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Schon jetzt können viele Unternehmen ihre Ausbildungsplätze nicht besetzen, weil immer weniger Bewerber die Schulen verlassen und eine Vielzahl der Schulabgänger die notwendige Ausbildungsreife nicht mitbringt. Und um die besonders hoch qualifizierten Schulabgänger buhlen dann gleich eine ganze Reihe an Betrieben und Branchen. Und hier hat das SHK-Handwerk nicht die allerbesten Karten, denn unsere Branche steht nicht unter den Top Ten der gewählten Ausbildungsberufe und muss bei den technisch Interessierten vor allem mit den Berufen Kfz-Mechatroniker und Industriemechaniker konkurrieren.

An der Qualität der Schulabgänger können SHK-Handwerker – mit Ausnahme der eigenen Kinder – wenig ändern. Aktiv werden können SHK-Betriebe jedoch, wenn es darum geht qualifizierte Schulabgänger frühzeitig für die SHK-Branche zu begeistern. Hierzu ist jedoch Eigeninitiative gefragt und ein gewisser Zeitaufwand, um an den Schulen im Rahmen von Projektwochen, Berufsinformationstagen o.ä. Flagge zu zeigen. Hierbei sollte man sich auch nicht zurücklehnen und darauf bauen, dass die regionalen Innungen schon was unternehmen werden – stimmen Sie sich lieber mit anderen SHK-Betrieben in Ihrer Umgebung ab und ziehen Sie gemeinsam an einem Strang, um die in großem Maße vorhandene Attraktivität der SHK-Branche an den Schulen publik zu machen ...

 

… meint Ihre SHK Profi-Redaktion


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