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Betrieb | Software | 11.07.2017

Handwerk 4.0 –
Von der Vision zur Realität

Geschäftsprozesse erfolgreich digitalisieren

Die Digitalisierung verändert sowohl unser privates als auch unser berufliches Umfeld. Hiervon ist das Handwerk nicht ausgenommen. Geschäftsmodelle und -prozesse müssen auf den digitalen Prüfstand gestellt werden. Um beim Thema Handwerk 4.0 von der Vision zur Realität zu kommen, ist die kaufmännische Software ein wichtiges Werkzeug.

  • Starten in das Handwerk 4.0 – eine kaufmännische Branchensoftware digitalisiert die Geschäftsprozesse.

  • Das Werkzeug Software wird ständig weiterentwickelt. Funktionale Erweiterungen entstehen durch den Dialog mit dem Handwerksbetrieb und das Einbeziehen der Anforderungen an das Handwerk 4.0.

  • Handwerk 4.0 – mit den richtigen Partnern kein Buch mit sieben Siegeln

  • Rundum gut betreut – Erfahrene Softwarehäuser haben das erforderliche Know-how. Sie denken seit Jahren in digitalen Kategorien. Sie sind Partner, die die Herausforderungen der Branche verstehen und auf Bedürfnisse reagieren.

Telekom-Chef Timotheus Höttges plädiert einst in einem Handelsblatt-Essay: „Wir sind kein Spielball der Digitalisierung. Wir sind das, was wir sein wollen.“ Ein Leitgedanke, den sich das Handwerk auf die Fahnen schreiben kann. Die fortschreitende Digitalisierung verändert die Arbeitswelt und stellt auch das Handwerk mit all seinen Gewerken vor große Herausforderungen. Die finanzielle Ausgangslage ist dabei bestens. Wichtig ist, in die Zukunftsfähigkeit zu investieren und den Schwung der gegenwärtigen Auftragslage mitzunehmen. Denn nur, wenn die Weichen durch die Geschäftsführung richtig gestellt sind, kann sich ein Betrieb am Markt erfolgreich behaupten. Es gilt, die eigenen Stärken zu erkennen und in die Potentiale zu investieren. Die richtige kaufmännische Branchensoftware ist ein wesentlicher Faktor auf dem Weg in das Handwerk 4.0. Mit ihr werden ein effizienter betrieblicher Wertschöpfungsprozess sowie eine stetige optimierte Steuerung der unternehmerischen und betrieblichen Abläufe gewährleistet. Die Devise lautet: „Nicht reden, sondern tun.“ Wer den Ball jetzt selbst ins Spiel bringt, digitalisiert seine Geschäftsprozesse und stellt sein Unternehmen erfolgreich für die Zukunft auf.

Untersuchung zum Thema Digitalisierung

Das Thema „Digitalisierung“ hat das Handwerk längst erreicht. Das hat eine repräsentative Untersuchung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom in Zusammenhang mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) ergeben. Befragt wurden 504 Handwerksbetriebe in Deutschland.

Das Interesse des deutschen Handwerks an digitalen Technologien ist groß. So sagen vier von fünf Handwerksbetrieben (81 %), dass sie generell aufgeschlossen für das Thema Digitalisierung sind. Gut zwei Drittel der Betriebe (69 %) nehmen die Digitalisierung als Chance wahr. Trotz der großen Offenheit gegenüber digitalen Anwendungen kommen diese noch längst nicht in allen Handwerksbetrieben zum Einsatz. „Besonders für kleine Handwerksbetriebe sind Büro-, Verwaltungs- und Planungsarbeiten echte Zeitfresser. Software-Lösungen können die Organisation eines Betriebes enorm vereinfachen“, sagt ZDH-Geschäftsführer Karl-Sebastian Schulte.

Digitale Transformation ist wichtig

Woran liegt es, dass der Ball an vielen Stellen noch so flach gehalten wird? Es ist viel Bewegung auf dem Markt. Die zunehmenden Anforderungen an das Handwerk erzeugen großen Druck auf die Entscheider in den Betrieben. An allen Ecken wird proklamiert, wie wichtig und zukunftsweisend die digitale Transformation ist. Das schürt auch Ängste. So gibt es unter anderem Tests zum Thema: „Besitzt Ihr Unternehmen die digitale Reife?“ Was tun, wenn der eigene digitale Reifegrad zu Frustrationen führt? Bei der Technologiemesse Cebit hat Angela Merkel eindringlich appelliert, vom digitalen Wandel verunsicherte Menschen nicht zu ignorieren. Es gehe um „Millionen von Menschen, die zum Teil noch nicht wissen, was sie erwartet“, sagte sie.

