Duschkabinen

Was passt und was geht?

Das Angebot an Duschkabinen ist nahezu unüberschaubar. Echte Unterschiede bezüglich Qualitätsmerkmalen und Funktionsumfang (Einscheiben-Sicherheitsglas, Tür-Arretierung, Hebe-Senk-Mechanik, etc.) gibt es im Top-Segment der Markenhersteller kaum noch. Eine Situation, in der beratende Handwerker und Verkäufer im Vorteil sind, die die entscheidenden Auswahl-Kriterien für dieses oder jenes Modell kennen und vermitteln können.

Neben Preis, Verfügbarkeit und Service sind es zwei Faktoren. Erstens: Welche Kabinen­architektur – sprich Größe, Form, Art und Anzahl der Tür(en) – passt sowohl zu den räumlichen Gegebenheiten des Badezimmers als auch zu den Nutzungswünschen bzw. -gewohnheiten? Und zweitens: Mit welcher Beschlag-Serie lässt sich die jeweils gewünschte Kabine auch unter eventuell schwierigen baulichen Voraussetzungen am besten realisieren?

Faktor 1: Was passt?

Ein Bad ohne Badewanne, dafür mit geschlossener, komfortabler Duschkabine ist die klassische Lösung für „Nur-Duscher“. Eine Dusch-Nische, d.h. Fronttüren unter Verwendung der Raumwände als Seitenwände der Duschkabine, ermöglicht selbst in einem kleinen Bad ein richtig großes Duschvergnügen. Wer beides will – Dusche und Badewanne –, findet in der der Dusche mit Badewannenanschluss die platzsparendste Lösung. Wer überwiegend badet, aber trotzdem nicht ganz auf eine Möglichkeit zum Duschen verzichten möchte, entscheidet sich am besten für die „Badewanne mit faltbarem Badewannenaufsatz“: Diese in der Höhe verkürzte, dreiteilige Duschabtrennung lässt sich vollständig an die Wand klappen – sie stört dann nicht beim Baden und bietet trotzdem idealen Spritzschutz beim Duschen. Wenn Barrierefreiheit zu den Hauptargumenten zählt, ist die Walk-In-Dusche mit offenem Einstieg in der Pole-Position. Ohne bewegliche Teile ist diese Variante zugleich auch die wartungsärmste.

Faktor 2: Was geht?

Wenn der Wunsch definiert ist, gilt es die Machbarkeit zu prüfen. Dabei ist zu bedenken, dass zu den räumlichen Gegebenheiten eines Badezimmers nicht allein der Grundriss zählt. Insbesondere bei der Renovierung bzw. Sanierung von Bädern in Bestandsbauten können eine Vielzahl von Faktoren der Wunschdusche einen Strich durch die Rechnung machen: Mauervorsprünge, schiefe und/oder wellige Wände, Dachschrägen und ungünstige Fensterpositionen sind die üblichen Verdächtigen. Hier kommt neben den theoretisch möglichen Kabinen die praktische Realisierbarkeit ins Spiel: Sie hängt ab vom Glas und von den Beschlägen. Sind Eck- oder Schrägschnitte, Rundbögen oder anderer Sonderformen gefragt, versteht sich von selbst, dass nur ein Markenhersteller – wie glassdouche – in Frage kommt, der Gläser nicht „von der Stange“, sondern immer individuell, sprich millimetergenau nach Aufmaß produziert. Entscheidend jedoch ist, welche Beschlagserie sich jeweils am besten eignet. Je mehr die geplante Dusche dem Standard entspricht, desto größer ist die Auswahl. Anders sieht es aus, wenn Sonderlösungen gefragt sind. Wellige Wände zum Beispiel „entschärft“ ein Profi nicht etwa mit dem Versuch eines an die Wellen angepassten Glaszuschnitts, sondern mit einem sogenannten Ausgleichsprofil: Es übernimmt die Funktion der Wandbefestigung (anstelle der zwei üblichen Wandwinkel pro Glas) und überbrückt mit einem gewissen Toleranzbereich – im Falle des Multiprofils von glassdouche sind es ganze 3 cm – die Unebenheiten der Wand. Eine sehr elegante Lösung, die sich auch dann anbietet, wenn bestehende Fliesen bleiben, aber alte Bohrlöcher überdeckt werden sollen.

Dusche 007

Mit der Lizenz zum Sonderlösen

Noch einen Schritt weiter geht die glassdouche-Serie „Josephine“ mit der „Lizenz für Sonderlösungen“: Ein Dreh- und Falttürbeschlag mit Zweifachbohrung, der trotz geringer Beschlagmaße sehr große Kabinen- bzw. Glasmaße ermöglicht. Falttüren sind immer dann die beste Wahl, wenn trotz wenig Raum ein großer Zugang zur Dusche erwünscht oder erforderlich ist. Die hohe Stabilität von „Josephine“ sorgt, laut glassdouche, für besondere Verschleißfreiheit und garantiert extrem geringe Verwindung. Die Modellauswahl der Serie umfasst das gesamte Kabinen-Spektrum: Dusch-Wände und -Nischen, Viereck-, Viertelkreis- und Fünfeck-Duschen mit Dreh- und/oder Falttüren sowie Badewannenaufsätze und -anschlüsse.

Die eigentliche Besonderheit und Stärke der Serie zeigt sich jedoch bei den Montage-Optionen: Seien es Glas-Wand- oder Glas-Glas-Scharniere, sei es Scharnierwinkelung von 0, 90, 135 oder 180°, Wandschenkel-­Position des Scharniers innen oder außen, Glasbefestigung mit oder ohne Gegenplatte, Türglas wandbündig fluchtend oder überlappend, die Türen nach innen oder außen öffnend – „Josephine“ von glassdouche kann das buchstäblich alles. Und stellt damit sicher, dass auch bei kniffeliger Badezimmer-Architektur ein überzeugendes Ergebnis am Duschplatz zu bewundern ist. Das Design der Beschläge zeigt klassische, soft-geometrische Linienführung. Zahlreiche Beschlagoberflächen ermöglichen die Individualisierung für nahezu jeden Einrichtungs- bzw. Badezimmerstil. Wie alle Duschkabinen von glassdouche wird „Josephine“ nach Aufmaß aus Einscheiben-Sicherheitsglas gefertigt. Mit Laser-Motiven der „Letizia“-Serie (mit oder ohne Beleuchtung) oder mit einer Leuchtrückwand der Serie „Helene“, ebenfalls von glassdouche, lassen sie sich zusätzlich veredeln.

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