Wasser- und Wärmezähler für den Nürburgring

Gas geben

für eine exakte Messung

Längste Rennstrecke der Welt, Heimat eines der bekanntesten Rockfestivals Europas und Schauplatz ausgefallener Events wie der Paintball-EM – der Nürburgring in der Eifel bietet für fast jeden Geschmack spektakulären Freizeitspaß. Aushängeschild des Veranstaltungsorts der Superlative bleibt jedoch stets der Motorsport. Aber nicht nur wenn die Rennfahrer auf der Nordschleife Gas geben, legt die Nürburgring GmbH Wert auf exakte Messung wert, sondern auch bei der Verbrauchserfassung von Wasser und Wärme. Die exklusiven VIP-Lounges oberhalb der Start- und Ziellinie wurden daher von der Installationsfirma Mönch & Partner mit modernen Geräten ausgestattet.

Auch vor der Königin der Rennstrecken, dem Nürburgring (www.nuerburgring.de), macht das nationale Eichgesetz, das den Eichaustausch von Warm- und Kaltwasserzählern alle fünf bzw. sechs Jahre verbindlich vorschreibt, keinen Halt. Die installierten Geräte sollten daher durch Zähler der neuesten Generation ersetzt werden. Nach öffentlicher Auftragsausschreibung fiel die Entscheidung der Nürburgring GmbH zu Gunsten des ortsansässigen Meisterbetriebs Mönch & Partner (www.moenchundpartner.de). Heizungs- und Lüftungsbaumeister Michael Mönch beschäftigt gemeinsam mit Friedhelm Collinet elf Mitarbeiter in seinem auf die Geschäftsfelder Sanitär und Heizung, Solartechnik sowie Öl- und Gasbefeuerung spezialisierten Unternehmen. Bei der Auftragsumsetzung fand er nach Analyse der örtlichen Anforderungen praktische Unterstützung durch die Oldenburger Messgeräte-Spezialisten der Allmess GmbH (www.allmess.de). Produkte des Unternehmens bildeten die Grundlage der gesamten Planung. „Mit Allmess-Geräten habe ich stets positive Erfahrungen gemacht, da sie dank ihrer Top-Qualität höchste Messgenauigkeit liefern. Außerdem profitiere ich sehr von der Flexibilität, die ich meinen Kunden bieten kann: Auf Grund der ständigen Produktverfügbarkeit wird man stets sehr schnell über den Großhandel beliefert“, zeigt sich der Firmeninhaber überzeugt.

 

Exakte Messung ohne Abweichung

Für den Austausch der insgesamt rund 90 Zähler in den 35 VIP-Loun­ges benötigte der Betrieb zwei Umsetzungsphasen. Bislang sorgten hier herkömmliche Allmess-Flügelradzähler für die Erfassung des Wasser- und Wärmebedarfs. Die Fachhandwerker mussten somit weder eine Veränderung der bereits vorhandenen Installationen und Systemkomponenten noch eine Umstellung auf andere Einbaulängen vornehmen. Wichtigstes Ziel bei der messtechnischen Neuausstattung: Energiezähler einzusetzen, die auf dem neuesten Stand der Technik sind. In allen Lounges wurde daher zur Erfassung der abgenommenen Kältemenge der Kältezähler „Megacontrol-CF 51“ gewählt. Die exakte Messung des Wärmeverbrauchs gewährleistet der Messkapselwärmezähler „Integral-MK MaXX“, während der Aufputzwasserzähler „Universal EVK“ außerdem für eine optimierte Erfassung des Wasserverbrauchs sorgt.

