Der Weg zum Wunschbad

Ungewöhnlicher Grundriss Moderne Lösung

Ein modern gestaltetes Bad mit Komfort – das wünschten sich die Bauherren eines 1982 erbauten Reihenhauses in Osnabrück. Durch geschickte Planung ließ sich trotz des ungewöhnlichen Grundrisses eine moderne, elegante und praktische Lösung realisieren.

Im Jahr 1983 erwarb das Ehepaar Wagner das Reihenmittelhaus mit einer Wohnfläche von rund 125 m2 in einem Neubaugebiet am Osnabrücker Stadtrand. Die Immobilie befand sich damals im Rohbauzustand, so dass die Eigentümer bei der Wahl von Wand- und Bodenbelägen noch freien Gestaltungsspielraum hatten. Im Badezimmer entschied man sich daher bei den Sanitärobjekten sowie bei Wand- und Bodenfliesen für den Farbton „Bahamabeige“ – damals topmodern, heute jedoch nicht mehr zeitgemäß und eher „out“. Aufgrund des ungewöhnlichen Grundrisses – es gleicht einem Schlauch mit 1,68 m Breite und 5,7 m Länge – erfolgte die Installation an einer Wand. Zudem war die ausreichende Belüftung des vorderen Raumteils, in dem sich Dusche und Badewanne befanden, nicht gewährleistet. Schimmel- und Stockflecken waren die Folge. Die Badewannen- und Duschkombination lag darüber hinaus hinter einem Schornsteinvorsprung versteckt und erhielt wenig Tageslicht. Störend waren für die Eigentümer jedoch in erster Linie der hohe Duscheinstieg und eine Badewanne, die kaum genutzt wurde. Aus diesem Grund konzipierte man die Badplanung von Grund auf neu und überdachte dabei auch die Platzierung der sanitären Anlagen in dem etwa 9,6 m2 großen Raum.

Das neue Konzept des Bades

Die Bauherren wünschten sich ein farblich modern gestaltetes Bad, das einen weitläufigeren Raumeindruck vermittelt und ihren aktuellen Bedürfnissen nach mehr Komfort Rechnung trägt. Um einen großzügigeren Duschbereich zu erhalten, wurde auf die erneute Installation einer Badewanne verzichtet. Stattdessen realisierte man eine ebenerdige Dusche. Hierfür musste durch den ausführenden Fachhandwerksbetrieb Sascha Ehlting aus Ibbenbüren ein Deckendurchbruch in das direkt darunterliegende Gäste-WC erfolgen. So konnten eine sichere Abdichtung des Duschbereichs erreicht sowie die Duschrinne fachmännisch installiert werden. Das Gäste-WC wurde in diesem Zuge ebenfalls saniert und die Decke auf der ganzen Fläche eben abgehängt. Bei der Duschrinne entschied sich das Ehepaar Wagner für ein Modell mit integrierter LED-Beleuchtung, die dem Duschbereich eine angenehme Atmosphäre verleiht. Die Duschutensilien befinden sich zukünftig in einer gemauerten Ablage im Duschbereich.

Der Platz für die Waschtischanlage wurde beibehalten, jedoch in schmalerer Ausführung, so dass rechts ein Hochschrank Platz fand. Zudem bieten auch der Spiegelschrank mit integrierter Beleuchtung sowie gemauerte Fliesenregale unter dem Fenster weiteren Stauraum. Die gesamte Elektroinstallation einschließlich der hinterleuchteten Glaseinlegeböden in den gemauerten Fliesenregalen wurde in Eigenleistung durch den Bauherrn durchgeführt. Das WC wurde auf der gegenüberliegenden Seite installiert, so dass die sanitären Anlagen nicht mehr wie an einer Wand „aufgereiht“ erscheinen.

