Barrierefreie Mehrwertstrategie

Wohnungsunternehmen erhöhen Wohnwert Barrierefreie Bad-Ausstattungen Ziel: mehr Komfort und Sicherheit

Auf die demografische Entwicklung und die damit verbundenen zukünftigen Entwicklungen der Altersstruktur der deutschen Bevölkerung müssen sich alle Vermieter und Eigentümer einstellen. Eine barrierefreie Ausstattung von Wohnungen, der Hauseingangsbereiche und dem Wohnumfeld erhöht den Wohnwert und sorgt für eine längere Wohndauer der Mieter, wie zahlreiche Beispiele aus der Praxis zeigen. Schwerpunkte der Maßnahmen sind der Abbau von Schwellen und Stolpergefahren, Änderung der Türen, Installation von Notrufsystemen und die zukunftsgerechte Ausstattung der Bäder.

Wie das geht, zeigen die Wohnungsbaugenossenschaft Witten-Mitte und die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Herbede. Die Unternehmen setzen bei der Ausstattung der Wohnungen konsequent auf barrierearme Lösungen. „Unser Ziel ist es, die Wohnungen für jedes Lebensalter und jeden Familienstand auszustatten. Wir kennen uns in den Belangen und Anforderungen des barrierefreien Wohnens bestens aus. Das hat nicht nur für ältere Bewohner viele Vorteile, sondern ist generationsübergreifend für alle unsere Mieter von Nutzen“, sagt Frank Nolte, Vorstandsvorsitzender der Wohnungsbaugenossenschaft Witten-Mitte. Mit dem Einbau der Artweger „Twinline“ (www.artweger.de), einer vollwertigen Kombination aus Badewanne und Dusche, ist der barrierearme Umbau von mehreren Badezimmern bereits erfolgt. Das Besondere an der „Twinline“ ist das funktionelle Design der Badewanne mit Dusche. Die integrierte Duschtür öffnet sich nach innen und erlaubt den nahezu bodenebenen Zugang in den Dusch- und Badebereich, so dass man bequem ein- und aussteigen kann.

Die Wohnungsgenossenschaft Hegau aus der Bodensee Region hat bei verschiedenen Modernisierungsprojekten über 300 Bäder ihrer Bestandswohnungen mit der Artweger Duschbadewanne „Twinline 2“ ausgestattet. „Für die Mieter ist es eine deutliche Komfortsteigerung und bietet ihnen die Möglichkeit für mehr Eigenständigkeit im Alter“, so Axel Nieburg, geschäftsführender Vorstand der Baugenossenschaft Hegau eG aus Singen. „Eine Duschbadewanne, bei der der Einstieg über den Wannenrand erspart bleibt und für die kein zusätzlicher Platz im Bad benötigt wird, ist in Funktion und Optik die überzeugendste Lösung“, erläutert Axel Nieburg die Beweggründen zum Einsatz der Artweger „Twinline“.

Senioren und Familien

Einen ähnlichen Weg bei der Modernisierung im Geschosswohnungsbau geht auch die Gesellschaft Frankenwohnbau aus Nürnberg. „Wir haben gerade die Hälfte der Wohneinheiten eines achtgeschossigen Hochhauses bei der Modernisierung mit der Duschbadewanne seniorengerecht ausgestattet und alle anderen Wohnungen familienfreundlich eingerichtet. Damit sind wir flexibel bei der Neuvermietung und können auch unseren älteren Mietern bei Bedarf einen Umzug in eine altengerechte Wohnung innerhalb unserer Bestände anbieten“, sagt Steffi Jordan, Geschäftsführerin Frankenwohnbau Grundstücks und Verwaltungs GmbH.

Heute schon an Morgen denken

Bei Modernisierung der Bestände setzt die Buxtehuder Wohnungsbaugenossenschaft auf ein Optimum an Komfort und gute Raumnutzung. In verschiedenen Wohnungen wurden die Bäder bereits mit der Duschbadewanne von Artweger ausgestattet.

„Durch die guten Erfahrungen haben wir uns entschlossen, auch beim Neubau unserer Jubiläumshäuser zum 100-jährigen Bestehen diese Bäder direkt mit der „Twinline“ auszustatten. Wir können flexibel allen unseren Mitgliedern in jeder Altersgruppe und Lebenssituation so attraktive Wohnungen mit einer barrierearmen und hochwertigen Ausstattung anbieten“, berichtet Bernd Siliaks, geschäftsführendes Vorstandsmitglied Buxtehuder Wohnungsbaugenossenschaft eG.

„Eine Duschbadewanne, bei der der Einstieg über den Wannenrand erspart bleibt und für die kein zusätzlicher Platz im Bad benötigt wird, ist in Funktion und Optik die überzeugendste Lösung.“
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