Heizung/Energie | Messen, Steuern, Regeln | 07.12.2017

Smart Home im Einfamilienhaus

Bauherr setzt auf intelligente Vernetzung

Vernetztes Wohnen, Smart Home, Automatisierung. Das sind Begriffe, über die sich Bauherren bei Neubau oder anstehender Sanierung Gedanken machen sollten. Über ein Viertel der Bundesbürger benutzen nach einer aktuellen GfK-Studie bereits mindestens ein Smart Home-Produkt in ihrem Haushalt. Bei der energetischen Sanierung eines Einfamilienhauses in Hagen setzte der Bauherr – auch mit Systemen von Remeha – bewusst auf Vernetzung, um seinen Wohn- und Bedien-Komfort für eine digitale Zukunft zu rüsten.

  • Das Wohnhaus der Familie Humme. Die Sanierung ist noch nicht abgeschlossen. Die Fassade wird im letzten Schritt saniert und gedämmt. Quelle: Remeha GmbH, Emsdetten

  • Der Heizungskeller mit dem „Remeha Tzerra 25 DS“ und 150 l Warmwasserspeicher. Quelle: Remeha GmbH, Emsdetten

  • Das wibutler Modul für die Gasbrennwert-Therme. Per Funkmodul werden die Remeha-Geräte smart. Quelle: Remeha GmbH, Emsdetten

  • Das Herzstück ist die kompakte Box „wibutler pro“. Sie steuert die Kommunikation aller smarten Produkte untereinander. Quelle: Remeha GmbH, Emsdetten

  • Bauherr Marc Humme nutzt zur Steuerung der Smart Home-Funktionen das Tablet oder sein Smartphone. Quelle: Remeha GmbH, Emsdetten

Die Doppelhaushälfte der Bauherren Andrea und Marc Humme wurde 1961 gebaut. Eine erste Grundsanierung nach nunmehr 55 Jahren Nutzung bot sich nach dem Kauf der Immobilie an und war auch notwendig. Zu marode waren die Heizungs- und Elektroleitungen, die Fenster undicht und wärmeschutztechnisch miserabel sowie die Fassade des Hauses schlecht gedämmt. Das Wohnhaus in Hagens beschaulichem Ortsteil Hohenlimburg ist zweigeschossig und voll unterkellert. Fast 130 m2 Wohnfläche und weitere 100 m2 Nutzfläche stehen den Bauherren zur Verfügung. Die Planung für die Sanierung begann 2016, 2017 wurde das Vorhaben abgeschlossen.

 

Vernetzung mit wibutler

Die Eigentümer setzen ganz auf Smart Home. Für Bauherrn Marc Humme stellt sich die Frage nach dem Einsatz von vernetzten Produkten nicht: „Für uns war klar, wenn wir umfassend sanieren, sollen auch smarte Steuerungen hinzukommen – für wichtige Funktionen wie Heizung, Licht, Fensterkontakte oder Rollläden ist das fast selbstverständlich. Wir haben dabei auf wibutler gesetzt. Das System ist zukunftssicher und das Produktangebot für unsere Anforderungen absolut gut.“

Grundsätzlich sind auch andere Systeme möglich, aber wibutler (www.wibutler.com) bietet für das Paar eine sinnvolle Vernetzung verschiedener Basisfunktionen und ermöglicht mehrere Ausbaustufen – ganz nach individuellem Geschmack und Notwendigkeit. Hinzu kommt, dass wibutler unterschiedliche Funkstandards beherrscht (EnOcean, Z-Wave, ZigBee) und diese systemübergreifend verknüpft. Die zentrale Steuerungseinheit ist der „wibutler pro“. Die kleine kompakte Box steuert die Kommunikation aller smarten Produkte im Haushalt, kann wie ein Übersetzer agieren, die vorgenannten Standards interpretieren und Geräte verschiedenster Hersteller einbinden. Die Bauherren haben sich für mehrere smarte Produkte entschieden, die über Funk angesteuert werden. Das spart lästigen Kabelsalat und das Verdrahten der Geräte.