Für die Farbgestaltung wählten die Eigentümer Bodenfliesen im Format 45 x 90 cm in einem dunklen Grauton aus; die Wände sind nur noch im Dusch- sowie Waschtischbereich mit hellen Fliesen mit 30 x 90 cm Größe verfliest. Um die Fensterlüftung zu ergänzen, riet der Fachhandwerker zur zusätzlichen Installation eines extern schaltbaren Lüfters im Duschbereich. Darüber hinaus wurden die Wände mit einem speziellen Lehmauftrag verputzt, der durch seine feuchteregulierenden Eigenschaften ein angenehmes Raumklima bewirkt. Die Wärmeverteilung erfolgt über eine Fußbodenheizung, die auch in der Duschnische verlegt wurde, sowie einen Wandheizkörper, der gleichzeitig als Handtuchhalter dient.

Der neue Duschbereich

Als Duschtrennwand kam bei Familie Wagner eine Schiebetür mit den Maßen 1680 mm Breite und 2000 mm Höhe zum Einsatz. Favorisiert wurde aufgrund der leichten Reinigungsmöglichkeiten zunächst eine feststehende Glasscheibe.

Diese Idee wurde jedoch verworfen, weil der Spritzwasserschutz bei einer Walk-in-Lösung nicht hoch genug erschien. Stattdessen entschied sich das Ehepaar Wagner für das Schiebetürsystem „Espacio“ von Saniku. „Espacio“ überzeugte vor allem durch seinen hohen Komfort bei nahezu unsichtbarer Technik.

Da der Duschbereich komplett ohne Bodenschwellen auskommt, empfiehlt sich die „Espacio“-Schiebetür besonders bei hohen Komfortwünschen oder körperlichen Einschränkungen. Da sie ohne vertikale Profile konstruiert ist, wird eine maximale Transparenz sichergestellt. Auf diese Weise entsteht ein großzügig wirkender Duschbereich. „Espacio“ wird aus 8 mm starkem Einscheibensicherheitsglas mit spezieller Glasbeschichtung und zur passgenauen Installation immer auf Maß gefertigt. Zur Berechnung der Einstiegsbreite kann die Formel „Nischenmaß in mm / 2 – 40 mm“ angewendet werden.

Waschtischanlage und weitere Badmöbel

Farblich abgestimmt auf die dunkelgrauen Bodenfliesen fanden die Waschtischanlage sowie weitere Badmöbel im Farbton „Anthrazit Glanz“ Verwendung. Zum Einsatz kamen Möbel aus der Reihe „Tadoa“ von Saniku. Die Produkte sind einzeln oder bereits in verschiedenen Kombinationen erhältlich und bieten eine puristische und geradlinige Formensprache.

Die Fronten sind in 16 verschiedenen Farbausführungen erhältlich; die Variationen mit Auszügen oder Drehtüren bieten die Möglichkeit für individuelle Lösungen. Dank des breiten Produktportfolios an unterschiedlichen Badschränken wird so in jedem Bad Stauraum geschaffen. Bei den Waschtischen kann zwischen den Materialien Mineralguss und Keramik gewählt werden. Im Bad der Bauherren wurde ein 900 mm breiter Mineralgusswaschtisch inklusive eines passenden Unterschranks mit zwei Auszügen sowie zwei integrierten Handtuchhaltern rechts- und linksseitig gewählt. Darüber ist ein dreitüriger Spiegelschrank mit Aufbauleuchte angebracht. Als zusätzliches Möbel entschied man sich für einen Hochschrank mit 1720 mm Höhe, der nicht nur über Einlegeböden, sondern auch über eine praktische Wäschekippe verfügt.

Fazit

Der Wunsch nach mehr Komfort stand bei der Badsanierung für das Ehepaar Wagner ganz oben auf der Wunschliste. Mit den Produkten aus dem Hause Saniku konnte ein großzügiger Duschbereich gestaltet werden, der zudem pflegeleicht ist.

Die Möbel, die auch individuellen Wünschen Rechnung tragen, überzeugten ebenfalls durch Qualität und Design. So entstand aus dem ehemals altmodischen Reihenhausbad mit schwierigem Grundriss ein ansprechender Wohlfühlbereich.

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