Grundfos: soziale und ökologische Mindeststandards

Philosophie des öffentlichen Engagements

Nachhaltigkeit hinsichtlich der Ressourcen und der Umwelt sowie verantwortliches Handeln gegenüber Mitarbeitern und Geschäftspartnern sind seit Jahren Teil der Unternehmensidentität. 2002 hat sich Grundfos (www.grundfos.de) dem Globalen Pakt der Vereinten Nationen angeschlossen und sich so zu sozialen und ökologischen Mindeststandards verpflichtet.
Nun unterstreicht das Unternehmen seine Philosophie des öffentlichen Engagements und sucht verstärkt den Dialog mit Gesellschaft und Politik (Public Affairs).
Diese Aufgabe übernimmt federführend Hermann W. Brennecke. Als Vizepräsident Group Sales startet er ab April 2013 in einer neu geschaffenen Funktion, die mit „Public Affairs und weitere strategische Aufgaben“ umschrieben ist. Ziel ist es, für die gesamte Grundfos-Gruppe systematisch eine Public Affairs-Strategie zu entwickeln.
Brennecke ist diese Aufgabe auf den Leib geschneidert: Während seiner zwölfjährigen Tätigkeit als Geschäftsführer der Grundfos GmbH (seit 2006 als Vorsitzender der Geschäftsleitung) hat er nie gezögert, zusätzliche Aufgaben und Ämter anzunehmen. Brennecke wurde 2012 zum Präsidenten der VdZ (Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik) berufen, er ist Vorstandsvorsitzender der ARGE Neue Medien, engagiert sich im Vorstand der Fachgruppe Pumps & Systems des VDMA und sitzt auch im Beirat des Bundesverbandes deutscher Energiedienstleister. Bei Europump ist er aktives Mitglied der Marketing Commission.
In all diesen Funktionen ist es ein wichtiges Anliegen von Brennecke, das Thema „Energieeffizienz“ noch stärker zu kommunizieren: „Die weltweite Klimaentwicklung geht uns alle an und nur zusammen mit den Regierungen dieser Welt lässt sich etwas bewegen.“ Vordringliches Ziel sei es, private Hausbesitzer, das Handwerk und die Industrie über die Einsparpotentiale von Pumpen mit hocheffizienter Antriebstechnik aufzuklären.
Das Grundfos-Management bringt seine Überzeugungen und Interessen in die politischen Entscheidungsprozesse und Kommunikationsabläufe mit ein. Die bislang weitreichendste Initiative war die Begleitung der europäischen Politik bei der Formulierung der Anforderungen der Ökodesign-(EuP/ErP)-Richtlinien. Ergebnis: Das Europaparlament in Brüssel sprach sich für eine Richtlinie aus, deren Sparziel zehnmal über den Einsparungen der ursprünglich vorgesehenen Direktive liegt. Dieses Beispiel belegt, wie wertvoll der Dialog zwischen Unternehmen, Gesellschaft und Politik ist.
Seine Funktion als Vorsitzender der Geschäftsführung der Grundfos GmbH gibt Hermann W. Brennecke zum 31. März 2013 wegen Überschreitens der intern geltenden Altersgrenze auf. Sein Nachfolger in dieser Position ist Kim Jensen. Ralf Brechmann kümmert sich in der Vertriebsgesellschaft weiterhin vorrangig um das umsatzstarke Gebäudetechnikgeschäft.

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