Gläubigerversammlung stimmt Sanierungsplan für die Hüppe GmbH zu

Bei der vom Amtsgericht Oldenburg für den gestrigen Mittwoch angesetzten Erörterung des von der Hüppe GmbH am 11. Februar dieses Jahres vorgelegten Sanierungsplans hat sich die Gläubigerversammlung mit großer Mehrheit für seine Umsetzung ausgesprochen. Dementsprechend hat das Gericht in seinem Bestätigungsbeschluss die ordnungsgemäße Annahme des Plans bestätigt. Damit werden die vom Plan vorgesehenen Regelungen verbindlich, sobald der Beschluss nach Ablauf der zweiwöchigen Beschwerdefrist rechtskräftig ist und das Gericht die am 11. November 2025 erteilte Anordnung eines Schutzschirmverfahrens für den Duschplatzspezialisten mit Sitz in Bad Zwischenahn aufhebt. „Heute haben wir eine wichtige Hürde auf dem Weg zur erfolgreichen Sanierung unseres Unternehmens genommen. Wir sind auf Kurs und nehmen für die eingeleitete Neuausrichtung kräftigen Rückenwind mit“, freute sich Julian Henco, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Hüppe. Kurz vor dem Marktstart: Mit der neuen Serie „Hüppe 1000“ erschließt sich der Duschplatzspezialist das Premiumvolumensegment.
Bild: Hüppe

Kurz vor dem Marktstart: Mit der neuen Serie „Hüppe 1000“ erschließt sich der Duschplatzspezialist das Premiumvolumensegment.
Bild: Hüppe

Drei Neuheiten vor Marktstart

Mit dem heutigen Beschluss kann der Mittelständler die im Februar begonnene Restrukturierung seiner Prozesse und Strukturen fortsetzen. Im Mittelpunkt stehen dabei zum einen die Fokussierung der Produktion im Bad Zwischenahner Werk auf die Fertigung hochwertiger Duschabtrennungen, die fortgesetzte Qualifizierung neuer Zulieferer und die damit verbundene Stabilisierung der Lieferketten.

Zum anderen bereitet das Unternehmen den Marktstart dreier Neuheiten in den nächsten Wochen vor. Im Bereich Duschabtrennungen werden mit „Hüppe 1000“ eine komplett neue Produktlinie und die Ergänzung der bestehenden Serie „Hüppe Classics 2“ um Walk-in-Varianten dazu beitragen, Hüppe das Premiumvolumensegment mit Qualitätsprodukten zu erschließen. „Damit eröffnen wir für breite Kundengruppen den Zugang zu Duschplatzlösungen in Premiumqualität“, erklärt Julian Henco.

Zugleich ergänzen die Serien „Hüppe Refresh 400“ und „600“ das Angebot an Mineralgusswannen für die Dusche. Ihre besondere Struktur mache die neuen Wannen nicht nur deutlich stabiler, sondern zudem auch leichter als vergleichbare Wettbewerbsprodukte. Ihr Gewicht liegt laut Hersteller im Durchschnitt um 32 % unter dem herkömmlicher Mineralgussduschwannen, was Transport und Installation spürbar erleichtern und Aufwände reduzieren soll.

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