Neustart von Präsenzschulungen

Die Unternehmen gehen zunehmend wieder dazu über, nicht nur online, sondern auch in ihren Schulungs- und Weiterbildungszentren Fortbildungsmaßnahmen anzubieten. Präsenzveranstaltungen sind in zahlreichen Bereichen unabdingbar. Gerade bei komplexeren Themen zeigt es sich, dass bei Präsenzveranstaltungen intensiver auf die Fragen der Schulungsteilnehmer eingegangen werden kann. Dabei handelt es sich z. B. um praxisorientierte Termine mit Schulungen an Geräten oder Objektbegehungen, die eine Teilnahme vor Ort erforderlich machen, um etwa Fachplanern einen Einblick in installierte Anlagen zu ermöglichen, wie etwa Mitsubishi Eletric mitteilt.

Auch im Kemper-Schulungszentrum in Olpe (www.kemper-olpe.de), kurz Technikum, sind Präsenzveranstaltungen wieder zugelassen. Bei allen Unternehmen und Standorten wird dabei ein ausgefeiltes Hygienekonzept als ein wesentliches Element angesehen. Dazu wird die Teilnehmerzahl einer Schulung üblicherweise verringert, damit die Teilnehmer die vorgeschriebenen Mindestabstände einhalten können. Schutzmasken und Desinfektionsmaterial werden zur Verfügung gestellt. Speisen und Getränke werden am Platz eingenommen, um den engen Kontakt zu anderen Menschen zu vermeiden.

„Es herrschen strenge Schutz- und Hygieneregeln, denn die Gesundheit hat bei uns obersten Stellenwert“, sagt Bernd Schmidt, Leiter Technischer Service bei Kemper. „Allerdings merken wir, dass die Menschen auf den Start der Live-Seminare gewartet haben. Viele Veranstaltungen waren innerhalb kürzester Zeit ausgebucht.“

„Durch die besonders großzügigen Flächen, die uns in Ratingen zur Verfügung stehen, lassen sich Abstandsregeln vergleichsweise einfach einhalten“ beschreibt es beispielsweise Dror Peled, General Manager Marketing bei Mitsubishi Electric, Living Environment Systems.

„Die Zahl der zur Verfügung stehenden Plätze hat sich zwar verringert. Das Seminarprogramm an sich bleibt aber unverändert, also genauso umfangreich wie immer“, so Dieter Hellekes, Leiter Viega Sales Service Deutschland und gesamtverantwortlich für den Seminarbetrieb.

„Jetzt freuen wir uns aber erst einmal sehr, dass wir unser Wissen wieder von Angesicht zu Angesicht vermitteln können – selbstverständlich unter den gegebenen Hygienerichtlinien“, erklärt Ingo Lübken, Leiter des Kampmann Kampus.

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