Außergewöhnliche Feuerstätten

Doppelwandiges Abgassystem verbaut Qualität ist entscheidend

Außergewöhnlich – das skizziert treffend die Produkte des Ofenherstellers Firetube. In Elterlein im Erzgebirge fertigt Inhaber Axel Schmitz seine ausgefallenen Feuerstätten in einem historischen Industriegebäude. In Sachen Abgasanlage setzt er klar auf die Qualität von Raab.

Die Idee zum ungewöhnlichen Design seiner Feuerstätten hat Axel Schmitz importiert – auf Reisen in Kanada sah er Ölfässer, die zu Öfen umgebaut wurden. Diese runde Form inspirierte den gelernten Schlosser und Kachelofen- sowie Luftheizungsbauer zu seinen auffälligen Speicheröfen-Konstruktionen. Seit 2009 steht die Ofenschmiede „Firetube“ (www.firetube.de) in Elterlein im Erzgebirge, südlich von Zwickau. Das alte Indus­trie­gebäude diente früher als Silbermühle, Papierfabrik und in der DDR-Zeit als Produktionsstätte von Lampenschirmen. Nach der Wende wurden hier Gartenmaschinen hergestellt. Der massive Gebäudekomplex beheimatet nun die Fertigung der „Firetube-Modelle“ sowie die Academy.

Abgassystem sichert Anschlussmöglichkeiten

Für alle betriebsbereiten Feuerstätten – z.B. im Warmschulungsraum – war eine entsprechende Abgasführung erforderlich. Die Wahl hierfür fiel auf das doppelwandige Abgassystem „DW/FU“ von Raab (www.raab-gruppe.de), wobei FU für die Feuchteunempfindlichkeit steht. Die frei ausdehnbare Innenschale besteht aus Edelstahl der Güteklasse 1.4571/1.4404. Mit Innendurchmessern von 80 bis 600 mm kann praktisch jede Größenordnung realisiert werden. Über der 30 mm starken Wärmedämmung liegt die tragende Edelstahl-Außenschale. Sämtliche Produkte werden WIG/Laserstumpfnaht-geschweißt und sind sofort einsatzbereit.

Die Abgasanlagen werden klassisch montiert: Die Elemente werden zusammengesteckt und mit einem mitgelieferten Klemmband fixiert. Dabei lassen sich die Bauteile individuell in der Länge verschieben. Das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert zuverlässig der Kapillarstopp. Der Vorteil des Systems besteht in der schnellen Montage, bei der keine Wärmedämm- und Schweißarbeiten auf der Baustelle notwendig sind. Bis zu 4 m Abstand zwischen den Wandbefestigungen und eine freie Kraglänge bis zu 3 m bieten einen großen gestalterischen Spielraum.

Hoher Anspruch

Die Produkte werden vom Materialprüfungsamt Nordrhein-Westfalen güteüberwacht und sind nach DIN/EN 1856-1 zertifiziert. „Die hohe Raab-Qualität ‚Made in Germany‘ passt zu meinem Anspruch“, betont Axel Schmitz. „Meine nach dem Grundofenprinzip arbeitenden Speicheröfen sind fürs Leben gemacht. Die Materialien halten unglaublich viel aus und können entweder von uns zurückgenommen oder an die nächste Generation vererbt werden.“

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