Heizen und Kühlen gezielt kombinieren

Vom Zusatzgeschäft zum festen Standbein für SHK-Profis

Immer heißer werdende Sommer, immer dichtere Gebäudehüllen: Ebenso wie das Wetter liefert auch die derzeitige Bauweise jede Menge Argumente für den Einbau eines Klima- und Lüftungssystems. Für das SHK-Fachhandwerk sind das gute Nachrichten, bringt dies doch ein erhebliches Geschäftspotenzial und Wachstumsaussichten mit sich. Daher gilt es, die nötige Fachkompetenz zu erwerben bzw. aufzufrischen und im Kundengespräch mit den richtigen Argumenten zu punkten. Mitsubishi Electric zeigt beispielhaft, wie das in der Praxis funktioniert.

Um von dieser Entwicklung profitieren zu können, ist bei SHK-Profis Fachwissen jenseits des klassischen Heizungsbaus gefragt. Stichworte sind hier vor allem „sicherer Umgang mit Kältemitteln“ und „Wartung hygienischer Systeme“. Mit dem Ziel, Fachhandwerker fit in Sachen Klima und Lüftung zu machen, bieten unter anderem Hersteller wie Mitsubishi Electric ein breit gefächertes Schulungsprogramm an. Aufgeteilt in Grundlagen-, Aufbau- und Expertentrainings rund um Aufbau, Inbetriebnahme verschiedener Systeme bis hin zur Entwicklung von Klimakonzepten für große Gebäude umfasst das Trainingsangebot eine Vielzahl an Schulungen bzw. Trainings für jeden Wissensstand. Dazu gehören bei Mitsubishi Electric auch kompakte Zertifizierungstrainings, in denen Interessierte alle relevanten Zertifizierungen absolvieren können.

Im Gespräch mit dem Kunden

Doch natürlich bedeutet ein Zertifikat in der Tasche nicht gleich volle Auftragsbücher. Neben der nötigen Qualifikation sollte sich ein Fachhandwerker vor allem auch gut auf das Gespräch mit den potenziellen Kunden vorbereiten und direkt beim ersten Kontakt Kompetenz zeigen – unter anderem, indem er die richtigen Fragen stellt. Eine wertvolle Hilfe bietet hierbei die Checkliste, die Mitsubishi Electric in seinem Webportal für Endkunden zur Verfügung stellt und die die wichtigsten Fragen, auf die sich der Fachhandwerker dann entsprechend vorbereiten kann, zusammenfasst. Zunächst sinnvoll ist es, sich ein Bild über die benötigte Leistung zu machen und entsprechende Basisdaten wie Baujahr des Hauses und mögliche energetische Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle zu erfassen. Auch Art, Baujahr und Leistung des aktuellen Wärmeerzeugers spielen eine Rolle, ebenso die Größe der Fensterflächen.

 

Analyse des Grundstücks

Anschließend steht die Analyse des Grundstücks auf dem Plan. Da Luft/Luft-Wärmepumpen bzw. Split-Klimasysteme aus mindestens einer Außeneinheit und je nach Kühlungsbedarf aus einem oder mehreren Innengeräten bestehen, wird neben einem geeigneten Platz in den Innenräumen auch ein optimaler Aufstellort im Garten benötigt. Dieser sollte ausreichend Platz für die Luftzufuhr gewährleisten und für die Installation und Wartung gut zugänglich sein. Wichtig ist auch die Berücksichtigung der erforderlichen Abstände zum Nachbargrundstück sowie langfristige Pläne für den Außenbereich wie Wintergarten oder Carport.

Weitere wichtige Faktoren

Neben den Basisdaten gibt es eine Vielzahl weiterer Faktoren, die eine entscheidende Rolle spielen. Eine ganz wichtige Frage ist dabei: Welche Funktionen der Luft/Luft-Wärmepumpen bzw. Klimaanlagen sollen genutzt werden? Ist eine Komplettlösung zum Heizen und Kühlen gewünscht, muss ein entsprechendes Gerät ausgewählt werden, das beides energieeffizient abdecken kann. Hier bieten sich z. B. die Modelle der „M-Serie“ von Mitsubishi Electric an, die mit der „Hyper-Heating“-Technologie ausgestattet sind und selbst bei Außentemperaturen von bis zu –25 ºC ihre volle Heizleistung erbringen.

 

Welche Ausstattungsmerkmale sind gewünscht?

Um das jeweils passende Gerät auszuwählen und so für eine hohe Weiterempfehlungsquote zu sorgen, müssen zudem die gewünschten Ausstattungsmerkmale der Klimaanlage besprochen werden. Ist z. B. ein Schutz vor Staub und Allergenen im Raum gewünscht? Soll nur eine Geruchsfilterung integriert sein oder ist auch die Eliminierung von Viren und Bakterien ein Thema?

