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Sind Sie noch „IT-Analphabet“?

Weniger als 10 % aller Jobs werden 2014 ohne IT-Kenntnisse auskommen. Das hat eine europaweite Studie des Analystenhauses IDC im Auftrag von Microsoft ergeben. Das Ergebnis betrifft auch die SHK-Branche – längst haben sich z.B. Auslegungs- und Bad-Planungssoftware in den Alltag eingeschlichen. Auch ohne Tabellenkalkulations- oder Textbearbeitungsprogramm ist heute kein Geschäft mehr zu machen: Kompetenzen in Sachen Informationstechnologien (IT) gehören einfach zum Job. Dabei hat gerade die Generation, die noch ohne Internet und PC aufgewachsen ist, die größte Hürde beim Einstieg ins Computerzeitalter zu überspringen. Um das IT-Basiswissen gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen zu entwickeln, haben der ZDH und Microsoft bereits eine kostenfreie Online-Lernplattform ins Leben gerufen (www.it-fitness.de/lernplattform). So können Unternehmen sogar ohne Kosten ihre Mitarbeiter schulen – zu hoffen ist, dass so die oft vorherrschende Schulungsträgheit überwunden wird. Aber auch kos­tenpflichtige Schulungen können sinnvoll sein. Denn was nutzen z.B. Flotten-, Auftrags- und Betriebsmanagementanwendungen, wenn die Mitarbeiter die Funktionen – aus Unkenntnis – nicht voll nutzen können? Synergieeffekte bzw. Zeit- und Kosteneinsparungen, die eine Software ermöglicht,  kommen so nicht zum Tragen. Zurzeit gibt es in dieser Hinsicht noch ca. 13 % unqualifizierte Arbeitskräfte in Deutschland. Eine Reduzierung dieser Quote an „IT-Analphabeten“ ist laut IDC-Studie in den nächsten Jahren nicht zu erwarten. Neben dem eigentlichen Handwerkszeug sorgen aber gerade diese Kompetenzen für eine zügige Auftragsausführung und nicht zuletzt auch zu deren schnellen Bezahlung …

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