„Ausschlaggebend für die Wahl des ‚Megacon­trol-CF 51‘ war sein effizientes Ultraschall-Verfahren. Da das Volumenmessteil im Gegensatz zu mechanischen Zählern nicht über bewegliche Teile verfügt, bleibt unnötiger Verschleiß aus und Messverluste werden deutlich minimiert“, erläutert Mönch. Zur Erfassung des Volumenstroms wird anhand der Laufzeitdifferenz eines Ultraschallsignals die Strömungsgeschwindigkeit ermittelt, wo­raus sich wiederum der Durchfluss errechnet. Weiterer bedeutender Aspekt: Der „Megacontrol-CF 51“ ist auch in den bisher bekannten Steig- und Fallrohr-Kurzbaulängen erhältlich. Diese bei statischen Zählern bislang einmaligen Spezialbaulängen ersetzen die mechanischen Volumenmessteile der Baugrößen 3,5 bis 10,0 m3/h und bieten zusätzliche Flexibilität in der Anwendung.

Für den Messkapselwärmezähler „Integral-MK MaXX“ sprachen sowohl seine Platz sparenden Maße als auch das praktische Messkapsel-System. Dieses nimmt sämtliche thermischen Rohrspannungen in der Heizanlage vollständig auf. „Beim regelmäßig notwendigen Zählertausch wird einfach die neue Messkapsel eingesetzt, ohne dass Rohrverschraubungen gelöst, Flachdichtungen gewechselt oder Rohrabstände überwunden werden müssen. Der Eichaustausch erfolgt somit schnell und kostengünstig“, erklärt Mönch. Außerdem bietet der Zähler ein deutliches Plus an Abrechnungssicherheit und Zuverlässigkeit: Die magnetfrei aufgebaute, elektronische Flügelradabtastung garantiert, dass sich kein Magnetit an den Flügelradmagneten ablagert und der Wärmezähler zum Stillstand kommt. „Ein deutlicher Pluspunkt ist die einfache Installation. Die Zähler können problemlos in beliebiger Einbaulage installiert werden, wodurch sich Montagekosten optimieren lassen“, so der Fachmann.

Kostengünstige Anschaffung

und zeitsparende Ablesung

Bei ihrem Finanzierungskonzept bewiesen die Fachplaner der Nürburgring GmbH ökonomischen Weitblick: Sämtliche Zähler sind über das Allmess MietSystem gepachtet. Der Mietvertrag wurde mit dem Oldenburger Unternehmen direkt abgeschlossen, das die komplette Finanzierung über die Vertragslaufzeit von fünf Jahren übernimmt. Die anfallenden Gebühren für die Zähler können über die jährliche Heiz- und Wasserkostenabrechnung komplett auf die Mieter der einzelnen Lounges umgelegt werden. So müssen die Anschaffungskosten für die Messgeräte nicht mehr im Voraus in die Mieten einkalkuliert werden. „Auch ich als Fachhandwerker profitiere von diesem Service. Künftige Eichaustausche sichern mir Folgeaufträge, die direkt von Allmess bezahlt werden – völlig unabhängig von eventuellen Mietausfällen bei den Kunden“, fügt Michael Mönch hinzu.

Ebenfalls Zeit und Personalkosten spart die neue Fernauslese-Technik. „Nun brauchen die einzelnen Lounges zur Ablesung nicht mehr extra betreten werden. Qualität und Sicherheit sind bei der Übertragung der Datensätze stets gewährleistet“, so Andreas Bohn, Techniker für den Bereich Start- und Zielhaus der Nürburgring GmbH. Über das kabelgebundene „Allmess-M-Bus-System“ sowie eine verbrauchsunabhängige Impulserzeugung gelangen die Daten aller installierten Wasser- und Wärmezähler gebündelt zu einem Rechner in der Technikzentrale. Dort werden sie ge-speichert, koordiniert und geprüft.

Fazit

Sowohl mit der Entscheidung für Produkte der Oldenburger Allmess GmbH als auch mit der Umsetzung des Projekts zeigen sich alle Beteiligten sehr zufrieden. „Der einwandfreie Abrechnungsmodus, die Betriebssicherheit und die überaus einfache Bedienbarkeit der Zähler in der Datenauswertung stellen für uns ein optimales und zeitsparendes Konzept dar“, fasst Bohn zusammen. Michael Mönch fügt hinzu: „Neben der hochwertigen Produktqualität und der Messgenauigkeit sprechen für mich als Installateur vor allem der gute Service und die Unterstützung bei der Planung für Allmess.“

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