Digitalisierung bei SHK-Unternehmen

Der papierlose Handwerker

Umständlich und langsam: Die Nutzung von Papier ist im Handwerk immer noch weit verbreitet. Dabei können moderne und mobile Softwarelösungen die Prozesse deutlich vereinfachen und beschleunigen. Das SHK-Unternehmen HK-Quality setzt hierfür auf die Handwerkersoftware aus dem Hause Moser.

Manuel Kolbe und Steven Hosin haben es gewagt. Seit die beiden SHK-Meister im letzten November ihr eigenes Unternehmen gegründet haben, machen sie vieles anders als sie das von ihren vorherigen beruflichen Stationen kennen.War dort noch Papier im Einsatz, setzt HK-Quality direkt auf mobile Handwerkersoftware und die Bearbeitung am Tablet: „Wir haben unsere Arbeitsabläufe von Anfang an digitalisiert, um die größtmögliche Effizienz zu erreichen“, erklärt Manuel Kolbe den Anspruch der beiden Unternehmer. „Alle Daten sind mobil vor Ort und ohne Medienbruch verfügbar.“

Die passende Lösung, die diese Anforderungen erfüllt, war schnell gefunden. Hosin hatte bereits bei einer vorherigen beruflichen Station gute Erfahrungen mit der Handwerkersoftware aus dem Hause Moser gemacht. Deswegen entschieden sich die beiden Jungunternehmer für „Moser hybrid“, der kombinierten Lösung aus der Handwerkersoftware „MOS’aik“ und dem mobilen System „Moser allround“.

Daten überall verfügbar

Die Möglichkeit, mobil zu arbeiten, ist für Hosin und Kolbe von entscheidender Bedeutung. Das Duo von HK-Quality hat keine Bürokraft im Einsatz und ist darauf angewiesen, wesentliche Daten auch unterwegs und live zur Verfügung zu haben. Eine der wesentlichen Funktionen der Handwerkersoftware ist die Abwicklung des klassischen Projektgeschäfts. Das fängt bei der Erstellung des Angebots an, wo Kolbe und Hosin auf vorgefertigte Textbausteine zurückgreifen können. Nimmt der Kunde das Angebot an, wird aus der Vorlage per Mausklick ein Auftrag generiert und die dazugehörigen Materiallisten automa­tisch erstellt. Über die IDS-Schnittstelle werden parallel dazu die entsprechenden Angebote über den Großhandel eingeholt. Während der Durchführung des Auftrags nutzen die Unternehmer moderne Technologie der neuen Generation: Über das Tablet verbuchen Kolbe und Hosin vor Ort Arbeitsstunden, die Fahrtzeit und Verbräuche. Umgekehrt können sie je­derzeit den jeweiligen Status eines Projekts live einsehen.

Digitalisierung spart Zeit und Geld

Noch einfacher ist das Verfahren bei den Wartungsaufträgen, bei dem die mobile Nutzung der Moser-Lösung besonders hilfreich ist. Mit der Erweiterung um „Service & Wartung“ haben die beiden Jungunternehmer weitere Funktionen zur technischen Anlage verfügbar. Anlageninformationen, Komponenten, Messwerthistorie – die Männer von HK-Qualitykönnen alles von überall einsehen.

Die Software vereinfacht nicht nur die Prozesse, sondern ermöglicht eine deutliche Beschleunigung. Nach Abschluss der Arbeiten erfolgt die Rechnungsstellung per Knopfdruck: „Wir haben vor Ort alles schon soweit vorbereitet, dass allenfalls schlusskorrigiert werden muss.“ Ist die Rechnung erstellt, wird sie von „MOS’aik“ bis zur Begleichung als offener Posten geführt. Bei Überschreitung der Zahlungsfrist erhält der Kunde eine Zahlungserinnerung durch das Mahnwesen. Man kann den offenen Rechnungsbetrag aber auch an Ort und Stelle mit der EC-Karte bezahlen.

Die eigentliche Rechnung kommt dann mit einem Bezahlt-Vermerk ein paar Tage später per Post – die Umstellung auf Email ist bereits in Planung. Das Durchlesen und mühsame Abtippen der Unterlagen zu Erstellung der Rechnung entfällt. „Das Geld ist sofort da“, freut sich Kolbe. „Genau so stellen wir uns Unternehmensführung heute vor.“

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