Studie: Lebensqualität ist der neue Luxus

Grohe (www.grohe.de) stellte auf seiner diesjährigen internationalen Presse-Veranstaltung Mitte Juni eine neue Studie zum Thema „Bezahlbarer Luxus“ vor, die das Frankfurter Zukunftsinstitut im Auftrag des Sanitärunternehmens erstellt hat.

Individualisierung des Luxus

Luxus wurde lange Zeit mit Status und materiellem Reichtum gleichgesetzt. Alles, was teuer war, galt weitestgehend als Luxus. Doch dieses Verständnis hat sich gewandelt und heute stimmen nur noch 11 % der Deutschen, 21 % der US-Amerikaner und 35 % der Chinesen der Aussage zu, dass sie Produkte als luxuriös empfinden, wenn diese überdurchschnittlich viel kosten. Stattdessen hat sich ein Wertewandel vollzogen, nach dem individuelles Wohlergehen und Lebensqualität eine weitaus höhere Bedeutung eingenommen haben. Dabei ändert sich je nach individuellem und kulturellem Bewusstsein, was die Menschen unter Luxus verstehen. Gesundheit und intakte soziale Strukturen rangieren weltweit oben auf der Liste dessen, was im Leben besonders erstrebenswert erscheint. Dabei schätzen die Deutschen zudem Zeit für sich (88 %) und eine gute Bildung (87 %), während die Punkte, viel Geld haben (41 %) und sich viel leisten können (39 %) deutlich weniger relevant erscheinen. Die US-Amerikaner wollen zudem das Leben genießen und Spaß haben (85 %), während in China der Besitz von viel Geld (69 %) und die Möglichkeit, sich viele Dinge leisten zu können (81 %) nach wie vor eine wichtige Rolle spielen.

Neben dem Wertewandel weg von der Außenwirkung und hin zur Stärkung der eigenen Identität ist die Demokratisierung des Luxus ein weiterer Punkt, der in der Studie festgehalten wird. Was früher exklusiv und damit nur einer geringen Anzahl von Menschen zugänglich war, steht heute vielfach auch der breiten Masse zur Verfügung. Dadurch verschwindet jedoch nicht der Luxus, denn selbst anspruchsvolle Konsumenten sind der Ansicht, dass Luxus auch preiswert zu haben sein kann. Gründe für diese Entwicklung sind vor allem der technische Fortschritt, der allgemeine Wohlstandszuwachs, die Globalisierung und der einfache Zugang zu typischen Luxusangeboten über das Internet. Michael Rauterkus, Vorstandsvorsitzender der Grohe AG: „Dieses Phänomen können wir auch bei unseren Produkten beobachten. Wir haben 2008 ‚Grohe Ondus‘, die erste digital gesteuerte Armaturenlinie eingeführt. Das war ein enormer Durchbruch hinsichtlich innovativer Technologien und für uns ein wichtiger Entwicklungsschritt. Allerdings konnten wir damals noch nicht so produzieren, dass das Produkt für jeden bezahlbar gewesen wäre. Heute, fast zehn Jahre später, sieht das im Zeitalter smarter Technologien bereits ganz anders aus und wir haben ein digitales Angebot, das sich deutlich von dem unterscheidet, mit dem wir gestartet sind.“

Dusch-WC liegt im Trend

Bei der Ausstattung von Bad und Küche gehört hohe Qualität zu den wichtigsten Kriterien (Deutschland 44 %, USA 48 %, China 35 %). Daneben zählen praktische Funktionen und hoher Komfort in allen untersuchten Ländern zu den gewünschten Produkteigenschaften bei der Einrichtung dieser beiden Räume. Ein Produkt, das den Ansprüchen an zeitgemäßen Luxus im Bad genau gerecht wird, ist das neue Dusch-WC „Sensia Arena“ von Grohe. Es reinigt und erfrischt die Haut berührungslos ohne Papier oder Chemie und fördert die Gesundheit durch schonende, individuelle Körperpflege. Alle Einstellungen lassen sich auch per Fernbedienung oder App personalisieren.

Zur Studie

Das Zukunftsinstitut mit Firmensitz in Frankfurt am Main hat im Auftrag von GROHE die Studie zum Thema „Bezahlbarer Luxus“ durchgeführt. An einer repräsentativen Online-Befragung des Marktforschungsinstituts YouGov nahmen 2.018 Deutsche vom 13. bis 15. April 2016, 2.170 US-Amerikaner vom 27. bis 28. April 2016 und 1.050 Chinesen vom 28. April bis 5. Mai 2016 teil. Das Zukunftsinstitut wurde 1998 gegründet und gilt als einer der einflussreichsten Think Tanks der europäischen Trend- und Zukunftsforschung. Es ist die zentrale Informations- und Inspirationsquelle für alle Entscheider und Weiterdenker.

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