Neue Kampagnen für eine Ausbildung im Handwerk gestartet

Es wird immer deutlicher: Zentrale gesellschaftliche Herausforderungen wie Energiewende, Wohnungsbau und digitale Infrastruktur sind ohne ausreichend Fachkräfte aus dem Handwerk nicht zu stemmen. Die Karrierechancen für junge Handwerkerinnen und Handwerker sind besser denn je. Und doch drohen auch dieses Jahr viele Ausbildungsplätze im Handwerk unbesetzt zu bleiben. Die Handwerksbetriebe ringen engagiert um jeden Jugendlichen, den sie für eine Ausbildung begeistern können. Rückendeckung bekommen sie dabei in diesem Sommer von Maßnahmen der Imagekampagne des deutschen Handwerks und durch den Sommer der Berufsbildung, den die Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung zum zweiten Mal ausrufen. Ziel der Kampagnenmaßnahmen als auch des Sommers der Berufsbildung sei es, den Stellenwert der beruflichen Ausbildung und die Gleichwertigkeit von Studium und Ausbildung in den Köpfen zu verankern.


Quelle: ClipDealer

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Neben Videos auf TikTok und Instagram, die die Neugier auf das Handwerk wecken sollen, startete am 15. Juni der Podcast „Wer macht morgen? Warum wir für die Zukunft umdenken müssen“. Der Podcast soll Eltern und Lehrern erreichen, die Vorbehalte gegen eine handwerkliche Ausbildung haben und Kinder lieber in Richtung eines Studiums lenken.

Bereits online gegangen ist das Projekt Handwerk macht Schule in Kooperation mit dem Eduversum-Verlag. Das Projekt bietet Unterrichtsmaterialien an, mit denen Lehrerinnen und Lehrern Beispiele aus dem Handwerksalltag einfach in ihren Unterricht integrieren und diesen so praxisnäher gestalten können. Ziel des Projektes ist es, das Handwerk auf diesem Weg im schulischen Alltag stärker zu verankern und zu verdeutlichen, wie vielfältig und anspruchsvoll die Tätigkeiten im Handwerk sind.

Bundeskanzler: „Ausbildung steht für Fortschritt und Respekt“

Die Kampagnenmaßnahmen begleiten den Sommer der Berufsbildung, im Rahmen dessen Handwerksorganisationen sowie weitere Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung mit zahlreichen Veranstaltungen jungen Menschen, aber auch Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeiten und Chancen einer dualen Ausbildung näherbringen wollen. Bundeskanzler Olaf Scholz erklärte in seinem Grußwort zum Sommer der Berufsbildung: „Eine Ausbildung verbindet Theorie und Praxis, sie steht für gute Karrierechancen, für eine gute berufliche Zukunft und damit für Fortschritt und Respekt.“

Es wäre daher an der Zeit, dass sie gesellschaftlich ebenso viel Anerkennung und Respekt erhält wie ein Studium.


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