Technik, die mitdenkt
Das Wohnprojekt Maingold zeigt, wie sich Luft/Wasser-Wärmepumpen der Ecodan Serie von Mitsubishi Electric zügig installieren, komfortabel betreiben und effizient warten lassen.
Wenn Zeit auf der Baustelle bares Geld bedeutet, zählen robuste Technik, einfache Handhabung und minimale Schnittstellen. Im Projekt Maingold profitieren Fachhandwerker von einer Wärmepumpenlösung, die mit hoher Vorfertigung auf Praxisfreundlichkeit ausgelegt ist und nur geringe Eingriffe in die Bausubstanz nötig macht.
Schnelle Installation dank vorkonfektionierter Technik
Die drei Ecodan Luft/Wasser-Wärmepumpen mit je 11,2 kW wurden im Außenbereich aufgestellt und über vorkonfektionierte Hydromodule im Technikraum angeschlossen. Jede Außeneinheit hat ihr eigenes Modul, das Wärmepumpe und Heizkreislauf hydraulisch entkoppelt. Das erleichtert den Abgleich im Betrieb und macht die Montage deutlich einfacher.
Mit der MAX-COP-Funktion erledigt das System die Betriebsoptimierung selbstständig. Die Lastverteilung erfolgt dynamisch, einzelne Module lassen sich bei Wartung oder Störung einfach abschalten, ohne dass das ganze System ausfällt.
Praxisgerechte Leistung – auch bei Minusgraden
Die patentierte Zubadan-Verdichter-Technologie sorgt dafür, dass auch bei tiefen Temperaturen volle Heizleistung abrufbar bleibt. Bis –15 °C liefert das System 100 % der Heizleistung, selbst bei –28 °C bleibt der Betrieb stabil, ohne Elektrozusatzheizung. Das spart Installationsaufwand, reduziert Energiekosten und vereinfacht die Auslegung deutlich. Gerade bei innerstädtischen Projekten ist das ein klares Argument: kompakte Außeneinheiten, kein erhöhter Platzbedarf.
„Als Planer bin ich nur dann zufrieden, wenn Technik auf der Baustelle hält, was sie auf dem Papier verspricht. Genau das tut dieses System. Und zwar ohne großen Zirkus bei Einbau oder Wartung.“
– Klaus Schierenbeck, TGA-Fachplaner und Energieeffizienzexperte (dena)
Saubere Lösung für Warmwasser
In jeder Wohnung kommt eine Wohnungsübergabestation zum Einsatz. Damit entfällt die zentrale Warmwasserbevorratung samt energetischen Verlusten und hygienischen Auflagen. Fachhandwerker müssen keine Zirkulationsleitungen verlegen und profitieren von einem einfach zu wartenden System. Mit dem Durchlaufprinzip erfüllt die Installation alle Anforderungen der Trinkwasserverordnung und sorgt gleichzeitig für eine hohe Energieeffizienz.
Heizwärmeverteilung über Fußbodenheizung
Die Heizwärme wird über eine flächendeckende Fußbodenheizung verteilt, deren Regelung direkt an den Einzelraum gekoppelt ist. Voreingestellte dynamische Ventile übernehmen den hydraulischen Abgleich automatisch ohne zeitraubendes Messen und manuelles Justieren vor Ort. Das erleichtert die Installation, verkürzt die Bauzeit und minimiert Reklamationen im Betrieb.
Unterstützt wird das System durch einen 800-Liter-Schichtenpufferspeicher im Technikraum, der Energie zur Verfügung stellt, wenn sie gebraucht wird. Auch für die Abtauung der Außengeräte im Winter ist somit gesorgt.
Das Projekt Maingold zeigt, wie moderne Wärmepumpentechnik ihre Vorteile nicht nur planerisch, sondern gerade auch auf der Baustelle voll ausspielen kann. Die hohe Vorfertigung, die einfache Integration ins Heizsystem und die durchdachte Regelung machen es zu einem Modellprojekt für Fachhandwerker, die mit reduziertem Montageaufwand zukunftssichere Heizlösungen installieren wollen.
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Projekt-Steckbrief
Projektname: Maingold – Mehrfamilienhaus Bremen
Standort: Bremer Neustadt, Flüsseviertel
Gebäudetyp: Neubau mit Bestandselementen (Fundament Bunker)
Einheiten: 13 Wohneinheiten
Wärmeerzeugung: 3 x 11,2 kW Ecodan Luft/Wasser-Wärmepumpe (Zubadan),
Regelung über Kaskaden mit MAX-COP-Funktion
Trinkwasser: Wohnungsübergabestationen, 800-Liter-Schichtenpufferspeicher
Heizverteilung: Fußbodenheizung mit dynamischem Ventil, Einzelraumregelung
Vorteile für SHK: einfache Installation, wartungsarme Technik, stabiler Winterbetrieb
