Trinkwasserhygiene für Kliniken

Mit seinen fast 800 Betten und 17 Fachkliniken gehören die Kliniken Maria Hilf GmbH in Mönchengladbach zu den größten Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen. Vor Ort wird ein besonderes Augenmerk auf den Erhalt der Trinkwasserhygiene gelegt. Seit 2002 gilt Kemper (www.kemper-olpe.de) als Systempartner der Kliniken rund um das Thema Trinkwasser – und begleitet dabei das ständig wachsende Großklinikum.

Bereits seit längerer Zeit war es dem Leiter der Haus- und Betriebstechnik ein Anliegen, hinsichtlich der umfangreichen Trinkwasser–Hygienesysteme der Fa. Kemper durch Verknüpfung mit der Gebäudeleittechnik maximale Transparenz über Temperaturen, Spülprotokolle usw. zu erhalten. So zeigte man sich seitens der Fa. Kemper auch in dieser Angelegenheit im Sinne der Trinkwasserhygiene äußerst innovativ und bildete gemeinsam mit den Kliniken sowie dem Lieferanten der Gebäudeleittechnik, der Fa. Siemens Building Technologies in Düsseldorf, eine Arbeitsgruppe und initiierte hierzu ein deutschlandweit einmaliges Pilotprojekt, dass außer der eigenen Manpower für die Kliniken zurzeit kostenneutral durchgeführt wird.

Aktuell wird das Kemper Hygienesystem „KHS“ in das vorhandene Siemens-System für die Gebäude-Automatisierung eingebunden. Über das neue BACnet Gateway von Kemper ist ab sofort eine Kommunikation zwischen „KHS“ und der Gebäudeleittechnik über BACnet-IP oder MS/TP möglich.

„Eine Installation mit klaren Vorteilen für uns“, meint Peter Weidemann, Bereichsleiter der Haus- und Betriebstechnik im Krankenhaus. „Das Thema Trinkwasserhygiene ist bei Klinikbetreibern sehr hoch angesiedelt. Durch die Visualisierung des ‚KHS‘ auf der Gebäudeleittechnik ist maximale Transparenz über das Monitoring hinsichtlich Auswertung und Ansteuerung der verschiedenen Datenpunkte gegeben. Die gewohnte Zuverlässigkeit der Kemper-Spüllogik bleibt dabei vollständig erhalten.“

Da das bestehende Spülsystem bereits seit Jahren zuverlässig arbeitet, sprach Weidemann sich für die Nachrüstung des Systems mit dem Gateway aus. Nach dem ersten Bauteil erfolgt nun die Ausweitung auf weitere Krankenhaus-Bereiche.

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