 

Smarte Funktionen

Die Eigentümer nutzen die smarten Funktionen äußerst sinnvoll. So wird das Licht in Wohn- und Esszimmer und in der Küche gedimmt, die gesamte Lichtsteuerung im Haus läuft über wibutler. Hinzu kommen Fensterkontaktschalter von Winkhaus, die dem Hausbesitzer zum Beispiel via App auf dem Smartphone mitteilen, wenn ein Fenster offen oder geschlossen ist. Eine wichtige Funktion, die auch Sicherheit gegenüber unbefugtem Zutritt oder Einbrechern gibt. Die Möglichkeit, die Fensterkontaktschalter schnell und einfach nachzurüsten, überzeugte den Bauherrn zusätzlich.

Sicherheit geben auch die smarten Rauchmelder, die als kombinierte Rauch- und Bewegungsmelder im Brand- oder Einbruchsfall Alarm schlagen. Ergänzt wird das System durch elektrische Rollläden im gesamten Haus, die entweder konventionell per Schalter oder über die App am Smartphone oder Tablet gesteuert werden können.

 

Heizung bedarfsgerecht eingebunden

Der Heiztechnikhersteller Remeha (www.remeha.de) aus Emsdetten setzt ebenfalls auf wibutler. Bauherr Marc Humme entschied sich für eine Kombination aus einer Gas-Brennwerttherme, Typ „Remeha Tzerra 25 DS“ mit 25 kW Nennheizleistung und bewährter Modulbauweise und einen „Remeha BL“ Warmwasserspeicher mit 150 l Volumen. Die Wärmeverteilung erfolgt über Flächenheizkörper mit HORA-Thermostatventilen, die eine Einzelraumregelung ermöglichen. Als zusätzliche Wärmequelle steht ein Kaminofen mit 5 kW Heizleistung im Wohn- und Esszimmer.

Durch die Positionierung der Einzelraumfühler, die – anders als bei einer konventionellen Steuerung über einen Außenfühler – in jedem Wohnraum integriert sind, lässt sich die Heizungsanlage effizient und bedarfsgerecht über wibutler steuern. Das System erkennt über Sensoren die tatsächliche Raumtemperatur, nimmt Veränderungen wahr und kann die erforderliche Vorlauftemperatur entsprechend einregulieren. Das heißt: Wärme wird nur erzeugt, wenn sie auch wirklich im jeweiligen Wohnraum benötigt wird. Intelligente Stellantriebe von Remeha ermöglichen dann die individuelle Temperaturregelung für jeden Raum. Eine Lösung, die Heizkosten senkt und die Wirtschaftlichkeit der Heizungsanlage für das sanierte Wohnhaus von Familie Humme deutlich erhöht.

 

Fazit

Die Entscheidung, ihr Wohnhaus „smart“ werden zu lassen, wird Bauherren bei einer umfassenden Sanierung oder im Neubau leichtgemacht. Denn die Aufwände, die dafür betrieben werden müssen, sind in diesen Fällen überschaubar. Hinzu kommt, dass eine Integration durch Systeme wie wibutler einfach und schnell möglich ist. Beim vorgestellten Projekt kam sogar der Elektroinstallateur zu dem eindeutigen Fazit: “Installation und Funktion konnten uns voll überzeugen!“ Der modulare Aufbau der smarten Produkte, die Remeha Heizsysteme eingeschlossen, hält die Technik auf der Höhe der Zeit und bietet Dank der nötigen Zukunftssicherheit von wibutler für die kommenden Jahre zahlreiche Optionen zur Erweiterung und zur Anpassung des Systems.

