Heizung/Energie | Solar/Wärmepumpen/Festbrennstoffe | 12.06.2013

Musterlösung im Münsterland

Kompaktheizgerät und Solaranlage / Einfamilienhaus effizient beheizt

Familie Kunz wollte mit ihrem neuen Heizsystem einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten – das ist dank einer modernen Kombination von Gas-Brennwert-Kompaktheizgerät und Solaranlage gelungen. Die Komponenten arbeiten effizient zusammen, und weniger Energieverbrauch bedeutet geringere Kosten.

  • Die Sonne über Borken-Marbeck im Münsterland lacht. Familie Kunz beheizt ihr Haus aus dem Jahr 1987 jetzt mit einem Kompaktheizgerät in Kombination mit einer Solaranlage

  • Insgesamt sechs Personen versorgt das neue Heizsystem mit Trinkwasser und Wärme. Die „CerapurModul-Solar“ ist ein Vorbild in Sachen Effizienz. Christiane und Jörg Kunz freut’s

  • Jörg Kunz zeigt die mitdenkende Heizungsregelung „SolarInside-ControlUnit“ vergleicht Erfahrungswerte mit dem aktuellen Solarertrag. Im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen sind bis zu 15 % Einsparungen zusätzlich möglich

  • Das Kompaktheizgerät „CerapurModul-Solar“ benötigt nur 60 x 60 cm Grundfläche. Statt des alten Kessels, ist jetzt eine Abstellfläche frei

Im Münsterland hat sich Familie Kunz ein Haus von 1987 gekauft. Sechs Personen bewohnen die ca. 170 m². Seit dem Bau des Hauses verrichtete eine alte Gastherme ihren Dienst. Als der Kessel wieder ausfiel, entschloss sich Jörg Kunz, zu handeln. Dirk Lanvermann, Geschäftsführer des Heizung- und Sanitärfachbetriebs Ludwig Lanvermann GmbH & Co. KG, empfahl die Integration einer Solaranlage zur Warmwasserbereitung. Mit der „CerapurModul-Solar“ von Junkers (www.junkers.com) schlug er eine kompakte Systemlösung vor, mit der sich die Kraft der Sonne einbinden lässt. Die Kompaktheizzentrale mit 14 kW Leistung und 210 l-Speicher ist Gas-Brennwertgerät, Speicher und Regelung in einem.

Montagefreundlich

Für einen einfacheren Transport liefert Junkers die „CerapurModul-Solar“ in verschiedenen Einheiten: Speicher, Brennwertgerät, Solargruppe und Verkleidungsteile. Das Zusammenfügen dauert ca. 20 Minuten. Mit 10 m² bot ein Kellerraum Platz, um die Anlage (186 x 60 x 60 cm ) bequem in Betrieb nehmen zu können. Installation und Anschluss waren durch vormontierte Baugruppen einfach. Auch die komplette Solarstation mit vorverdrahtetem Solarmodul ISM ist bereits an Bord: von der Elektronik über das Ausdehnungsgefäß bis hin zu Sicherheitsventil, Manometer und Absperreinrichtung. Ebenfalls zum Einsatz kommen die hydraulische Weiche „HW 25“ von Junkers zur hydraulischen Entkopplung sowie das intelligente Powermodul „IPM 2“ zur Mischerregelung und Pumpenansteuerung der beiden Heizkreise. Die Ludwig Lanvermann GmbH & Co. KG profitierte bei der Installation von Bauteilen desselben Herstellers, denn alle Komponenten des Heizsystems sind exakt aufeinander abgestimmt. Bei der Installation der insgesamt drei Kollektoren fand das Unternehmen ebenfalls perfekte Bedingungen vor: Das Dach des Klinkerbaus ist nach Süden ausgerichtet und sehr gut zugänglich. Die auf dem Dach installierten Solarthermie-Kollektoren wiegen nur 44 kg und lassen sich mit nur einem Werkzeug montieren. Auch der hydraulische Anschluss geht leicht von der Hand.

Energieeffizient

Weil die Therme auch die im Abgas enthaltene Kondensationswärme nutzt, spart sie im Vergleich zum mehr als 25 Jahre alten Vorgänger bereits bis zu 30 % Energie. Für noch mehr Ersparnis ist die „CerapurModul-Solar“ mit einem modernen Eco-Schichtladespeicher ausgerüstet, der den Energieaufwand für die Warmwasserbereitung reduziert.

Zur Wahl stehen zwei Einstellungen:

  • Im „Eco-Modus“ wird weniger Warmwasser vorgehalten. Es steht mehr Kaltwasservolumen für die solare Erwärmung zur Verfügung. Im „Comfort-Modus“ beheizt das Brennwertgerät ein größeres Speichervolumen dank Schichtladetechnik ebenfalls energieeffizient.
  • Die „SolarInside-ControlUnit“ optimiert das Zusammenspiel zwischen Speicher, Therme und Kollektoren – das spart bei der Trinkwassererwärmung weitere 15 %. Energiesparpumpen reduzieren zudem den Stromverbrauch der „CerapurModul-Solar“ um bis zu 70 %. Die Leistung der Heizungspumpe passt sich automatisch an die hydraulischen Verhältnisse an.

Autor: Jörg Bonkowski,
Bosch Thermotechnik GmbH,
Junkers Deutschland,
Wetzlar

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