Mustergültige Planung
und Umsetzung

Sanitärbereiche im Ronald McDonald-Haus Homburg modernisiert

Das Ronald McDonald-Haus Homburg bietet Familien schwerkranker Kinder ein Zuhause auf Zeit in unmittelbarer Nähe zum Universitätsklinikum des Saarlandes. Im Zuge einer umfassenden Modernisierung der Sanitärbereiche unterstützt Hansa die Einrichtung mit hochwertigen Armaturen und zeigt gemeinsam mit dem ausführenden Fachhandwerk, wie partnerschaftliches Engagement konkrete Hilfe leisten kann.

Das Ronald McDonald-Haus Homburg ist eines von 23 Ronald McDonald-Häusern in Deutschland. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2005 haben hier bereits mehr als 5.500 Familien während der Behandlung ihrer Kinder ein vorübergehendes Zuhause gefunden. Insgesamt stehen 14 Apartments zur Verfügung. Nach rund 20 Jahren Nutzung bestand bei den Sanitärbereichen umfassender Modernisierungsbedarf. Die Verantwortlichen entschieden sich deshalb für eine grundlegende Erneuerung. Um den laufenden Betrieb des Hauses möglichst wenig zu beeinträchtigen, erfolgt die Sanierung in zwei Bauabschnitten mit jeweils sieben Apartments.

Die erste Phase umfasste die vollständige Sanierung der sieben Bäder im Obergeschoss. Eine besondere Herausforderung bestand darin, dass während der Bauzeit wichtige Unterkunftskapazitäten für Familien nicht zur Verfügung standen. Entsprechend eng war der Zeitplan gesteckt. Von Mitte Januar bis Ende März wurden die ersten sieben Apartments innerhalb von rund zehn Wochen vollständig modernisiert. Dafür war eine enge Abstimmung zwischen Hausleitung, Handwerksbetrieben und weiteren Gewerken erforderlich. Neben den Sanitärarbeiten mussten unter anderem Schreiner- und Malerarbeiten koordiniert werden. Eine entscheidende Rolle spielte dabei die frühe Planung: Noch vor Beginn der eigentlichen Bauarbeiten wurde ein Musterbad umgesetzt. Dieses diente als Grundlage für die spätere Serienumsetzung und ermöglichte es, unterschiedliche Anforderungen bereits im Vorfeld zu berücksichtigen.  In die Planung flossen Erfahrungen anderer Ronald McDonald-Häuser ebenso ein wie die Expertise der beteiligten Handwerksbetriebe. Zusätzlich wurden erste Rückmeldungen von Bewohnern des Musterapartments ausgewertet. So wurden praktische Aspekte überprüft und Details angepasst.

Überlegungen zur Ausstattung

Für die modernisierten Apartments entwickelte das Projektteam ein einheitliches Ausstattungskonzept. In allen sieben Bädern kommen die Waschtischarmatur „Hansa Vantis Style“, das Brausethermostat „Hansa Micra“, die Handbrause „Hansa Viva“ sowie weitere Komponenten des Hansa-Sortiments zum Einsatz.

Bei der Auswahl stand vor allem die tägliche Nutzung durch unterschiedlichste Bewohner im Mittelpunkt. Die Apartments werden von Eltern, Geschwistern und – sofern es ihr Gesundheitszustand zulässt – auch von den erkrankten Kindern selbst genutzt. Entsprechend wichtig sind Lösungen, die ohne Erklärungsbedarf funktionieren und auch in einer emotional belastenden Situation zuverlässig und intuitiv bedient werden können. Ein Beispiel dafür ist das Brausethermostat „Micra“. Die integrierte Sicherheitssperre bei 38 °C hilft dabei, versehentlich zu hohe Wassertemperaturen zu vermeiden. Gleichzeitig sorgt die „Thermo Cool“-Technologie dafür, dass sich die Oberfläche des Thermostats deutlich weniger erwärmt. Gerade wenn Kinder die Dusche nutzen oder Eltern mehrere Aufgaben gleichzeitig im Blick haben, schaffen diese Funktionen zusätzliche Sicherheit im Alltag.

Auch bei der Waschtischarmatur „Vantis Style“ spielte die Alltagstauglichkeit eine wichtige Rolle. Die Armatur verbindet eine klare Gestaltung mit einer unkomplizierten Bedienung und unterstützt durch ihre robuste Ausführung einen dauerhaft zuverlässigen Betrieb.

Ergänzt wird das Konzept durch die Handbrause „Viva“. Unterschiedliche Strahlarten ermöglichen eine individuelle Nutzung, während die Anti-Kalk-Funktion die Reinigung erleichtert.

Ein Projekt in Kooperation

Gleichzeitig verdeutlicht das Vorhaben die besondere Rolle des Fachhandwerks: Erst durch die Initiative des langjährigen Partners Klaus Bann wurde das Projekt sichtbar und die Möglichkeit geschaffen, die Einrichtung gezielt zu unterstützen. Der Homburger Installateurbetrieb begleitet das Ronald McDonald-Haus bereits seit vielen Jahren. Im Rahmen eines Termins mit dem Hansa-Außendienst Marcel Berendes stellte Klaus Bann das Projekt vor und fragte nach einer möglichen Unterstützung. Die Resonanz fiel positiv aus: Hansa sagte kurzfristig seine Beteiligung zu und stellte die Armaturen für die ersten sieben Apartments kostenfrei zur Verfügung. Auch der Handwerksbetrieb selbst unterstützte das Projekt mit einer Geldspende.

Für den Hersteller ist die enge Zusammenarbeit mit dem Fachhandwerk seit Jahrzehnten ein zentraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Viele Projekte dieser Art werden überhaupt erst durch den direkten Austausch mit Installateuren und Fachbetrieben sichtbar. Genau diese Partnerschaft ermöglicht es, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und dort zu unterstützen, wo hochwertige Sanitärlösungen einen spürbaren Unterschied machen.

Phase 2 wird folgen

Mit der erfolgreichen Fertigstellung der ersten sieben Apartments ist die Modernisierung des Ronald McDonald-Hauses Homburg noch nicht abgeschlossen. Im nächsten Bauabschnitt sollen die verbleibenden sieben Bädern in gleicher Art und Weise ebenfalls erneuert werden.

Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie soziale Einrichtungen, Fachhandwerk und Industrie gemeinsam Mehrwerte schaffen können. Durch die Modernisierung entstehen Sanitärbereiche, die den Anforderungen einer langfristigen Nutzung gerecht werden und gleichzeitig zu einer wohnlichen Atmosphäre beitragen. Für die Familien bedeutet das ein Stück Alltag, Komfort und Verlässlichkeit in einer Lebensphase, die von Unsicherheit geprägt ist.

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