Spirotech und Termios kooperieren bei smarter Heizungsoptimierung
23.04.2026Spirotech, Anbieter für Lösungen zur Systemwasserqualität, und Termios, ein Joint Venture für Heizlösungen, bündeln ihre Kompetenzen. Durch die Kombination von professioneller Anlagenoptimierung und intelligenter Thermostat-Technologie bieten die Partner ab sofort ein ganzheitliches Konzept für die Wohnungswirtschaft an. Die Ziele: CO₂-Emissionen senken, Betriebskosten reduzieren und Bestandsanlagen ohne Großinvestitionen zukunftssicher machen.
In Bestandsgebäuden scheitert eine effiziente Wärmeverteilung oft an zwei entscheidenden Faktoren: einer mangelhaften Hydraulik im Heizungskeller und einer ungesteuerten Abgabe in den Wohnräumen. Die neue Kooperation setzt an dieser Stelle an. Während das smarte System „termios Pro“ den hydraulischen Abgleich in den Wohnungen digitalisiert, stellt Spirotech durch gezielte Services sicher, dass die Anlage als energetische Basis im Hintergrund störungsfrei arbeitet.
Spirotech und Termios bündeln ihre Kompetenzen für eine smarte Heizungsoptimierung in Bestandsgebäuden.
Bild: Spirotech
Systemwasserqualität als Fundament der Effizienz
Ein zentraler Baustein der Partnerschaft sei der „termios Heizungscheck, powered by Spirotech“. Denn damit smarte Thermostate ihre volle Wirkung entfalten können, muss das Gesamtsystem optimal eingestellt sein. Spirotech bringt hierbei seine Expertise in der Systemwasserqualität ein: Luft und Verunreinigungen im Heizungswasser beeinträchtigen die Hydraulik und führen zu Effizienzverlusten.
Im Rahmen des Checks wird die Anlage vor Ort analysiert und ein Optimierungskonzept erstellt, das von der professionellen Aufbereitung des Heizungswassers über die Entgasung bis hin zur Justierung von Druckhaltung und Pumpen reicht. Gleichzeitig erhebt Spirotech technische Daten, die Termios für die ideale Auslegung des smarten Heizsystems benötigt. Dadurch sollen Schnittstellenprobleme für Wohnungsunternehmen minimiert und eine verlässliche Lösung aus einer Hand verfügbar gemacht werden.
Auswirkungen für Mieter, Betreiber und Umwelt
Die Kooperation führt zu Effekten auf mehreren Ebenen. Für Mieter ergeben sich Verbesserungen im Wohnkomfort: Heizkörper erwärmen sich gleichmäßiger, Strömungsgeräusche können reduziert werden und die Raumtemperatur lässt sich über eine App sowie eine Fenster-offen-Erkennung bedarfsgerecht steuern. Dies kann den Energieverbrauch senken und sich entsprechend auf die Nebenkosten auswirken.
Für Wohnungsunternehmen und Betreiber besteht die Möglichkeit, Effizienz- und Klimaschutzeffekte auch ohne umfassende Vollsanierungen zu realisieren. Eine höhere Energieeffizienz kann zu geringeren CO₂-Kosten beitragen und sich positiv auf ESG-Bewertungen auswirken. Da „termios Pro“ für den Einsatz im Bestand konzipiert ist und mittels Thermo-Harvesting über mehrere Jahre ohne Batteriewechsel betrieben werden kann, bleibt der Wartungsaufwand gering. Gleichzeitig wird die bestehende Infrastruktur durch optimierte Steuerung und aufbereitetes Systemwasser besser genutzt, was zu einer Reduktion des ökologischen Fußabdrucks beitragen kann.