Autor: Tim Westphal
Last PR
Osnabrück

Thematisch passende Beiträge

  • Herstellerunabhängige Hausautomation

    Auf der ISH wurde die Hausautomationslösung „wibutler“ (www.wibutler.com) der iExergy GmbH vorgestellt. Die Hausautomationslösung versetzt mit einem Tastendruck das gesamte Haus in den Energiesparmodus, die Heizung regelt sich bei geöffnetem Fenster selbst herunter, Anwesenheit wird simuliert, Alarmmeldungen werden verschickt etc. Als herstelleroffene Smart Home-Lösung macht „wibutler“ Produkte...

  • Wolf Heiztechnik: Neues Allianzmitglied bei wibutler

    Wibutler-Update 1.4

    Mit dem wibutler-Update 1.4 begrüßt die Hausautomationslösung wibutler Wolf Heiztechnik als neuen Allianzpartner. Das Update steht ab sofort zum Download über die wibutler-App bereit. Wolf Heiztechnik zählt, als Kompetenzmarke für Energiesparsysteme, zu den führenden und innovativen Systemanbietern für Heiztechnik, Lüftungstechnik, Klimatechnik und Solartechnik. Mit dem Update wird, neben vielen...

  • Smart Home-System

    IFH/Intherm: Halle 5, Stand 5.011 Die Lüftungssysteme von Maico wie die funkbasierte Wohnraumlüftung „Maico smart“ lassen sich mit „wibutler“ von iExergy in ein Smart Home-Netzwerk einbinden und per App steuern. Der SHKler lernt über ein spezielles Menü für den Nutzer die „wibutler“-fähigen Geräte ein. Dafür sind keine Programmierkenntnisse erforderlich. In Verbindung mit „wibutler“ lassen sich...

  • Hausautomation fürs Handwerk

    Smart Home System verknüpft Hersteller und Gewerke

    Auf den Nutzer anpassbare Produkte gewinnen zunehmend an Bedeutung, auch wenn die Akzeptanz intelligenter Technik sowohl beim Kunden als auch beim Fachhandwerker sehr unterschiedlich ausfällt. Doch was tun, wenn der Kunde nach einer smarten Lösung verlangt oder seine komplette Haustechnik zukunftsorientiert ausrichten möchte? Und welche Verkaufschancen versprechen Smart Home-Systeme? „Wibutler“ als herstellerunabhängige Lösung bietet dem Installateur ebenso wie dem Kunden zahlreiche Vorteile, die über eine unkomplizierte Installation und spezifische Anwendungsmöglichkeiten weit hinausgehen.

  • Raumtemperaturregelung immer und überall

    Das Regelungssystem „Nea Smart“ der Rehau AG + Co. ermöglicht durch die serienmäßige Ethernet-Schnittstelle die Integration ins Heimnetzwerk; erhältlich ist „Nea Smart“ als Funk- und verdrahtete Lösung. Die Bedienoberfläche des „Nea-Smart“-Managers erlaubt einen komfortablen Zugriff auf alle Einstellungen und Funktionen des Systems per PC, Laptop oder Smartphone im laufenden Betrieb – so wird für...

alle News

News der TGA- und Kältebranche

Top 5 - Meistgelesen

Nächste Ausgabe in der Vorschau

  • Heft Ausgabe 1/2018

    Mit dem Erscheinen der Ausgabe 9/2017 ist das Jahr 2017 aus redaktioneller Sicht abgeschlossen. 2018 werden wir wieder mit zahlreichen praxisnahen und informativen Beiträgen für Sie da sein. In der Ausgabe 1/2018 des SHK Profi erwartet Sie so zum Beispiel eine umfassende Vorschau auf die Messe SHK Essen, die im März 2018 ihre Tore öffnet.
    Sie dürfen sich ebenfalls auf Tipps zur Digitalisierung Ihres SHK-Betriebs freuen. In einem Sonderteil zum Thema Smarte Regelung, geben wir einen Ausblick, was in der Gebäudetechnik bereits alles möglich ist.
    Diese und weitere Themen erwarten Sie in der SHK Profi-Ausgabe 1/2018, die am 22. Februar 2018 erscheint.

Content Management by InterRed