Fachkräfte & Qualifizierung

Warum der Markt für Anlagenmechaniker NICHT leergefegt ist

Wir sind, was wir denken. Man muss nicht unbedingt Buddhist sein, um zu dieser Erkenntnis zu gelangen. Wie das aber mit Mitarbeitergewinnung zusammenhängt und was Sie ganz konkret dafür tun können, um qualifiziertes Fachpersonal für Ihren SHK-Betrieb zu finden, das erfahren Sie in dieser mehrteiligen Kolumne.

Es gibt einen Zusammenhang zwischen unseren Glaubenssätzen und dem, was wir im Leben erreichen. Wenn der Glaubenssatz ist: Ich bin mit meinem Betrieb der qualitativ  hochwertigste Dienstleister im Bereich Sanitär, Heizung und Klima in der Region, dann führt das meistens zu genau diesem Ergebnis.

Falsche Glaubenssätze?

Aber was ist, wenn uns falsche Glaubenssätze genau zum Gegenteil führen? Dann halten sie uns davon ab, kritisch zu hinterfragen, einen neuen Weg zu gehen oder aus der Komfortzone zu kommen.

Ein Synonym für falsche Glaubenssätze ist die 10-Sekunden-Marke beim 100-m-Sprint. Bis 1968 glaubten alle, dass es Menschen nicht möglich sei, den 100-m-Sprint in unter 10 Sekunden zu laufen. Niemand hielt das für möglich. Weder Trainer, noch Sportler, noch Sportexperten. Bis der erste Läufer den 100-m-Sprint 1968 schneller lief. Dafür musste er seine Glaubenssätze hinterfragen und seine geistige Grenze durchbrechen, er musste andere Methoden anwenden und neue Wege beim Training gehen, damit er nicht die gleiche Leistung wie alle anderen bringt, sondern diese überschreitet.

Heute, 40 Jahre später, gibt es keinen 100-m-Sprinter, der bei den Olympischen Spielen über 10 Sekunden läuft.

Die größte Hürde

Genau hier stehen SHK Inhaber bei ihrer persönlichen 10-Sekunden-Marke im Bereich Mitarbeitergewinnung seit vielen Jahren.

Wie sieht der aktuelle Glaubenssatz aus? “Der Markt ist leergefegt.” Das hörst du als Inhaber in den Arbeitskreisen von anderen Inhabern. Seit Jahren kommen keine Bewerbungen auf Stellenanzeigen, durch Plakate oder “Kopfprämien”. Das wird zu deinem Glaubenssatz, zu deiner persönlichen Wahrheit. Man findet sich damit ab. Man kommt nicht weiter.

Aber es ist doch mehr als logisch: Solange man versucht die gleichen Wege mit den gleichen Methoden zu gehen wie alle anderen, wie kann man da bessere Ergebnisse erwarten als alle anderen?

Was wäre aber, wenn die richtigen Glaubenssätze wären:

Als erstes muss ich als Inhaber ein guter Arbeitgeber sein, damit Fachkräfte  gerne bei mir anfangen und lange bleiben.

Zweitens weiß ich, dass jeden Tag Anlagenmechaniker in meiner Region aufstehen, die mit ihrem aktuellen Betrieb unzufrieden sind. Weil sie dort schlecht behandelt, nicht wertgeschätzt werden oder schlichtweg keine guten Arbeitsbedingungen vorfinden.

Drittens weiß ich, dass sie ungerne aktiv selbst suchen, denn sie sind oftmals einfach sehr bequem, daher funktionieren die bisherigen Wege nicht mehr. Daher muss ich in ihre Sichtbarkeit kommen, idealerweise dort, wo sie täglich mit ihrem Mobiltelefon surfen. Wenn sie sehen und spüren, dass ich meine Mitarbeiter schätze und unterstütze, dann bewerben sie sich bei mir.

Raus aus der Komfortzone

Erst dann fängt man an, die Komfortzone zu verlassen und wieder kritisch zu hinterfragen, welche Methoden und Wege heute möglich sind, um genau dieses Ziel zu erreichen. Man fängt wieder an, sich als Geschäftsführer aktiv mit dem Thema zu befassen und es voranzutreiben, statt es beispielsweise der Assistenz abzugeben. Man fängt an, sich zu hinterfragen. All das sind die Voraussetzungen, um eine echte Veränderung zu erreichen.

Genau diese Erfahrung und genau diese Glaubenssätze hatten auch alle Inhaber von SHK Betrieben, bevor sie die Candidate Flow Methode ausprobiert haben. Mit dieser Methode sind sie in die Sichtbarkeit von Anlagenmechanikern in ihrer Region gekommen, die aktuell unzufrieden sind und damit offen für Veränderungen. Dadurch haben SHK-Betriebe jedes einzelne Mal genug Bewerbungen erhalten, um in 30 Tagen den besten Anlagenmechaniker einzustellen. Das hat alles verändert, die alten Glaubenssätze wurden abgelegt und durch neue Glaubenssätze ersetzt.

Über Candidate Flow

Candidate Flow gehört zu den größten und innovativsten Spezialagenturen für Mitarbeitergewinnung von SHK- und Elektrobetrieben im deutschsprachigen Raum. Die Gründer Gian-Marco Blum und Dimitrij Krasontovitsch kennen das Problem, passende Fachkräfte in einem hochumkämpften Markt zu finden. Deshalb kombinierten sie Dimitrijs langjährige Erfahrung bei der Jobplattform Stepstone mit dem umfangreichen Online-Marketing-Wissen von Gian-Marco. Heraus kam die Candidate Flow Methode, die dort ansetzt, wo konventionelle Methoden an ihre Grenzen stoßen. Wer herausfinden möchte, ob der eigene Fachbetrieb auch das Potential hat, innerhalb von 30 Tagen die passende Fachkraft einzustellen, kann sich zu einem kostenlosen Gespräch anmelden unter: candidate-flow.de.

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