Mobile Flüssiggasbehälter

Mobiler Behälter für Notfallversorgung Ermöglicht die Versorgung von Volksfesten

Zum 66. Mal luden die Friedberger zum Volksfest ein – und aus der gesamten Region strömten bayerische Schwaben im August 2014 zu einem der beliebtesten Volksfeste des Landkreises. Damit der Nachschub an Weißwürsten, Brathendln, Leberkäse und Knödeln nicht einbricht, stand der Prototyp eines wirklich „dicken“ Energieversorgers bereit.

Der Mobile Behälter, der während des gesamten Festes für Grillstände und Kochstellen ausreichend Energie garantiert, beruht auf einer Idee von Holger Oblinger, Fachberater beim Flüssiggasversorger Progas (www.progas.de): „Flüssiggas ist bei Veranstaltungen dieser Art ein besonders beliebter Energieträger. Anlieferung und Anschluss des mobilen Behälters sind völlig problemlos“. Unabhängige Prüfer sowie eigene Kontrollen von Progas sorgen für Sicherheit. Und zusätzlich tragen Propan und Butan dazu bei, die Umwelt zu schonen. „Flüssiggas verbrennt praktisch ohne Rückstände“, so Oblinger. Bei großen Veranstaltungen wie dem Volksfest Friedberg müssen allerdings die Veranstalter stets den Verbrauch im Blick behalten: Die bisher gängige 33 kg-Standardflasche kann nicht für das gesamte Wochenende die Kochplatten und Grillstände versorgen; ein regelmäßiger Austausch unerlässlich. Ein großer Behälter, wie er z.B. von Hausbesitzern zum Betrieb eines Blockheizkraftwerkes genutzt wird, unterliegt zudem anderen Sicherheitsbestimmungen. Seit April 2013 ist ein neuer, „Mobiler Behälter“ verfügbar. „Der Mobile Behälter hat ein Gesamtvolumen von 540 l, also ca. acht 33-kg-Flaschen“, berichtet der Progas-Fachberater. Die Besonderheit: „Bis zu einer Füllmenge von 330 kg ist der Transport erlaubt.“ Ein Anfahrtsschutz ist für Lieferungen von Behältern dieser Größe und Füllmenge und dank der Einhausung in einem kleinen Container nicht notwenig. „Auch Sicherheitsabstände gibt es keine, da der Mobile Behälter, ebenso wie Gasflaschen, über kein Sicherheitsabblasventil zur eventuellen Druckregelung verfügt.“ Und sollte sich das Flüssiggas doch einmal seinem Ende nähern, lassen sich zwei 33-kg-Flaschen zur Notversorgung anschließen.

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