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„Risiko raus“

So fahren Azubis sicher

Kaum kommt das Berufsleben in Fahrt, kann mit zu viel Risikobereitschaft alles wieder vorbei sein! Denn: Junge Autofahrer verunglücken häufiger als Angehörige anderer Altersgruppen – somit sind Auszubildende besonders gefährdet. Damit Lehrlinge unversehrt durch ihre Ausbildung kommen, hat die BG Bau Aktionstage für mehr Sicherheit im Straßenverkehr veranstaltet.

Mit großem Elan unternahmen über 400 Auszubildende aus neun Ausbildungszentren der Bauwirtschaft in verschiedenen Bundesländern eine Reihe bunter Aktivitäten für Sicherheit im Straßenverkehr. Fachleute der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau), Präventionsexperten und Arbeitsmediziner unterstützen sie dabei. Anlass der Aktionstage, die die BG Bau in den Jahren 2010 und 2011 durchführte: Viele tausend oft schwere Unfälle erleiden junge Berufstätige jedes Jahr bei Arbeits-, Dienst- und Wegeunfällen im Straßenverkehr. Gründe sind vor allem fehlende Erfahrungen und erhöhte Risikobereitschaft.

 

Ladungssicherung & Rauschbrille

Gerade junge Menschen gefährden sich und andere im Straßenverkehr. Deswegen wendet sich die BG Bau mit einer Aktion an den Nachwuchs der Branche. Die jungen Beschäftigten sollen dabei auch angeregt werden, Fahrsicherheitstrainings zu absolvieren oder Seminare der BG Bau, zum Beispiel über richtige Ladungssicherung, zu besuchen. Ein Kernstück des Aktionstages ist der Test des Reaktionsvermögens in der Pkw-Kabine eines High-Tech-Fahrsimulators.Wirklichkeitsnah mussten zahlreiche konkrete Gefahrensituationen im Straßenverkehr gemeistert werden. Praxisnah lernten die jungen Beschäftigten wichtige Hilfsmittel und Methoden kennen, um Ladung, wie etwa Gefahrstoffe, wirksam zu sichern. Manche Auszubildende erlebten beim Test der Arbeitsmediziner mit der „Rauschbrille“eine böse Überraschung, weil schon wenige Promille das Seh- und Reaktionsvermögen stark einengen.

Stress verringern & sicher ankommen

Die Fachleute der BG Bau vermittelten den Auszubildenden medial gestützt Informationen, wie unter Stress und Zeitnot brisante Situationen im Straßenverkehr zu umgehen sind. So sind etwa Ablenkungen, wie laute Musik, Telefonate und übermüdetes Fahren im Auto zu vermeiden. Ein Tabu ist natürlich jeder Konsum von Drogen und Alkohol. Stress kann man bewältigen, so lernten die Jugendlichen, dass man beispielsweise seine Fahrt rechtzeitig plant und startet, regelmäßige Pausen mit Bewegung einlegt und auf der Straße genügend Abstand zum Vordermann wahrt.

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