Erfahrung überzeugt

Verschiedene Fahrzeugeinrichtungen im Einsatz Erfahrungsbericht aus der Praxis Gewicht ist entscheidend

Wie gut eine Fahrzeugeinrichtung ist, erkennt man erst, wenn man verschiedene Systeme jahrelang genutzt hat. Norbert Rötte (46), Meister der Gewerke Gas-/Wasser- und Elektroinstallation, sowie Geschäftsführer der Norbert Rötte GmbH, hat diese Erfahrung. Seit über 20 Jahren ist er im SHK-Geschäft und hat viele Fahrzeugsysteme kommen und gehen sehen.

Die Norbert Rötte GmbH, Haustechnik-Fachbetrieb aus Lünen, hat insgesamt 16 Service-Fahrzeuge im Einsatz. Der Fuhrpark des Unternehmens umfasst verschiedene Fabrikate sowie Inneneinrichtungen. Dabei setzt das Handwerksunternehmen hauptsächlich auf leichte Nutzfahrzeuge der Kategorie „Transporter“. Neben Innenausstattungen der bekannten Hersteller hat der Betrieb auch noch einen „Sprinter“ mit einer Holzausstattung Marke „Eigenbau“ im Einsatz. Seit ca. 30 Jahren wird diese Handwerksarbeit in verschiedenen Fahrzeugen verwendet. So unverwüstlich diese individuelle Holzarbeit auch ist, wünscht sich Norbert Rötte die industriell gefertigten Ausstattungen. Leider konnten die anderen Fabrikate in der Vergangenheit nicht immer restlos überzeugen.

Zuladung ist wichtig

Gerade bei der Zuladung schmerzt jedes Zusatzgewicht. Der Werkstoff der Inneneinrichtung in Verbindung mit dessen Verarbeitung ist dabei ein entscheidendes Kriterium. Dabei sind heutzutage die eingesetzten Materialien vielfältig. Stahl besitzt Vorteile bei der Stabilität und Lebensdauer, das hohe Gewicht kostet jedoch Treibstoff und schränkt die Zuladung von Werkzeug und Installationsmaterial zusätzlich ein. Neben Kunststoffen werden auch Faserverbundstoffe immer häufiger bei der Fertigung eingesetzt. Der Gewichtsersparnis stehen bei einigen dieser Systeme jedoch vereinzelt Probleme bei der Traglast, Verarbeitung oder gar Langlebigkeit entgegen. Wenn man bedenkt, dass sich Fahrzeug und Ausstattung über einen längeren Zeitraum amortisieren sollen, muss die volle Nutzbarkeit in diesem Zeitraum auch sichergestellt sein. „Zehn Jahre sollte ein Servicefahrzeug schon halten“, weiß Geschäftsführer Norbert Rötte aus Erfahrung. Sollte ein Unfall das Service-Fahrzeug vorzeitig außer Dienst stellen, ist es von Vorteil, wenn die Einrichtung des Nutzfahrzeugs im Nachfolger weitergenutzt werden kann.

 

Erfahrung spricht für Alu

Neben den harten Fakten wie Anschaffungskosten, Lebensdauer und Gewicht, stehen auch die Erfahrungswerte im Vordergrund und das ruhige Gewissen, eine zukunftssichere Entscheidung beim Kauf getroffen zu haben. Norbert Rötte setzt dabei auf Systeme des Aluminium-Spezialisten Aluca (www.aluca.de): „In den vergangenen zehn Jahren haben wir eigentlich nur noch Fahrzeugeinrichtungen des Herstellers Aluca eingesetzt.“ Dabei überzeugen den zweifachen Handwerksmeister auch die Verstaumöglichkeiten des Systems. Die Schubladen halten so beispielsweise Staub und Witterungseinflüsse vom Material fern. „Die Sachen müssen schonend transportiert werden“, so Rötte und er fügt hinzu: „Thermostatköpfe oder Ventile müssen sauber bleiben – nicht so, wie in meiner Lehre, als ich vor dem Einbau die Teile noch reinigen musste.“

Als Geschäftsführer sieht Norbert Rötte aber neben sauberen Werkzeugen und Installationsmaterial auch andere Vorteile einer guten Organisation in der Fahrzeugeinrichtung. „Es spart einfach Zeit und Geld, wenn man nichts suchen muss.“    

 

Fazit

Über die Jahre haben sich die Rahmenbedingungen beim Fuhrpark von Handwerksbetrieben geändert. „Ich habe noch erlebt, dass der Malermeister jeden Buchstaben einzeln aufgemalt hat“, erinnert sich Norbert Rötte. Heute werden die Servicefahrzeuge mit großformatigen Logos und Bildern foliert. Auch im Bereich der Fahrzeuginneneinrichtungen hat sich viel getan: sicherer, leichter und stabiler sind moderne Systeme, zudem lässt sich Werkzeug und Material so verstauen, dass es schnell zur Hand ist, wenn es gebraucht wird. Der Handwerksbetrieb Rötte setzt aus Erfahrung auf Aluca.

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