Neue Regionalmesse Gedatec startet im Oktober 2026
19.05.2026Regionalmessen gewinnen an Bedeutung, wenn sich Märkte neu ordnen und technologische Entwicklungen beschleunigen. Sie ermöglichen den direkten Austausch zwischen Fachhandwerk, Industrie und Großhandel und schaffen regionale Netzwerke ohne hohe Reiseaufwände oder Einstiegshürden. Die jüngsten Messen in Essen und Nürnberg haben erneut gezeigt, wie wichtig persönliche Begegnungen und die direkte Präsentation neuer Produkte und Lösungen für die Branche sind.
Neues Messeformat für die Gebäudetechnik in Berlin
Mit der Gedatec entsteht für die Metropolregion Berlin-Brandenburg ein neues Regionalmesseformat für moderne Gebäudetechnik. Die Messe geht aus den Formaten Bautec, SmartHK und Belektro hervor und bündelt erstmals die Gewerke Elektro, SHK und Dach unter einer gemeinsamen Dachmarke.
Bild: Messe Berlin
Damit greift die Messe die zunehmende Vernetzung der Gewerke auf. Themen wie Energiewende, Digitalisierung und Gebäudesanierung erfordern heute ein enges Zusammenspiel unterschiedlicher Kompetenzen. Die Gedatec soll hierfür einen Dialograum schaffen und gewerkeübergreifende Zusammenarbeit stärken.
Die Messe findet vom 13. bis 15. Oktober 2026 auf dem Berliner Messegelände statt. Die Innung SHK Berlin und der Fachverband SHK Land Brandenburg gestalten erneut mit einem Gemeinschaftsstand das Zentrum der SHK-Halle.
Fokus auf Zukunftsthemen der Gebäudetechnik
Mit insgesamt sechs Hallen widmet sich die Gedatec den aktuellen Entwicklungen der Gebäudetechnik und den Veränderungen im Handwerk.
Im Mittelpunkt stehen Technologien aus den Bereichen:
- Sanitärtechnik und Baddesign
- Wärmeerzeugung mit Schwerpunkt Wärmepumpen, Photovoltaik und Solarthermie
- Energiesysteme und Raumlufttechnik
- Brandschutz, Ofentechnik und Klempnerhandwerk
- Smart Home, Energiespeicher sowie digitale Steuerungs- und Gebäudesysteme
Damit spiegelt die Messe insbesondere die fortschreitende Elektrifizierung und Digitalisierung des SHK-Handwerks wider.
Fachprogramm, Nachwuchs und Vernetzung
Ein Fachforum an allen drei Messetagen bietet Vorträge zu technischen Entwicklungen und ordnet politische Rahmenbedingungen – unter anderem zum geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) – ein. Ergänzt wird das Programm durch einen Branchenabend von Innung und Fachverband SHK.
Ein Schwerpunkt liegt zudem auf der Nachwuchsförderung. In der Werkstattstraße können Auszubildende neue Technologien praxisnah kennenlernen. Gemeinsam mit der VdZ Wirtschaftsvereinigung Gebäude und Energie e.V. präsentieren junge Unternehmen in einer Start-up-Area außerdem KI-Anwendungen, Softwarelösungen und digitale Werkzeuge.
Zusätzliche Austauschformate bietet die „Vernetzt Euch“-Lounge, unter anderem mit Veranstaltungen des Netzwerks „Frauen in der Gebäudetechnik“.
Treffpunkt der Energiewende in der Region
Parallel zur Messe wird im Marshall-Haus die Solarcity-Konferenz ausgerichtet. Ergänzt durch politische Dialogformate, geführte Rundgänge und digitale Begleitangebote positioniert sich die Gedatec damit als Plattform für Wissenstransfer und Zukunftsthemen der Gebäudetechnik.
„Wir wollen alle Akteure daran beteiligen, diese neue Messe zu einer erfolgreichen Marke zu machen und zu einer Konstante im regionalen Messekalender“, erklären Andreas Schuh und Norbert Band.
