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Bad & Design | Armaturen | 07.02.2017

Badarmaturen im Designhotel

Eine Legende kehrt zurück

Wer im Paris der achtziger Jahre feiern wollte, als gäbe es kein Morgen, ging ins „Les Bains Douches“. Der Club war berühmt für seine ausschweifenden Partys. Nun kehrt die Legende mit neuem Konzept zurück: Als eines der aufregendsten Designhotels der Welt. Auf das „Douches“ im Namen verzichtete der Betreiber des neuen „Les Bains“, nicht aber auf eine exquisite Badausstattung.

  • Historische Fassade mit bewegter Vergangenheit: das Hotel „Les Bains“. Quelle: Paul Raeside

  • Wie in alten Zeiten: Im Untergeschoss befindet sich neben einer Konzertbühne auch heute wieder ein Pool. Quelle: Guillaume Grasset

  • Waschtische und Armaturen aus der Kollektion „Axor Bouroullec“ Quelle: Paul Raeside

  • Armaturen „Axor Montreux“ schmücken die freistehenden Badewannen. Quelle: Paul Raeside

  • „Axor Showerpipe designed by Front“ auf einer der Außenterrassen des Hotels. Quelle: Guillaume Grasset

  • Für kurze und lange Nächte: Die dezente Farbgestaltung der Zimmer strahlt Ruhe und Klarheit aus. Quelle: Paul Raeside

  • Preisgekröntes Design unter Stuckdecken: die Suiten des „Les Bains“. Quelle: Paul Raeside

In dem ehemaligen Badehaus in der 7 Rue du Bourg-l`Abbé machten schon Iggy Pop, David Bowie, Andy Warhol, Robert de Niro und Catherine Deneuve die Nacht zum Tag. Und sie blieben nicht unter ihresgleichen, denn was den Club so einzigartig machte, war die Mischung des Publikums: Kunstvoll geschminkte Drag Queens tanzten neben Sprösslingen aus der Oberschicht, prominente Models neben schwarzen Jugendlichen aus den Vororten. Milieu und Herkunft interessierten die Türsteher nicht, was zählte, war ein möglichst kreativer Look. Auch die Innendekoration unterschied sich von den gängigen Diskotheken. Statt aufwändige Lichtshows zu fahren, setzten die Macher auf die Wirkung des historischen Gebäudes mit seinen bemalten Glasfenstern, den Karyatiden am Eingang und den mächtigen Säulen im Erdgeschoss. Böden und Wände waren mit schwarzen, blauen und weißen Fliesen gekachelt. Wem es auf der Tanzfläche zu heiß wurde, sprang mitsamt Champagnerglas einfach in den Pool.

 

Zu neuem Leben erweckt

Wo früher an Schlaf nicht zu denken war, ist seit der Wiedereröffnung alles möglich: speisen, feiern, baden und schlafen. Schick, ohne pompös zu wirken, von diesem Motto haben sich Innenarchitekt Tristan Auer bei der Ausstattung der 39 Hotelräume in den oberen Stockwerken und Denis Montel, der das Restaurant entwarf, leiten lassen. Seine Komposition aus schwarzen Zimmertüren, zementfarbenen Wandteilen, aschgrauen Teppichen, dezenten Glastischen und Ebenholzregalen verbindet modernes Design mit den klassischen Elementen des Altbaus.

 

Hochwertige Sanitärausstattung

In den Bädern entschieden sich die Innenarchitekten für eine Ausstattung der Marke Axor von Hansgrohe (www.hansgrohe.de). Waschtische und Wachtischarmaturen sowie Showerpipes entstammen der Kollektion „Axor Bouroullec“, die zur Geschichte des „Les Bains“ passt wie keine andere: Denn Freiraum und Individualität stehen im Zentrum der Entwürfe der französischen Brüder Ronan und Erwan Bouroullec. Die Ablagen fließen harmonisch ineinander, teilweise sogar auf mehreren Ebenen, und bieten viel Platz für Utensilien. Feine organische Formen verleihen den Armaturen eine dezente Designsprache, die sich gut in das Gestaltungskonzept der Räume einfügt.

Zur Gründerzeit, in der das Gebäude entstanden ist, passen die Armaturen aus der Kollektion „Axor Montreux“. Mit ihrem eleganten Schwung schmücken sie die freistehenden Badewannen im Stil der Belle Époque. Hotelgäste, die gerne an der frischen Luft duschen, können dies auf den mit der „Axor ShowerPipe by Front“ bestückten Außenterassen tun. Für das Duschensemble bestehend aus Thermostat, höhenverstellbarer Kopfbrause und Handbrause entschieden sich die Innenarchitekten für eine Sonderoberfläche aus der Axor Manufaktur: Rot-Gold gebürstet. Mit seinem an Kupferrohre, Trichter und Ventile erinnernden Design versprüht es nicht nur einen angenehmen Wasserstrahl, sondern auch industriellen Charme.

„Les Bains“ bewegte Geschichte

Ende der siebziger Jahre hatte der Wissenschaftler Maurice Marois das leerstehende Gebäude gekauft, das von 1885 bis 1969 als Badeanstalt diente. Ein junger Antiquitätenhändler erkannte das Potenzial und überzeugte den Eigentümer von der Idee eines Nachtclubs, der von 1978 bis 2010 in dem Gebäude blieb. Mit der Inneneinrichtung wurde der damals noch am Anfang seiner Karriere stehende Designer Philippe Starck beauftragt. Nach fünf Jahren Umbauzeit erweckte Jean-Pierre Marois, Filmproduzent und Erbe des Gebäudes, den Ort nun wieder zum Leben.

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