Kessel mit neuer Partnerschaft
25.09.2026Kessel startet eine Partnerschaft mit FamilienUnternehmerTUM, einer Initiative von UnternehmerTUM und der Technischen Hochschule München (TUM).
Das Kessel-Projektteam mit den beiden Vorständen Stefan Grenzebach (hintere Reihe, 3. von links) und Alexander Kessel (2. Reihe, Mitte).
Bild: Kessel
Mit der Partnerschaft möchte Kessel den Blick über die eigene Branche hinaus weiter stärken. Dabei gehe es nicht nur um den Austausch, sondern auch darum, konkrete Anwendungsfelder und Kooperationsmöglichkeiten zu identifizieren. „Wir wollen frühzeitig verstehen, welche Technologien für uns relevant werden können und welchen konkreten Mehrwert sie für unsere Kunden, Produkte und Prozesse bieten“, sagt Stefan Grenzebach, Vorstandsvorsitzender der Kessel SE + Co. KG.
Im Fokus stehen dabei unter anderem Künstliche Intelligenz, vernetzende Sensorik und digitale Lösungen. Statt Technologie als Selbstzweck zu betrachten, möchte Kessel konkrete Einsatzmöglichkeiten identifizieren und bewerten – von der Produktentwicklung und Produktion bis hin zu internen Prozessen und neuen Services. „Ein Start-up geht an eine Fragestellung anders heran als ein etabliertes Industrieunternehmen oder eine wissenschaftliche Einrichtung. Gerade aus diesen unterschiedlichen Perspektiven können neue Ansätze entstehen“, so Grenzebach.
Neben technologischen Fragestellungen solle es deshalb auch um die Frage gehen, wie sich Innovation und Transformation langfristig in etablierten Unternehmensstrukturen und der eigenen Organisation verankern lassen.
Nach eigenen Angaben unterstützt FamilienUnternehmerTUM mittelständische und familiengeführte Unternehmen dabei, ihre Innovations- und Zukunftsfähigkeit zu stärken und sich mit Akteuren aus Technologie, Forschung und Gründung zu vernetzen. Das Netzwerk bringt aktuell mehr als 200 Mittelstands- und Familienunternehmen zusammen und ermöglicht unter anderem den Zugang zu Start-ups und Technologieprojekten sowie die gemeinsame Umsetzung konkreter Innovationsvorhaben. So entstanden in bisherigen Projekten beispielsweise neue digitale Services und Geschäftsmodelle oder unternehmenseigene Innovationseinheiten.
