„Wolf Campus“ offiziell eröffnet

Statt des traditionellen Durchschneides eines Bandes wurde dem „Wolf-Bäumchen“ im neuen Gebäude zur Eröffnung Wasser eingeschenkt.
Bild: Wolf

Statt des traditionellen Durchschneides eines Bandes wurde dem „Wolf-Bäumchen“ im neuen Gebäude zur Eröffnung Wasser eingeschenkt.
Bild: Wolf
Ein starkes Signal für Partner aus dem SHK-Handwerk: In Mainburg ging Ende Januar der „Wolf Campus“ offiziell in Betrieb. Auf rund 4.500 m² vereint das neue Gebäude mitten auf dem Firmenareal Schulungen, Praxiswissen und wertvollen Erfahrungsaustausch für das SHK-Handwerk.

Das Trainings- und Wissenszentrum am Unternehmens-Stammsitz ist mit dem kompletten Wolf-Produkte-Portfolio ausgestattet. Vom Keller bis zum Dach sind alle relevanten Geräte zu finden – einschließlich Luft/Wasser- und Sole/Wasser-Wärmepumpen, neueste Wohnraumlüftungs- und RLT-Systeme sowie intelligente Regelungstechnik. Die Außengeräte sind fester Bestandteil der Schulungsumgebung und können direkt in die Trainings eingebunden werden. Ergänzt wird die Gebäudeausstattung durch Büros, ein Media Lab sowie eine Kantine als lebendiger Treffpunkt für die Beschäftigten.

„Der Wandel hin zu nachhaltigen Heiz- und Lüftungslösungen gelingt nur, wenn wir in Wissen und Schulung investieren und unseren Fachpartnern kontinuierliche Unterstützung bieten“, betont Philip Krossa, Vorsitzender der Geschäftsführung der Wolf GmbH. „Unser Ziel ist es, Wissen so zu vermitteln, dass Innovation greifbar wird – und in die Breite getragen werden kann.“ Das passt zum Leitmotiv „Wärme. Wissen. Wandel.“, denn hier werden Fachhandwerker, Planer und der Großhandel gezielt auf die Anforderungen der Wärmewende vorbereitet. Simon Westermair (Mitte), Leiter des neuen „Wolf Campus“, führte durch das Gebäude.
Bild: Manja Dietz / Redaktion SHK Profi

Simon Westermair (Mitte), Leiter des neuen „Wolf Campus“, führte durch das Gebäude.
Bild: Manja Dietz / Redaktion SHK Profi

Kooperation mit TH Deggendorf

Besonders spannend: Mit dem Technologietransferzentrum für nachhaltige Gebäudetechnik der Technischen Hochschule Deggendorf entsteht direkt im Gebäude eine enge Verzahnung von Industrie, Forschung und Praxis. Das schafft nicht nur Know-how für die Gebäudetechnik von morgen, sondern auch Mehrwerte für die Region. Das Technologietransferzentrum ist im zweiten Obergeschoss untergebracht. Dort wird zu vier zentralen Themenfeldern geforscht: dem nachhaltigen Bauen und Betreiben von Gebäuden, der Digitalisierung in der Gebäudetechnik, dem Einsatz von Big Data und Künstlicher Intelligenz sowie der Wärmeerzeugung, Lüftungs- und Strömungstechnik. Ziel ist es, gemeinsam praxisnahe Lösungen für die Gebäudetechnik von morgen zu entwickeln. „Auf diese Zusammenarbeit, auf dieses Miteinander freuen wir uns sehr“, erklärte Prof. Waldemar Berg, Präsident der Technischen Hochschule Deggendorf. „Gemeinsam wollen wir ein Fundament für die Zukunft des Bauens, des Wohnens und des Lebens in einer nachhaltigen Umgebung legen.“

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Ausgabe 09/2017

Fachhandwerker setzt auf tado°

Intelligente Heizungsteuerung in der Praxis

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