovative Lösungen wie die Wärmepumpe, die dezentrale Warmwasserbereitung mit elektronischen Durchlauferhitzern, die elektrische Fußbodenheizung und die Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung. Zu den Mitgliedern der Initiative zählen die Unternehmen AEG Haustechnik, Clage, DEVI, Dimplex, Stiebel Eltron und Vaillant sowie der Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie (ZVEI) und die HEA Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung.

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    Die nächste Ausgabe des SHK Profi (6/2016) bietet Ihnen Themen rund um bezahlbaren Wohnungsbau, Wellness und Wärmepumpen.
    Gemeinsam mit dem Mineralölhandel und Tankschutz-Fachbetrieben will das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) die Zahl der Öltanksanierungen erhöhen. Die SHK Profi-Redaktion führte ein Interview mit IWO-Geschäftsführer Adrian Willig.
    Eine Notunterkunft am Flughafen Tempelhof für bis zu 7.000 Menschen verteilt auf sechs Hangars mit etwa 28.000 m² und ca. 110.000 m² im Außenbereich – In einem Spezial zur Initiative bezahlbarer Wohnungsbau (http://initiative-bezahlbarer-wohnungsbau.de/) können Sie sich unter anderem über das Großprojekt in Berlin informieren, für das Geberit die sanitäre Versorgung geliefert hat.
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    Der Blick in die SHK Profi-Ausgabe 6/2016 wird sich lohnen!

    Bildquelle: Hansgrohe SE

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