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Betrieb | Software | 02.08.2017

Generationswechsel bei Moser Software

38 Jahre Tradition bleiben in Familienhand

Moser Software, 1979 durch Heide Moser und Dipl.-Ing. Matthias Moser gegründet, wird seit dem 1. Juli 2017 von Kerstin, Christian und Maximilian Moser als neue Geschäftsführung geleitet. Die drei Kinder des Gründerpaares sammelten bereits langjährige Erfahrung in leitenden Positionen des Familienunternehmens aus Würselen. An der strategischen Ausrichtung des Software-Anbieters für kaufmännische Software für Mittelstand und Handwerk will die neue Geschäftsführung festhalten.


„Mit dem Wissen, dass Moser Software von meinen Kindern und einem tollen Team mit viel Leidenschaft und Innovationsfreude in die Zukunft geführt wird, kann ich mich nun mit gutem Gefühl aus der Geschäftsführung zurückziehen“, erklärt Dipl.-Ing. Matthias Moser, der dem Unternehmen als Gesellschafter verbunden bleibt.

Seit Jahren wurde der Generationswechsel vorbereitet: Kerstin Moser leitete bereits die Marketing-Abteilung, Christian Moser war für das Ressort Technologie verantwortlich und Maximilian Moser führte Vertrieb und Consulting. Diese Aufgabenteilung behält das Trio auch innerhalb der Geschäftsführung bei.

 

Generationswechsel auf Führungs- und Software-Ebene

„Wir gehen den bevorstehenden und teilweise bereits vollzogenen Technologiesprung sowie die Einführung der neuen Software-Generation mit viel Freude und Energie an“, sagt Gründerin Heide Moser, die weiterhin als geschäftsführende Gesellschafterin im Unternehmen aktiv sein wird. Somit sei der Software-Anbieter bestens für aktuelle und kommende Herausforderungen des digitalen Wandels gerüstet. Zur vollständig neu entwickelten Software-Generation gehören eine moderne, intuitiv bedienbare Software-Oberfläche sowie ein Responsive Design, mit dem Nutzer unabhängig von der Wahl des Standorts oder des Endgerätes arbeiten können. Lösungen wie „Moser allround“ können aus der Cloud oder lokal eingesetzt werden. Der Anwender entscheidet eigenständig, auf welche Art und Weise er mit seinem Programm arbeiten möchte – eine zentrale Plattform für die Abwicklung seiner Aufträge und Projekte steht ihm dabei zur Verfügung.

Überdies orientiert sich das Familienunternehmen auch in Zukunft stark an den Bedürfnissen seiner Kunden. So erlaubt die neue Software-Generation auch eine hybride Arbeitsweise, bei der die Zusammenarbeit mit der aktuellen Produktgeneration möglich ist. „MOS’aik“-Anwender können also einen schrittweisen Wechsel auf die neue Technologiebasis vollziehen. „So gehen der Generationswechsel auf Führungs- und auf Softwareebene harmonisch Hand in Hand“, erklärt Heide Moser. Außerdem plant die neue Geschäftsführung einen weiteren Ausbau der Präsenz an den vier Moser Standorten, um künftig noch näher an den Kunden zu sein.

Familienunternehmen – bald eine Seltenheit?

Moser Software ist kein Einzelfall, die Zahlen des Instituts für Mittelstandsforschung (IFM) in Bonn sind eindeutig: Bis 2018 müssen in Deutschland gut 135.000 Familienunternehmen mit rund zwei Millionen Arbeitsplätzen ihre Unternehmensnachfolge sichern. Wurde der Generationswechsel noch vor etwa zehn Jahren zu rund zwei Dritteln in der Familie organisiert, findet dieses Modell heute allerdings nur noch bei etwa 40 % aller Unternehmensübergaben Anwendung.

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