GET NORD 2026 zeigt Bädertrends

Komfort, Barrierearmut und Nachhaltigkeit bestimmen die Zukunft der Badplanung. Wie sich diese Anforderungen in der Praxis umsetzen lassen, zeigt die GET NORD vom 19. bis 21. November 2026 auf dem Gelände der Hamburg Messe und Congress. Zudem erhalten die Fachbesucher bei den neuen Daily Guided Tours zum Thema „Bad der Zukunft: Barrierefrei & Intelligent“ einen umfassenden Überblick über die aktuellen Entwicklungen der Branche.

Die GET NORD findet in diesem Jahr vom 19. bis 21. November statt. Ein Themenschwerpunkt ist wieder die Badplanung und -gestaltung.
Bild: Hamburg Messe und Congress/Rolf Otzipka

Die GET NORD findet in diesem Jahr vom 19. bis 21. November statt. Ein Themenschwerpunkt ist wieder die Badplanung und -gestaltung.
Bild: Hamburg Messe und Congress/Rolf Otzipka
In Halle B6 präsentieren renommierte Hersteller ihre neuesten Produkte und Konzepte für die Badgestaltung. Dabei wird deutlich, wie sich innovative Sanitärtechnik, moderne Dusch-WCs, intelligente Installationssysteme, hochwertige Armaturen, stilvolle Badmöbel sowie kreative Material- und Farbkonzepte zu durchdachten Badwelten verbinden. Zu den Ausstellenden zählen unter anderem Geberit und Toto, die aktuelle Entwicklungen rund um Hygiene, Komfort und moderne Sanitärtechnik zeigen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung von Spül- und Duschsystemen sowie auf flexiblen Installationslösungen, die sich an unterschiedliche bauliche und gestalterische Anforderungen anpassen lassen. Insgesamt zeigt sich ein klarer Trend zu ganzheitlichen Badkonzepten, die Funktionalität, Design, Hygiene und Komfort miteinander vereinen.

Ein weiterer Schwerpunkt sind zukunftsfähige Badkonzepte, die auf die Anforderungen einer älter werdenden Gesellschaft ausgerichtet sind.

Flexible Konzepte für den Wohnungsbestand

Für die Modernisierung bestehender Badezimmer zeigen zahlreiche Hersteller, darunter Geberit, Tece, Hansgrohe, Schell, Grohe, Hansa und Viega, intelligente Ausstattungs- und Gestaltungselemente, mit denen sich Bäder flexibel an veränderte Lebenssituationen anpassen lassen. Dazu gehören barrierearme Konzepte, bodengleiche Duschen, ergonomisch gestaltete Armaturen und flexible Installationssysteme, die eine langfristige Nutzung ermöglichen. Ergänzt werden diese Ansätze durch intuitive Bedienkonzepte, komfortable Duschsysteme und weitere Ausstattungsdetails, die Sicherheit und Selbstständigkeit im Bad unterstützen. Der Trend geht dabei zunehmend zu Lösungen, die Barrierearmut nicht als rein funktionales Thema verstehen, sondern selbstverständlich in modernes Design und individuelle Badgestaltung integrieren.

Daily Guided Tours

Wie sich barrierearme und altersgerechte Badkonzepte in der Praxis umsetzen lassen, zeigt die Daily Guided Tour „Bad der Zukunft: Barrierefrei & Intelligent“, geführt von Beraterin und Architektin Antje Voss vom Verein Barrierefrei Leben e.V. An allen drei Messetagen finden jeweils zwei Touren statt und geben Einblicke in zeitgemäße Lösungen und innovative Ansätze für die Gestaltung zukunftsfähiger Bäder. Die Möglichkeit zur Anmeldung und weitere Informationen finden interessierte Fachbesucherinnen und -besucher ab Oktober auf der GET NORD Webseite.

Nachhaltige Badkonzepte

Ressourcenschonung zählt 2026 zu den prägenden Entwicklungen der Sanitärbranche. Vor dem Hintergrund zunehmender Trockenperioden und steigender Anforderungen an Klima- und Umweltschutz etabliert sich das nachhaltige Badezimmer (Sustainable Bathroom) zunehmend als Standard – sowohl im Neubau als auch bei der Modernisierung. Hersteller wie Grohe, Hansgrohe und Kludi zeigen, wie sich Wasser- und Energieeffizienz mit Komfort und hochwertigem Design verbinden lassen. Im Fokus stehen dabei Technologien, die ein intensives Nutzungserlebnis bei reduziertem Ressourcenverbrauch ermöglichen. Dazu gehören wassersparende Duschsysteme, effiziente Armaturen, intelligente Steuerungen und innovative Ansätze zur Wärmerückgewinnung. Gleichzeitig werden nachhaltige Lösungen immer stärker in ganzheitliche Badkonzepte integriert, bei denen Ressourceneffizienz, Komfort und individuelle Gestaltung zusammengedacht werden. Auch bei Armaturen und Duschsystemen zeigt sich ein wachsender Trend zu intuitiver Bedienung, effizientem Ressourceneinsatz und langlebigen Lösungen. Neue Installations- und Unterputzkonzepte sowie aufeinander abgestimmte Badkomponenten ermöglichen eine harmonische Verbindung von Technik, Funktionalität und Gestaltung.

Construct-X auf der GET NORD 2026

Neben innovativen Produkten, nachhaltigen Konzepten und zukunftsfähigen Lösungen für die Badgestaltung rückt auf der GET NORD 2026 auch die digitale Weiterentwicklung des SHK-Handwerks in den Fokus. Denn moderne Bäder entstehen nicht nur durch technische Innovationen und hochwertiges Design, sondern zunehmend auch durch effiziente digitale Prozesse in Planung, Koordination und Umsetzung. In Halle B2 EG präsentiert der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) das Forschungsprojekt „Construct-X“ und zeigt, wie digitale Vernetzung die Arbeit im SHK-Handwerk künftig unterstützen kann. Ziel des Projekts ist es, den sicheren und effizienten Austausch von Daten entlang der Bau- und Sanierungskette zu ermöglichen und die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten zu verbessern. Für SHK-Betriebe bietet Construct-X konkrete Vorteile: Digitale Prozesse erleichtern und beschleunigen Planung und Ausführung, verbessern Schnittstellen und reduzieren den Verwaltungsaufwand. Damit unterstützt das Projekt das Fachhandwerk dabei, Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten und die Wettbewerbsfähigkeit in einer zunehmend digitalisierten Branche langfristig zu sichern.

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Fachbesucher können ihr Ticket für die GET NORD 2026 unter Tickets und Einladungen - GET NORD erwerben.

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