Hybridanlagen als optimale Wärmekomposition

Flexibles Heizsystem vereint Effizienz und Komfort

Effiziente Wärmeerzeuger sind die Basis für ein Gelingen der Energiewende. Doch nicht jede Situation vor Ort ist gleich. Umso wichtiger ist eine flexible Anpassungsfähigkeit, um den individuellen Bedingungen gerecht zu werden. Hybridanlagen haben hier klar die Nase vorn – die Komponenten lassen sich zahlreich kombinieren und bieten so ein Maximum an Effizienz. Außerdem können die Bestandsanlagen gut integriert werden.

Die meisten Verbraucher sehen die Notwendigkeit einer Energieeinsparung und Ressourcenschonung als wichtige Prämisse in der aktuellen und zukünftigen volkswirtschaftlichen Entwicklung. Die Frage nach Komfort und Behaglichkeit ist dabei gleichbleibend. Wer sein Gebäude also zukunftsfähig mit Wärme versorgen möchte, erreicht dies am besten mit einem hybriden Heizsystem, um den individuellen Anforderungen gerecht zu werden. Zudem winken hohe Förderungen beim Einsatz von Hybridsystemen in Verbindung mit Erneuerbaren Energien.

Der Vorteil einer solchen Anlagenkombination liegt auf der Hand. Der Nutzer holt sich so die Vorteile verschiedener Heizsysteme ins Haus. Dabei können funktionierende Wärmeerzeuger aus dem Bestand weiter genutzt und in das neue System eingebunden werden. So können Kosten minimiert und dennoch die Effizienz gesteigert werden. Häufig werden dabei Varianten aus konventionellen und regenerativen Energieträgern eingesetzt. Ein Beispiel für eine komplette Neuanlage ist die Brötje Kombination des Gas-Brennwertkessels „WGB“ mit der Luft/Wasser-Wärmepumpe „BLW Mono-P“ mit Leistungen von 6 bis 11 kW. Durch die Monoblock-Bauweise der Wärmepumpe braucht es für die Installation keinen Kälteschein. Das Außengerät umfasst die Luft-Wasser-Wärmepumpe mit leistungsgeregeltem Verdichter, für eine optimale Anpassung an den Wärmebedarf. Die wandhängende Inneneinheit der „BLW Mono-P“-Anlage beinhaltet u.a. die „IWR Alpha“-Heizkreisregelung mit Statusüberwachung, Systemdiagnose und Fehlererkennung. Eingesetzt werden kann das System zum Heizen und Kühlen bis zu einer Außentemperatur von -20 °C. Für die optimale Einbindung in Hybridsystemen ist ein 40-Liter-Trennpuffer bereits integriert. Außerdem beinhaltet das Gerät eine Hybridfunktion, die eine automatische Umschaltung nach Energiepreis, CO2-Ausstoß oder Primärenergiebedarf ermöglicht.

Die wandhängenden „WGB EVO“-Geräte, eingesetzt beispielsweise als Spitzenlastkessel, unterteilen sich in die Varianten 15i (2,9 bis 15 kW), 20i (2,9 bis 20 kW), 28i (3,9 bis 28 kW) und neu 38i (4,9 bis 38 kW) und sind wahlweise mit umfangreichem Zubehör verfügbar. Überdies sorgt eine vollautomatische Erkennung und Adaption der Gasarten (E, LL und Flüssiggas) für eine einfache Inbetriebnahme. Eine saubere Verbrennung wird über den Einsatz eines Vormischkanals namens „OptiMix“ realisiert. Dadurch ist eine CO-Messung durch den Schornsteinfeger nur alle drei Jahre notwendig.

Gemeinsam mit beiden Geräten kann eine optimale Kombination von regenerativen und konventionellen Energien realisiert werden. Überdies gibt es noch weitere Kombinationsmöglichkeiten, die gerne von den Bauherren genutzt werden. Die Einbindung von Photovoltaik-Elementen beispielsweise. Gerade mit Hinblick auf eine CO2-Reduzierung ist die Solarenergie eine hervorragende Ergänzung einer modernen Heizungsanlage. Neben diesen, sind noch diverse Kombinationsmöglichkeiten offen. Für die optimale Effizienz der Anlage sollte jedoch grundsätzlich eine genaue Planung vorausgehen. Das Unternehmen Brötje steht hier mit Rat und Tat zur Seite.

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