„Wir machen das“

Endlich war es wieder spürbar: dieses unaufhörliche Grundrauschen in den Hallen, das zum Besuch von SHK-Messen einfach dazugehört. Ich persönlich verbinde damit zahlreiche Kontakte mit anregenden Gesprächen und die Lust, ganz gezielt auf Entdeckungstour nach Branchenneuheiten zu gehen.

So auch Mitte März bei der SHK+E in Essen, die einen großartigen Auftakt in das neue SHK-Messejahr bot. Die rund 30.000 Besucher, die innerhalb der vier Messetage durch die Hallen am Grugapark strömten, dürften das ähnlich empfunden haben. Denn im Gespräch war bei Ausstellern und Fachhandwerkern gleichermaßen eine positive Stimmung spürbar.

Erfreulich war insbesondere, dass im Spannungsfeld vielfältiger Herausforderungen eine „Wir machen das“-Grundhaltung herrschte. Vor dem Hintergrund des künftigen Gebäudemodernisierungsgesetzes hatten die Hersteller eine breite Palette innovativer Lösungsvorschläge im Gepäck, die technologieoffenes Denken und Handeln unterstützen. Zudem – und das freut mich als SHK Profi-Redakteurin besonders – richtete sich das Hauptaugenmerk der Aussteller eindeutig auf das SHK-Fachhandwerk, also diejenigen, die die Produkte in der Praxis händisch installieren. Schon bei der Entwicklung liegt der Fokus auf einer sicheren, schnellen und einfachen Handhabung. Zudem wird Wert auf einen guten Support gelegt. All das unterstützt SHK-Profis in Zeiten des Fachkräftemangels und immer komplexer werdender Anforderungen bei ihrer täglichen Arbeit. Und nicht zuletzt bringt die durch die Hersteller vorangetriebene Digitalisierung das SHK-Handwerk weiter voran. Das gilt sowohl für die Abläufe im gesamten Betrieb als auch für Produkte, die miteinander kommunizieren und eine effizienzsteigernde Wirkung entfalten.

Zu den angesprochenen vielfältigen Herausforderungen gehört aber auch der Blick auf die Kriege, mit denen letztlich die Sorge um Teuerungen, Transport- und Logistikprobleme sowie Rohstoffe einhergeht. Zugleich wächst auf Kundenseite der Wunsch nach einer sicheren, bezahlbaren Versorgung und nach mehr Autarkie. Für all das kann die SHK-Branche nachhaltige Antworten liefern, denn hier liegt ihre Kernkompetenz.

Vor diesem Hintergrund schaue ich der IFH/Intherm 2026 erwartungsvoll entgegen. Lassen auch Sie sich die Chance, mit den Herstellern persönlich zu sprechen und neue Produkte in die Hand zu nehmen und zu testen, nicht entgehen!

Wir sehen uns vom 14. bis 17. April in Nürnberg.

Herzlichst Ihre

Manja Dietz

Chefredakteurin SHK Profi

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