Kampagnenmaterial

Fachkräftebedarf ist gesellschaftliche Herausforderung


Deutschland steht vor großen Herausforderungen: beim Klimaschutz, bei der Digitalisierung, bei der Modernisierung der Infrastruktur und im Wohnungsbau, bei ressourcenschonendem Leben und Arbeiten generell. Und diese Aufgaben können nicht warten.

Entsprechend große Ziele hat sich die neue Bundesregierung bei diesen Themen gesteckt, die aber nur mit Handwerkern erreicht werden können, die die Vorhaben praktisch umsetzen. „Fachkräftesicherung ist daher nicht weniger als eine Frage von Zukunftssicherung und Wohlstandssicherung in unserem Land“, kommentiert Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, die Lage.

Rund 250.000 Fachkräfte fehlen im Handwerk – Tendenz steigend. Denn jährlich bleiben rund 20.000 Ausbildungsplätze unbesetzt, was den zukünftigen Fachkräftemangel verstärkt. Dabei bietet das Handwerk jungen Menschen beste Zukunftsaussichten. Eine ungebrochen hohe Nachfrage, eine niedrige Arbeitslosenquote, gute Möglichkeiten, sich selbstständig zu machen oder einen etablierten Betrieb zu übernehmen, sowie gute Verdienstmöglichkeiten. Dennoch finden immer weniger junge Menschen den Weg ins Handwerk.

Ein Zwiespalt, den auch die Zahlen einer Forsa-Studie aus dem Herbst 2021 untermauern. So geben 93 % der befragten Deutschen an, dass Handwerk für sie persönlich sehr wichtig ist. Und über 80 % schreiben dem Handwerk sichere Arbeitsplätze und gute Zukunftschancen zu. Gleichzeitig schätzen nur 36 % der Befragten das Ansehen des Handwerks als hoch ein.

Mit der bundesweiten Kommunikationsoffensive „Hier stimmt was nicht“ möchte das Handwerk wieder mehr junge Menschen für sich gewinnen. Dazu braucht es ein Umdenken auf breiter Ebene: Die Politik muss die berufliche Bildung gleichwertig zur akademischen anerkennen und fördern. In den Schulen gilt es, auch wieder praktische Fertigkeiten zu fördern und im Rahmen der Berufsorientierung die Karrieremöglichkeiten im dualen Bildungssystem als echte Alternative zum Studium aufzuzeigen.

Die aktuelle bundesweite Imagekampagne des Handwerks ruft angesichts des Fachkräftebedarfs mit einer provokanten Frage zu gesellschaftlichem Umdenken auf: „Handwerk liegt in der Natur des Menschen. Was hindert so viele daran, es zum Beruf zu machen?“

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