 

Nicht zu vergessen: Das Budget

Als letzter wichtiger Besprechungspunkt steht das zur Verfügung stehende Budget auf der To-ask-Liste. Und hier lässt sich noch einmal gezielt Überzeugungsarbeit leisten – vorausgesetzt der Fachhandwerker kennt sich bestens mit den aktuellen Förderungsmöglichkeiten aus. Das Wichtigste nur kurz und knapp: Werden Luft/Luft-Wärmepumpen auch zum Heizen genutzt, sind im Rahmen der BEG-Förderung attraktive Zuschüsse von bis zu 80 % drin, welche die Investitionskosten deutlich senken können und den Kauf einer Luft/Luft-Wärmepumpe gleich noch mal so attraktiv machen.

 

Was spricht für die Luft/Luft-Wärmepumpe?

Einfach schnell installiert

Auch wenn die Investition in eine Luft/Luft-Wärmepumpe dank der Förderung günstiger wird, ist sie noch lange keine Sache, die sich Hausbesitzer mal einfach schnell anschaffen. Deshalb sind gute Antworten auf die Frage „Warum sollte ich mich dafür entscheiden?“ gefragt. Zur Auswahl stehen hier viele, da das System zahlreiche Vorteile mit sich bringt. Je nach Wunsch der Hauseigentümer und Situation steht zum Beispiel die effiziente Doppelfunktion Kühlen und Heizen ganz oben auf der Pluspunkt-Liste. Mit nur einem Gerät wie dem „MSZ-RZ“-Wandgerät von Mitsubishi Electric, das jüngst bei der Stiftung Warentest den ersten Platz für sich beanspruchen konnte, lässt sich die bestehende Heizung entweder ergänzen oder vollständig ersetzen – und das besonders kostengünstig. Schließlich arbeitet die Luft/Luft-Wärmepumpe als autarkes System, das die Außenluft als Energiequelle nutzt und nicht in die bestehende Heizungslandschaft integriert werden muss.

Die einfache Installation der Luft/Luft-Wärmepumpe ohne großen baulichen Aufwand ist natürlich auch ein Verkaufsargument, wenn das System lediglich zum Klimatisieren genutzt wird. In vielen Fällen reicht eine Kernbohrung aus, durch die das dünne Rohrleitungspaar für die Verbindung zwischen Innen- und Außengerät geführt wird. Sollen mehrere Räume mit dem Kühlkomfort ausgestattet werden, kommt ein Multisplit-System zum Einsatz, an das bis zu acht Innengeräte angeschlossen werden können.

Hohe Raumluftqualität im Sommer

Ganz gleich, ob es um die Schlafqualität in schwülen Nächten oder um ein Wohlfühlen am Tag geht: Die Klimaanlage wird angesichts zunehmender Hitzesommer immer wichtiger. Sie senkt nicht nur effektiv die Raumtemperatur, sondern sorgt dank integrierter Luftentfeuchtung und optionalen Filtersystemen auch für eine gesunde Raumluft. Gerade für Allergiker, die im Frühjahr besonders unter den Pollen zu leiden haben, ist das eine gute Nachricht – können sie doch in entsprechend ausgestatteten Räumen wieder richtig gut durchatmen. Spätestens seit Corona sind auch Filtersysteme wie die „Plasma-Quad“-Filtertechnologie von Mitsubishi Electric gefragt, die nicht nur Pollen und Gerüche aktiv bekämpfen und herausfiltern, sondern auch Viren und Bakterien effektiv neutralisieren können.

 

Große Leistung ohne große Töne

Trotz all dieser Vorteile tun sich viele mit der Entscheidung für die Klimaanlage schwer, da nach wie vor eine zu hohe Geräuschentwicklung erwartet wird. Gut, dass dem nicht so ist. Moderne Geräte arbeiten so leise, dass sie ohne Weiteres auch in lärmsensiblen Räumen wie Schlaf- oder Kinderzimmer eingesetzt werden können.

 

Lüftungssystem als Wärmepumpenergänzung

Echtes Wohlfühlklima ist mehr als die perfekte Raumtemperatur. Ein ebenso wichtiger Faktor ist die Luftqualität. Daher sind Lüftungssysteme wie die „Lossnay“-Lüftungsanlagen eine gute Ergänzung zur Wärmepumpenheizung. Gerade wenn es sich um eine dichte Gebäudehülle im Neubau oder um einen thermisch sanierten Altbau handelt, ist eine entsprechende Lüftung ein Must-Have. Aber auch für alle anderen Fälle oder als Ergänzung zum bestehenden fossilen Heizsystem bieten sich Lüftungslösungen an. Vor allem dann, wenn sie wie die „Lossnay“-Geräte über ein integriertes Wärmerückgewinnungssystem verfügen, das die meiste Wärme aus der Abluft wieder an die Frischluft überträgt. Auf diese Weise gelangt sauerstoffreiche Luft ganz ohne lästiges Stoßlüften und dem damit verbundenen hohen Wärmeverlust ins Innere, wobei moderne Filter Feinstaub, Allergene, Gerüche und sogar Viren aus der Luft filtern. Die praktischen Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sind als dezentrale für einzelne Räume und zentrale Lösung für ganze Objekte verfügbar.

 

Fazit:

Es gibt viele gute Gründe, sich eine Klimaanlage oder ein Lüftungssystem anzuschaffen. Wer sie kennt und auch mit der Technik vertraut ist, kann gute Überzeugungsarbeit leisten und sich neue zukunftsstarke Geschäftsfelder eröffnen.

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