Noch haben viele Handwerksbetriebe Schwierigkeiten, eine Digitalisierungsstrategie zu entwickeln und umzusetzen. Laut Befragung sagt mehr als die Hälfte der Handwerker (56 %), dass die Digitalisierung für ihren Betrieb eine große Herausforderung darstellt. Drei von zehn (29 %) haben Probleme, die Digitalisierung zu bewältigen. Rund ein Viertel (23 %) gibt sogar an, dass sie die Existenz ihres Betriebes als Folge der Digitalisierung gefährdet sehen.

Strategie zur Digitalisierung

An dieser Stelle gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder reagiert der Handwerker auf die Situation mit der Vogel-Strauß-Taktik, in dem er den Kopf in den Sand steckt und wartet, bis die vierte industrielle Revolution vorbei ist. Oder er geht in die Offensive, entwickelt eine Strategie zur Digitalisierung, die letztlich einen besseren Umgang mit Arbeitszeit bewirkt und sucht sich die richtigen Mitspieler.

„Die Digitalisierung ist für viele Unternehmen schwer zu durchblicken“, so Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Umso wichtiger ist es, Hilfe anzunehmen, sich beraten zu lassen und in digitale Lösungen zu investieren. Handwerksbetriebe, die konsequent digitale Technologien einsetzen, gewinnen Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben: das Handwerk.”

Gutes Werkzeug für gute Arbeit ist gefragt. Um beim Thema Handwerk 4.0 von der Vision zur Realität zu kommen, ist die kaufmännische Software ein wichtiges Werkzeug.

Digitalisierung von Geschäftsprozessen

Lange vorbei sind die Zeiten, in denen die Hauptaufgabe von Computern und Software darin bestand, nur Angebote und Rechnungen zu schreiben. Der Schwerpunkt einer modernen Softwarelösung liegt heute in der Digitalisierung von Geschäftsprozessen im Handwerksbetrieb. Von der Auftragsannahme und Kalkulation bis hin zur Rechnungsstellung, von der Nachkalkulation, dem Controlling bis zur reibungslosen Kommunikation – nur das Zusammenspiel aller Komponenten führt zum Erfolg.

Die richtige Software kann für schnelle und reibungslose Abläufe sorgen. Bei der Anforderungsdefinition müssen die jeweiligen Besonderheiten des Unternehmens berücksichtigt werden. Diese sind meist branchentypisch. Der Start in das Handwerk 4.0 mit dem richtigen Partner, der in der Branche zuhause ist, bedeutet somit einen Schutz vor Fehlentscheidungen. Eine nahtlose Integration ist ein sicherer Erfolgsfaktor.

Zusammenarbeit mit Profis

Innovative Softwareunternehmen haben oft langjährige Erfahrung in der digitalen Welt. Sie haben unverzichtbares Know-how, um im Betrieb die Weichen für die Zukunft zu stellen. Für sie ist der Hype um das Thema Digitalisierung alter Wein in neuen Schläuchen. Das Werkzeug „Software“ wird ständig weiterentwickelt. Funktionale Erweiterungen entstehen durch den Dialog mit den Anwendern. Kunden geben wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung. So wächst die Software stets weiter mit den ständig steigenden Bedürfnissen am Markt – ganz speziell ausgerichtet auf die Branche. Was hier ins Spiel gebracht wird, ist eine konkrete Lösung zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Ein wichtiger Punkt ist, dass man als Unternehmer mit der digitalen Herausforderung nicht allein gelassen wird. Gefragt ist ein Ansprechpartner aus „Fleisch und Blut“, mit dem man reden kann, der auf Bedürfnisse reagiert, individuelle Lösungen entwickelt und bei der Umsetzung aktiv ist. Anforderungen und Lösung müssen zusammengebracht werden.

Im richtigen Team wird die Digitalisierung zur Chance. Es ist die Chance, den Betrieb besser zu organisieren und zukunftssicher zu machen. Es ist die Chance, das zu werden, was Sie sein wollen: ein erfolgreicher Handwerker 4.0.

Weitere Informationen zum Thema gibt es im Internet unter www.label-software.de.

Autor: Claudia Jesse
Label Software Gerald Bax GmbH
Bielefeld

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    Freuen Sie sich als auf die Ausgabe 9/2017, die am 11. Dezember erscheint!

    Bildquelle: Wosilat Fotografie

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