Gas-Brennwert & Solar

Kompaktgeräte erleichtern Planung und Montage

Moderne Gas-Brennwertkessel arbeiten sparsam, umweltschonend und sind in der Anschaffung preiswert. In Kombination mit einer thermischen Solaranlage können sie zusätzlich aufgewertet werden. Der Verbund senkt den Energieverbrauch und damit die laufenden Kosten sowie den CO2-Ausstoß. Die Kombination von Brennwert- und Solartechnik ist außerdem die wirksamste Möglichkeit, die Energieeffizienzklassen der Gesamtanlage zu verbessern. Bereits vorkonfektionierte und systemoffene Geräte erleichtern die Montage und Planung für den Fachhandwerker.

Von den knapp 20 Millionen Wärmeerzeugern in deutschen Haushalten arbeiten etwa fünf Millionen mit energiesparender Brennwerttechnik, so die Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Auch die Bedeutung von Solaranlagen wird in Zukunft zunehmen, da sie zum einen die wirksamste Möglichkeit sind, das Effizienzlabel einer Heizungsanlage zu verbessern. Zum anderen kann die Kombination mit einer Solaranlage den vorgeschriebenen Anteil erneuerbarer Energien im Rahmen des EEWärmeGs erfüllen.

Weniger Verbrauch & mehr Komfort

Mit Brennwerttechnologie wird nicht nur weniger Energie verbraucht, sondern auch der CO2-Ausstoß verringert, die Umwelt geschont und Kosten eingespart. Gas-Brennwertkessel verbrauchen gegenüber herkömmlichen Kesseln bis zu 30 % weniger Heizenergie. Aufgrund des hohen Wirkungsgrades wird der eingesetzte Brennstoff fast verlustfrei verbrannt und in nutzbare Wärme umgewandelt. Auch die Schadstoffemissionen nehmen dadurch ab. Die Technologie eignet sich für einen breiten Heizleistungsbereich und arbeitet selbst im Teillastbereich mit einer herausragenden Effizienz. Ein besonders kompaktes Gerät ist die „GCU compact“ von Rotex (www.rotex.de). Diese kombiniert auf kleinstem Raum moderne Gas-Brennwerttechnik mit einem Wärme- und Solarspeicher. Für optimale Wasserhygiene kommt ein Edelstahl-Wellrohr-Wärmetauscher zum Einsatz, der das Trinkwasser im Durchlaufprinzip erst während der Entnahme erwärmt. Das Intelligente Speicher-Management (ISM) der „GCU compact“ ermöglicht eine bedarfsorientierte Abgabe von 2,5 -100 % sowie eine kontinuierliche Wärmeverteilung. Das Speichervolumen des integrierten Wärmespeichers dient dabei als aktiver Puffer auch für die Heizung. Die „GCU compact“ mit ISM eignet sich als energieeffiziente Heizlösung sowohl für die Modernisierung von Altbauten als auch für Niedrigenergiehäuser und hochwärmegedämmte Neubauten.

Einfache Planung

Kompakte Geräte wie die Gas-Brennwert/Solarkombination von Rotex vereinfachen die Planung und Montage für den Fachhandwerker. Bis auf die Ausdehnungsgefäße sind bereits alle Bauteile montiert und auf nur 0,36 m² bzw. 0,64 m² (300 bzw. 500 l Speicher) die komplette Heizung, die Warmwasserbereitung und ein Solarschicht-Speicher untergebracht. Für den Handwerker ergeben sich daraus gleich mehrere praktische Vorteile: Durch das geringe Gewicht und dank praktischer Haltegriffe ist das Gerät einfach in das Gebäude einzubringen. Die kompakten Außenmaße ermöglichen den Transport durch handelsübliche Türen und dank des robusten Kunststoffmaterials ist der Behälter weniger anfällig für Kratzer und Dellen. Außerdem entfällt die zeitaufwendige Installation zwischen dem Heizkessel und dem Warmwasserspeicher, wodurch sich der Handwerker neben dem kompletten Verrohrungsmaterial bis zu einem halben Tag Arbeit spart. Die „GCU compact“ ist bereits für die Einbindung weiterer Wärmeerzeuger oder Solarenergienutzung ausgerüstet. So bietet zum Beispiel das Solarsystem „Rotex Solaris“ die ideale Ergänzung. Das Solarsystem kann zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung in Drucksolar- oder Drain-Back-Anwendung verwendet werden.

Montage

Die Montage von Gas-Brennwertkessel und Solaranlage ist einfach: Ist der Brennwertkessel im Keller installiert, kann die Pumpengruppe für die Solaranlage schnell und einfach an die „GCU compact“ montiert werden. Danach werden auf dem Dach die Kollektoren mit den Halterungen angebracht. Auch hier bietet das System von Rotex Vorteile: Alle Dachhalter sind höhenverstellbar. So lassen sich die Kollektoren sauber ausrichten. Ist der Dachhalter montiert, können die Kollektoren eingesetzt werden. Da es sich um Steckverbindungen handelt, können sämtliche Verbindungen zwischen den Kollektoren und die Anschlüsse zwischen den Pumpengruppen und dem Solaranschluss werkzeuglos montiert werden. Eine Ausnahme ergibt sich bei Drucksolar-Systemen: Die Edelstahl-Wellrohrleitung muss mit Schraubverbindungen montiert werden, wofür Werkzeug nötig ist.

Brennwert und Solar im Paket

Gasbrennwert- und Solartechnik sind technologisch ausgereift und arbeiten in einem sehr hohen Effizienzbereich. Weitere Energieeinsparpotentiale ergeben sich aus der Kombination der beiden Komponenten in einem Gesamtsystem. Dies ist die wirksamste Möglichkeit, die Energieeffizienzklassen der Gesamtanlage zu verbessern. Zusätzliche Komponenten zum Hauptwärmeerzeuger der Verbundanlage wie Regelung, Warmwasserspeicher und Solarkollektoren erzielen in ihrer jeweiligen individuellen Kombination und mit ihrer jeweils eigenen Einstufung Bonuspunkte, die das Gesamt-Effizienzlabel verbessern können. Die Effizienzklasse der Paketlabel ist dann besonders hoch, wenn eine thermische Solaranlage integriert ist.

Mit der seit September 2015 gültigen EU-Richtlinie werden Heizsysteme eines Herstellers aufgewertet, da die Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind und die genannten Werte auf genauen Messungen und Berechnungen basieren. Der Rotex Gas-Brennwertkessel „GCU compact“ erhält beispielsweise durch die Verbindung mit Solarenergie ein Energielabel von bis zu A++.

Fazit

Brennwertkessel und Solaranlage bilden ein ideales Team für die Wärmeversorgung. Hersteller bieten für die solare Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung technisch ausgereifte Kompaktlösungen an, deren Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind. Diese Lösungen erhöhen den erzielbaren Energiespar- und Umwelteffekt und bieten ganzjährig eine sichere, effiziente und komfortable Wärmeversorgung. Sie erfüllen zudem gesetzliche Anforderungen und werden insbesondere bei Sanierungsmaßnahmen gezielt gefördert. Seit September 2015 erfahren diese Kombinationen noch eine zusätzliche Aufwertung durch ein A++-Label. Nicht zuletzt erleichtern vorkonfektionierteKompaktgeräte die Planung und die Montage für den Fachhandwerker deutlich.

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