Rundum auf Kalkschutzeffizienz angelegt

Umweltfreundlicher Kalkschutz für neue Wohnanlage

Bei einer natürlichen Wasserhärte von über 20° dH kommen Hauseigentümer in Dießen am Ammersee um effiziente Kalkschutzmaßnahmen nicht herum. Auch in der 2018 erbauten Wohnanlage im Von-Baab-Weg und der St.-Mechthilds-Straße stand das Thema auf dem Plan. Zum dauerhaften Schutz der Hausinstallation setzte das Sanitärtechnikunternehmen Bukoll daher in jeder der 15 Wohneinheiten ein umweltfreundliches Kalkschutzsystem vom Typ „Permasolvent Primus 2.0“ ein. Ohne die natürliche Wasserqualität zu verändern, sorgt es dafür, dass das stark kalkhaltige Wasser keine Schäden an der Hausinstallation anrichtet.

Zur Schaffung neuer Wohnräume wurden im Von-Baab-Weg und der St.-Mechthilds-Straße in Dießen fünf Grundstücke mit einer Fläche von insgesamt 5.070 m2 zu einem neuen großen Grundstückskaree vereint. Zwei Wohneinheiten waren hier bereits im Bestand vorhanden. Im Zuge der Neubaumaßnahmen sind weitere 15 Wohneinheiten mit Wohnungsgrößen zwischen 60 und 180 m2 hinzugekommen, darunter auch zwei Doppelhäuser. In einheitlicher Farbgebung und klar strukturiertem Baustil gehalten, gruppieren sich die modernen Holzhäuser um einen gemeinsamen Innenhof und fügen sich harmonisch in ihre Umgebung ein. Als Eigentümer der Wohnanlage legte Jordi Schweizer-Arau besonderen Wert auf eine ökologische Bauweise aus Holz, die Modernität und Nachhaltigkeit in sich vereint. Umgesetzt wurde die Wohnhaus-Architektur von der Dießener Zimmerei Höfle.

Kalkschutz unerlässlich

Doch nicht nur der Rohstoff Holz wurde bei der Konzeption der Wohnanlage mit Bedacht gewählt, auch dem Thema Wasser kam besondere Aufmerksamkeit zu. Wer mit Blick auf den Ammersee wohnt, möchte schließlich allem voran die schönen Seiten des Wassers genießen und das besondere Wohnvergnügen nicht durch Kalkprobleme getrübt sehen. Da diese bei einer Wasserhärte von über 20° dH in Dießen aber praktisch vorprogrammiert sind, war eine effi-ziente Kalkschutzlösung gefragt.

Eigentümer Jordi Schweizer-Arau setzte hier aus Überzeugung auf die chemiefreien Kalkschutzsysteme der Firma Permatrade Wassertechnik. Auch in seinen eigenen Wohn- und Firmengebäuden hat der Unternehmer mit den hochwertigen DVGW-zertifizierten Geräten des Leonberger Herstellers über die Jahre hinweg durchweg positive Erfahrungswerte gesammelt. So lag es nahe, umweltfreundlichen Kalkschutz auch in der neu entstandenen Wohnanlage zum Standard zu erklären.

Umweltfreundlicher Kalkschutz aus Überzeugung

Fachmännische Unterstützung und umfassende Beratung erhielt der Bauherr dabei vom zuständigen Sanitärtechnik-Experten Roberto Körk von der Firma Bukoll. 1979 von Karl und Gisela Bukoll als klassischer Sanitär- und Heizungsbetrieb gegründet, hat das Unternehmen kurze Zeit später auch das Thema Badrenovierungen in den Fokus genommen. In der Dießener Wohnanlage zeichnete die Firma Bukoll für die Themen Wärme und Wasser verantwortlich. Alle Häuser werden von einem Blockheizkraftwerk gespeist, das im ursprünglichen Bestandsgebäude angesiedelt ist. Von diesem Gebäude aus wird die Wärmeenergie über ein Fernwärmenetz in die einzelnen Wohnhäuser verteilt.

Für umfassenden Kalkschutz installierte die Firma Bukoll in jeder Wohneinheit ein Gerät des Typs „PT-P25“. Im Bestandsgebäude, in dem auch die Fernwärme-Anlage angesiedelt ist, bedurfte es eines größeren Geräts vom Typ „PT-P40“. Doch ganz gleich, ob in der größeren oder kleineren Variante: „Permasolvent Primus“-Kalkschutzsysteme bieten laut Roberto Körk den besonderen Vorteil, dass sie chemiefrei arbeiten und die natürliche Wasserqualität erhalten bleibt. „Wir nutzen hier in Dießen Quellwasser, das eigentlich von Haus aus eine sehr gute Qualität hat.“ erklärt Körk. Das heißt: Als Trinkwasser ist das Dießener Wasser aufgrund der in ihm enthaltenen wertvollen Mineralien Kalzium und Magnesium sehr gesund. Die Kehrseite der Mineralien ist jedoch, dass sich aus ihnen bei Erwärmung Kalkbeläge bilden, die Schäden an Rohrleitungen und Wärmetauschern anrichten und die Energieeffizienz stark beeinträchtigen.

Kalk erwischt

Das Kalkschutzgerät „Permasolvent Primus 2.0“ belässt die wichtigen Mineralien im Wasser. Jedoch wird das Kristallisationsverhalten der Härtebildner mit Hilfe von Quadrupoltechnik so verändert, dass der Kalk einfach mit dem Wasser ausgespült wird, anstatt sich in Rohrleitungen, an Wärmetauschern oder in Boilern abzulagern. So kann die Hausinstallation dauerhaft und umfassend geschützt werden.

„Für mich ist es immer sehr wichtig, unsere Kunden darüber aufzuklären, wie diese Art Kalkschutz genau funktioniert. Denn tatsächlich ist der Kalk ja nach wie vor da. Er richtet nur keinen Schaden mehr an und lässt sich als feine Schicht auch besonders leicht abwischen. Wer seine Armaturen glänzend halten will, sollte daher einfach nach dem Duschen kurz mit einem trockenen Lappen nachwischen, dann ist ungetrübtes Vergnügen garantiert.“ empfiehlt Roberto Körk. In der Firma Bukoll zieht die Wirksamkeit des umweltfreundlichen Kalkschutzes auch bereits weitere Kreise: Nachdem die Dießener Wohnanlage erfolgreich umgesetzt wurde, steht als nächstes bereits ein Projekt in ähnlicher Größenordnung in Herrsching an und soll ebenfalls komplett mit umweltfreundlichem Kalkschutz ausgestattet werden.

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