Der Unterschied steckt in der Fahrzeugeinrichtung
Wenn Organisation zum echten Produktivitätsfaktor wird
Ob bei der Montage oder bei Service-Arbeiten: Sind Werkzeuge und Materialien im Fahrzeug nicht organisiert, kostet das SHK-Profis wertvolle Arbeitszeit und Produktivität. Für den Handwerksbetrieb GBS Kühlanlagen aus Augsburg, ist klar: Ein Fahrzeug ist weit mehr als ein Transportmittel. Es ist ein Arbeitsplatz und dieser muss funktionieren. Jeden Tag, bei jedem Einsatz. Um alle Fahrzeuge sinnvoll zu konfigurieren, arbeitet das Unternehmen mit Sortimo zusammen. Durchdachte Planung, klare Strukturen und ergonomische Lösungen sorgen dafür, dass diese nicht nur Transportmittel sind, sondern produktive Arbeitsplätze.
Seit mehr als zehn Jahren setzt GBS auf Fahrzeugeinrichtungen von Sortimo. Nicht aus Imagegründen, sondern, wie Geschäftsführer Dominik Wildner es ausdrückt, „weil sie uns jeden Tag Zeit, Nerven und Wege sparen“. GBS betreut Anlagen, die vom kleinen Splitgerät bis hin zur industriellen Kaltwassermaschine reichen. Die Bandbreite der Aufgaben spiegelt sich direkt im Fahrzeug wider: Monteure benötigen Werkzeuge aus verschiedenen Gewerken, präzise Messgeräte, Reinigungsmittel, Ersatzteile, Kältemittel und Gasflaschen. Damit diese Vielfalt im Arbeitsalltag nicht zum Zeitfresser wird, müssen alle Materialien so organisiert sein, dass jeder Griff sitzt. Kein Suchen, kein Umpacken, keine Improvisation. Nur so lassen sich Termine zuverlässig einhalten und Einsätze effizient durchführen.
Diesen Anspruch verfolgt GBS konsequent über den gesamten Fuhrpark hinweg. Achtzehn Transporter von Volkswagen Nutzfahrzeuge sind im Einsatz, alle vollständig mit Sortimo eingerichtet. Für die Geschäftsführer Dominik Wildner und Dominik Stark ist das ein bewusstes Signal in Richtung Kundschaft: „Für uns ist es wichtig, dass unsere Kundinnen und Kunden von Beginn der Zusammenarbeit erkennen, dass wir unseren Slogan ‚Wir sind es wert. Qualität trifft Leidenschaft!‘ im
Herzen tragen. Und das beginnt schon beim Fahrzeug und dessen Ausstattung.“
Verfügbaren Raum optimal nutzen
Die Fahrzeuge kommen sowohl in der Montage als auch im Service zum Einsatz – zwei Bereiche mit teils unterschiedlichen Anforderungen. Trotzdem gilt in beiden der gleiche Grundsatz: Der verfügbare Raum muss optimal genutzt werden, damit die Teams strukturiert und ohne Verzögerungen arbeiten können. Dominik Stark bringt es auf den Punkt: „Klare Ordnung und Struktur macht jedem die Arbeit leichter und gestaltet sie effizienter.“ Ein typisches Einsatzszenario bei GBS ist der Service im dichten Stadtverkehr. Große Fahrzeuge sind dort hinderlich. Gleichzeitig sollen sie eine komplette SHK-Werkstatt ersetzen. Wie dieser Spagat gelingt, zeigt der VW „Caddy“ im Fuhrpark des Unternehmens. Durch eine Doppelbodenlösung mit integrierten „Jumbo-Units“ entsteht ein erstaunlich großer Stauraum, der dennoch schnell zugänglich bleibt. Reinigungsmittel, Kleinwerkzeuge und häufig benötigte Materialien liegen nahe der Tür und lassen sich mit wenigen Handgriffen erreichen. Darüber sorgt das „Globelyst4“-Regalsystem für klare Struktur und feste Platzlogik. Für die Monteure bedeutet das: kein Suchen, kein Herumsteigen im Fahrzeug, kein Umpacken. Der Kleintransporter wird zu einer intelligent organisierten mobilen Arbeitsumgebung, die mit ihrer Übersichtlichkeit Zeit spart und die körperliche Belastung reduziert.
Drei Praxistipps, die SHK-Betriebe weiterbringen
Den einen „typischen“ SHK-Ausbau gibt es nicht. Dafür sind die Arbeitsweisen und Anforderungen innerhalb der Branche zu unterschiedlich. Dennoch haben Dominik Stark und Dominik Wildner drei Aspekte identifiziert, die sich in ihrem Alltag als besonders wertvoll erwiesen haben – unabhängig davon, ob ein Fahrzeug für Montage oder Service eingesetzt wird.
Ausreichend Fixierpunkte einplanen
Die Ladungssicherung entscheidet im Arbeitsalltag oft über Tempo und Sicherheit. Gerade Kältemittelflaschen, empfindliche Bauteile und Werkzeug müssen flexibel und zuverlässig verstaut werden. Dominik Wildner beschreibt den Stellenwert im eigenen Fuhrpark deutlich: „Zurrpunkte sind bei uns das A und O im Fahrzeug. Damit können wir unsere Kältemittel- und Gasflaschen, Bauteile und Werkzeug variabel und sicher transportieren.“ Das integrierte „ProSafe“-Ladungssicherungssystem erlaubt es, zusätzliche Lasten direkt an Pfosten und Traversen zu befestigen – schnell,
unkompliziert und ohne improvisierte Lösungen.
Ergonomisches Arbeiten ermöglichen
Schwere Lasten gehören in der Kälte- und Klimatechnik zum täglichen Brot. Wie Materialien im Fahrzeug zugänglich sind, wirkt sich unmittelbar auf die Gesundheit der Mitarbeitenden aus. Für die Geschäftsführer ist das ein wesentlicher Faktor: „Mit Blick auf den Fachkräftemangel haben SHK-Betriebe ein großes Interesse daran, gute Mitarbeitende bis ins hohe Alter fit zu halten und auch dabei unterstützt uns die Sortimo-Einrichtung.“ Schwerlastauszüge verhindern das Heben schwerer Kältemittelflaschen, ausziehbare Schubladen wie die „Jumbo-Unit“ bringen Werkzeuge und Materialien auf eine ergonomisch sinnvolle Arbeitshöhe. In Summe ein entscheidender Vorteil, den die Monteure jeden Tag spüren.
Fahrzeuge sinnvoll konfigurieren
Kleine bauliche Entscheidungen können große Auswirkungen auf die Effizienz im Einsatz haben. Bei GBS zeigte sich das besonders deutlich, als die Transporter mit einer zusätzlichen Schiebetür ausgestattet wurden. Sie eröffnet einen zweiten, schnellen Zugriffspunkt für die meistgenutzten
Werkzeuge. Wildner bringt es auf den Punkt: „Bei unseren neuen Fahrzeugen haben wir eine zweite Schiebetüre, die mehr Flexibilität und schnelleren Zugriff auf die häufigsten Werkzeuge bietet.“ Diese scheinbar kleine Änderung verkürzt Abläufe spürbar und ermöglicht es, Fahrzeuge exakt an die Arbeitsrealität anzupassen.
