Schnelle und einfache Modernisierung

Vorgefertigte Rückwände machen es möglich

Bei der Badsanierung steht der Bauherr häufig vor der Frage, wie viel „Neues“ er sich leisten möchte. Der SHK-Fachmann kann als sinnvolle Alternative zur Komplettmaßnahme die Teilsanierung mit vorgefertigten Rückwänden vorschlagen. Sie bietet sich vor allem bei einem Wechsel von Badewanne zu Dusche an.

Viele Bauherren wünschen sich ein modernes Badezimmer: Dies ist eines der wichtigsten Projekte rund um das Haus. Schicke Beispiele von Wellnesstempeln gibt es zuhauf, die Situation im Bestand treffen sie jedoch selten. Raumgröße und Budget sind in der Regel die limitierenden Faktoren. Der Betrag von etwa 28.600 Euro, den eine durchschnittliche Komplettrenovierung kostet, muss erst einmal aufgebracht werden. Diese Angabe stammt aus einer Studie der Bad & Heizung AG und bezieht sich auf eine Raumgröße von 9,1 m² mit einer mittleren Ausstattung.

Wunsch und Wirklichkeit

Wenn man davon ausgeht, dass in vielen Fällen ein Bad im Bestand also kleiner als 9 m² und mit einer Badewanne ausgestattet ist, kommt bei einer Modernisierung schnell der Gedanke an eine bodenebene Dusche auf. Solch ein Eingriff erscheint zunächst mit großem Aufwand verbunden zu sein. Doch wenn eine Teilsanierung mit vorgefertigten Rückwänden vorgestellt wird, wie z. B. die „DecoMotion“ von Duschwelten, rückt eine schicke und schwellenlose Dusche schnell näher. Ein solches Projekt kostet weit weniger als die Komplettlösung, zudem ist der zeitliche Aufwand geringer. Das Bad wird auch nicht für zwei oder drei Wochen stillgelegt, so dass sich der Bauherr eine Alternative überlegen muss. Für eine solche Teilmaßnahme kann der Handwerker bei Bedarf auf Unterstützung des Herstellers zurückgreifen.

Vorteile darstellen

Ein wichtiges Argument für eine Teilsanierung ist die Tatsache, dass aufwendige Stemm- und Fliesenarbeiten entfallen. Fliesenflächen und auch Lücken nach dem Ausbau einer Wanne werden mit den Rückwänden verdeckt. Es entsteht viel weniger Schmutz und der Baulärm hält sich in Grenzen. Ein weiterer Aspekt ist die Möglichkeit, bei entsprechender Abflusshöhe eine bodenebene Dusche zu installieren. Sie bietet einen bequemen Zugang und stellt damit einen echten Mehrwert dar – Stichwort Barrierefreiheit. Zudem bringen faltbare Duschabtrennungen mehr Bewegungsfreiheit und Armaturen mit Thermostat gelten als zeitgemäße Variante.

Ein dritter Punkt ist die Gestaltungsvielfalt der Rückwände. Sie können zum Beispiel in Holz- oder Maueroptik, mit Fliesendekor, in Steinanmutung oder mit Fotomotiven geliefert werden. Damit lassen sich einerseits die vorhandenen Farben aufgreifen oder anderseits Akzente setzen, bis hin zum Fotodruck mit dem individuellen Kundenmotiv. Die fertigen Flächen sind temperaturbeständig, fugenfrei und einfach zu reinigen. Das sind im Alltag ebenfalls Vorteile, die gegenüber den Bauherren kommuniziert werden können. Zudem weist die Oberfläche der Elemente eine hohe Lichtbeständigkeit auf. In jedem Fall kann der Endkunde den gesamten Zeitaufwand sowie die Kosten viel besser einschätzen.

Verschiedene Größen

Die Platten werden in drei Größen hergestellt. Ein für die Dusche übliches Format ist 1,0 m breit und 2,1 m hoch, häufig wird aber auch die mit 2,55 m raumhohe Ausführung genutzt. Außerdem steht noch das Maß 1,5 m Breite mal 2,55 m Höhe zur Verfügung. Für eine größere Fläche lassen sich die Platten verbinden, je nach Wunsch mit oder ohne Profil. Das kommt zum Beispiel infrage, wenn über die Dusche hinaus eine Wand als Ganzes neu gestaltet werden soll.

Die Verarbeitung der hochwertigen Aluminium-Verbundplatten von 3 mm Dicke lässt sich mit üblichen Holz- bzw. Metall-Bearbeitungsgeräten wie Stichsägen oder Bohrmaschinen ausführen. Das betrifft beispielsweise ein Anpassen der Länge oder Breite und Öffnungen für Armaturen.

Planung leicht gemacht

Um eine moderne Duschlösung zu schaffen, wird neben den Rückwänden eine Duschwanne, eine Abtrennung und eine Armatur benötigt. Dabei gibt es keine Einschränkungen. Bei den Duschwannen oder den befliesbaren Duschboards ist der Ablauf zu prüfen, damit der passende Siphon eingesetzt wird. Beliebt ist heute die Linienentwässerung, meist mit einer Edelstahlabdeckung. Eine Duschabtrennung kann aus einem großen Angebot gewählt werden, etwa ein feststehendes Element und eine Schwingtür, ein Eckeinstieg oder ein faltbares Modell. Der SHK-Fachmann sollte die gewünschte Lösung sinnvollerweise als Komplettpaket anbieten. In der Regel bevorzugt der Kunde es, einen einzigen Ansprechpartner für sein Projekt zu haben.

Schnelle Umsetzung

Bei einer unkomplizierten Raumsituation und guter Vorbereitung kann das Anbringen der „DecoMotion“ Rückwände für eine Dusche innerhalb eines Tages bewältigt werden. Sind die Vorarbeiten etwas umfangreicher, wird mit zwei Tagen kalkuliert. Dies reicht vom Demontieren des Altbestands bis zur Übergabe der Dusche. In den meisten Fällen wird auch eine neue Armatur angebracht, für die der Montagepunkt festgelegt werden muss. Die Anschlüsse für Warm- und Kaltwasser oder das Unterputzelement sind entsprechend vorzubereiten und der Untergrund ist gegen eindringende Feuchtigkeit zu schützen. Die Platten werden direkt auf Fliesen oder Putz befestigt. Erfahrene Monteure erledigen eine solche Teilsanierung schnell und ohne großen Aufwand. Durch die Trocknungszeit des Silikons nach dem Einbau der Duschabtrennung ist eine Wartezeit von 24 Stunden gegeben. In jedem Fall ist das Bad rasch fertig und der Bauherr kann seine neue Dusche nutzen.

Service inklusive


Bei der Umsetzung von Projekten bietet Duschwelten als renommierter Hersteller vielfältige Unterstützung an. Dies betrifft zum Beispiel folgende Aspekte:

• Gestaltung und Planung von Duschkonzepten

• Individuelle Beratung und Erarbeitung von Lösungsvorschlägen

• Aufmaß-Service für Duschabtrennungen

• Verfassen von Ausschreibungstexten

• Prüfung und Bewertung von technischen Anforderungen

• Bereitstellung von Mustern

• Montageservice für Duschabtrennungen

• Direktanlieferung zum Bauobjekt

• Eigener Kundendienst

• Auftragskoordination, -abwicklung und Endabnahme sowie Nachbetreuung

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