Mini-BHKW

Der Dachs im Einfamilienhaus

Nicht nur in der Theorie ein Ass: Der neue „Dachs 2.9“ von SenerTec wurde zum ersten Mal im Einfamilienhaus des Ehepaars Jänicke in Görwihl verbaut und kann jetzt auch in der Praxis sein Können beweisen. Zuständig für den Einbau war SenerTec-Partner Manfred Schäuble. Der Geschäftsführer von „Schäuble Regenerative Energiesysteme“ ist von der neuen Technik des Mini-BHKWs überzeugt.

Dass Manfred Schäuble von der Technik des Mini-BHKW überzeugt ist, liegt vor allem an der Hocheffizienz, Emissionsarmut und Geräuschlosigkeit, mit der der „Dachs 2.9“ Milan und Birgit Jänickes Haus mit Strom und Wärme versorgt. Er basiert auf dem bewährten Mini-Blockheizkraftwerk mit Einzylindermotor, dem „Dachs 5.5“.

Mit einer elektrischen Leistung von 2,9 kW und einer thermischen Leistung von 7,0 kW, die als Heizenergie und zur Warmwasserbereitung zur Verfügung steht, ist der „kleine Bruder“ ideal für Ein- bis Zweifamilienhäuser und kleinere Gewerbebetriebe. Dort sorgt er gerade in den Wintermonaten durchgehend für Strom. Damit ist der Dachs der perfekte Partner einer Photovoltaikanlage, die in der Sommerzeit ihre Leistungsspitze hat.

Zudem kann der „Dachs 2.9“ mit einem „SE 800“ Pufferspeicher kombiniert werden. An den Speicher lassen sich ein Trinkwassermodul sowie ein Brötje Gasbrennwertgerät der WGB-Reihe von 20 bis 110 kW anschließen. Somit können Lastspitzen bei einem hohen Bedarf, beispielsweise in strengen Wintern, zuverlässig abgedeckt werden. Damit ist mit einer Heizanlage, die den Dachs als Herzstück beinhaltet, die Wärmeversorgung jederzeit zuverlässig gewährleistet.

Durch das großzügige Wartungsintervall von 9.000 Stunden überzeugt der „Dachs 2.9“ auch durch seine Sparsamkeit im Unterhalt. Bei der Bedienung setzt SenerTec (www.senertec.de) auf einen 7-Zoll-Touch-Screen mit einer speziell entwickelten Oberfläche, die intuitiv zu bedienen ist. „Die Handhabung ist einfach“, bestätigt Jänicke, der auch einen weiteren Pluspunkt des Gerätes ausgemacht hat: „Der Dachs ist flüsterleise. Unsere Waschmaschine ist lauter.“ Mit 44dB (A) macht ihn das zu einer idealen Option für Wohn- und Gewerbegebäude, die viel Wert auf Schallschutz legen.

Unkomplizierter Einbau

Nicht nur auf dem Papier ist der „Dachs 2.9“ ein Erfolg. „Die Montage gestaltete sich sehr einfach“, bezeugt Schäuble. Angeschlossen wird der Dachs wie ein normaler Heizkessel. Er benötigt lediglich einen zusätzlichen Zähler sowie eine eigene Sicherung für den elektrischen Anschluss.

Mit dem „Dachs 2.9“ sowie der bereits vorhandenen Photovol­taikanlage, die separat voneinander laufen, ist Ehepaar Jänicke auf alle Witterungsverhältnisse vorbereitet: „Im Sommer verwenden wir tagsüber die Photovoltaikanlage zur Stromproduktion, während wir uns im Winter bei der Strom- und Wärmeerzeugung ganz auf unseren Dachs verlassen.“

Fördermöglichkeiten

Aufgrund seiner Nutzerfreundlichkeit kann das Ehepaar Jänicke den Dachs auch online überwachen und hat dort alle wichtigen Daten jederzeit parat. So kann die Energieproduktion im Haus perfekt auf den Eigenbedarf eingestellt werden. Dabei macht sich Milan Jänicke auch ein Bild von der Umweltentlastung und der Kostenersparnis: „Ich rechne damit, dass sich meine Umweltbilanz signifikant verbessert und sich mein Dachs in wenigen Jahren rentiert.“

Das gelingt ihm zum Beispiel durch die Einspeisung des überschüssigen Stroms in das öffentliche Netz. Für den erzeugten Strom gibt es nach KWKG je nach dessen Verwendung verschiedene Zuschüsse: Für die Einspeisung ins Netz gibt es eine Vergütung, die sich aus dem an der Leipziger Strombörse EEX erzielten durchschnittlichen Strompreis (ca. 3-4 ct/kWh), dem Zuschlag nach dem KWK-Gesetz (8 ct/kWh) und den durch die dezentrale Stromerzeugung vermiedenen Netzkosten zusammensetzt. Für den eigens verbrauchten Strom, den Jänicke mit dem Dachs günstig selbst erzeugt, erhält die Familie 4 ct/kWh.

Eine zusätzliche Fördermaßnahme ist der Mini-KWK-Zuschuss des Bundesamts für Wirtschafts- und Ausfuhrkontrolle (BAFA), den auch Jänicke beantragt hat. Das BAFA gewährt einen einmaligen Investitionszuschuss für Mini-KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung bis 20 kW. Das bedeutet beim „Dachs 2.9“ eine Subvention in Höhe von rund 2.500 €. Ein günstiger KfW-Kredit für die Immobilie sowie die Entlastung von der Energiesteuer machen die Anschaffung eines Dachs noch attraktiver.

Verwendet man den Dachs in Zusammenhang mit einem Pufferspeicher, gibt es außerdem die Möglichkeit einer Förderung der Heizungsoptimierung durch das Bundeswirtschaftsministerium. Die Förderung bezieht sich dabei auf eine bestehende Anlage, in der in Verbindung mit dem Pufferspeicher ein hydraulischer Abgleich erfolgt. „Die Vergütung wird vom BAFA bestimmt“, weiß Jänicke: „Wir hoffen auf die höchstmögliche Summe von 7.500 €.“

Fazit: Durch seine Klimafreundlichkeit, seine Effizienz und Wirtschaftlichkeit stellt der Dachs eine herausragende Alternative zu konventionellen Heizungen dar.

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