Wolf Heizungskompass: Klarheit bei der Heizungsförderung

Modernisieren und neu bauen mit staatlicher Unterstützung

Beim Gebäudebestand in Deutschland gibt es ein sehr hohes Potential den CO2-Ausstoß zu reduzieren – insbesondere hinsichtlich Heizungen und Warmwasserbereitung. Deshalb hat die Bundesregierung Ende letzten Jahres ein wegweisendes Klimapaket beschlossen, das im Kern aus den drei Säulen CO2-Einsparung, Förderung und Infrastruktur besteht. Für Hausbesitzer bedeutet das: CO2-Steuer, bessere Förderbedingungen und die Vorgabe Ölheizungen ab 2026 mit regenerativen Energien zu verbinden. Aus den Beschlüssen ergeben sich zahlreiche Förderungsmöglichkeiten für moderne Heizsysteme – sowohl in der Sanierung als auch im Neubau.

Große finanzielle Anreize gibt es besonders für Investitionen in Heizungen, die erneuerbare Energien nutzen – beispielsweise Wärmepumpen oder Solarthermie-Heizungen. Doch wer heute nach Fördermitteln für Heizungen sucht, muss sich erst einmal durch einen Dschungel aus Angeboten kämpfen. Der Raumklimaexperte Wolf hat deshalb im Heizungskompass die verschiedenen Fördermöglichkeiten des BAFA Marktanreizprogramms (MAP) übersichtlich zusammengefasst.

Heizungssanierung wird jetzt besonders belohnt

Die Sanierungsrate muss steigen, um die CO2-Emissionen spürbar zu senken. Voraussetzung dafür ist, dass sich die Modernisierung von Haus und Heizung für Verbraucher lohnen. Mit den Beschlüssen rentiert sich seit Anfang 2020 die Sanierung der Heizungsanlage jetzt gleich in mehrfacher Hinsicht. Wolf bietet mit dem Fokus auf energieeffiziente Systeme die dafür notwendige Technologie. Gerade der Austausch einer alten Ölheizung gegen eine effiziente CHA-Monoblock Wärmepumpe wird stark gefördert. Der Staat beteiligt sich hier nicht nur mit bis zu 45 % an den Anschaffungs- und Installationskosten, sondern der gleiche Fördersatz gilt für alle notwendigen Umfeldmaßnahmen – wie beispielsweise den Einbau einer neuen Fußbodenheizung.

Die Modernisierung schont effektiv die Umwelt, senkt die Heizkosten und steigert zudem den Immobilienwert. Einzig Heizkessel älter als 30 Jahre, welche nach EnEV §10 ausgetauscht werden müssen, sind von der Förderung ausgeschlossen. Der Einbau eines effizienten Öl- oder Gas-Brennwertgeräts ist natürlich weiterhin möglich und bringt dem Hausbesitzer schon deutliche Einsparungen im Hinblick auf seine Heizkosten. Eine Erweiterung einer solchen Heizungsanlage zu einem umweltfreundlichen Hybridsystem mit Wärmepumpe oder Solarthermie wird mit bis zu 35 % vom Staat gefördert.

Attraktive Fördermöglichkeiten auch im Neubau

Seit dem 01.01.2020 gelten für elektrisch betriebene Luft-/Wasser-Wärmepumpen strengere Förderbedingungen: Die Jahresarbeitszahl (JAZ) muss jetzt ≥ 4,5 sein (nach VDI 4650) und als Wärmeverteilsystem ist eine Flächenheizung (Deckenheizung, Wandheizung, Fußbodenheizung) zwingend erforderlich. Hausbesitzer benötigen somit eine entsprechende Wärmepumpe, die diesen Anforderungen gerecht wird.

Eine neue Wolf CHA Wärmepumpe in den Leistungsgrößen von 7 und 10 kW (JAZ ≥ 4,5) erfüllt diese Auflagen und wird über das Marktanreizprogramm der BAFA mit bis zu 35 % gefördert. Der Einbau von hocheffizienten Wärmepumpen lohnt sich in Kombination mit dem KfW-Effizienzhaus sogar doppelt. Der Förderbetrag wurde von 100.000 EUR auf 120.000 EUR angehoben. Zudem bietet die KfW (Energieeffizient Bauen – Kredit 153) attraktive Tilgungszuschüsse von bis zu 30.000 EUR. Die Luft-/Wasser-Wärmepumpe CHA-Monoblock ermöglicht die Realisierung eines solchen KfW-Effizienzhauses. Außerdem werden auch im Neubaubereich die Anschaffungs- und Installationskosten in gleichem Maße gefördert.

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