Regenerative Energien als Ergänzung

Sonne und Flüssiggas

Mit Energiemix zur modernen Heiztechnik

Vor dem Hintergrund von Klimawandel und steigenden Energiepreisen vertrauen immer mehr Hausbesitzer auf den Einsatz von Solarenergie in Kombination mit modernster Heiztechnik und Flüssiggas. Zu ihnen gehören Andrea und Armin Bischofberger, die mit drei Kindern in einem Niedrigenergie-Holzhaus in Münster am Lech bei Augsburg leben.

Mit ihrer 6 m² großen Kollektorfläche auf dem Dach deckt die Familie jährlich bis zu 60 % der benötigten Energie für die Warmwasserbereitung ab. Darüber hinaus senkt sie den jährlichen CO2-Ausstoß um bis zu 20 %. Die Investition von rund 3000 € hat der Staat mit 60 € pro m² Kollektorfläche finanziell gefördert. Bei der Wahl der Solarkollektoren entschieden sich Andrea und Armin Bischofberger für die besonders effektiven Vakuumröhren. Im Vergleich zu Flach-Kollektoren erzeugen diese mehr Hitze und machen die Anlage insbesondere bei geringeren Umgebungstemperaturen sowie bei geringer Sonneneinstrahlung wirkungsvoller. Die Installation der kompletten Anlage erfolgte innerhalb eines einzigen Tages.

Betrieb und Energieversorgung

„Mit dem neuen System sind wir sehr zufrieden. Alles läuft reibungslos. Die Solaranlage in Verbindung mit der Rundum-Versorgung von Progas (www.progas.de) bedeutet für uns die günstigste und einfachste Versorgung mit Energie“, resümiert Armin Bischofberger. Progas errichtete die komplette Flüssiggas-Versorgungsanlage und trägt die Verantwortung für deren Betrieb und Energieversorgung. So brauchen sich Andrea und Achim Bischofberger weder um die gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen noch um Wartungsarbeiten und weitere wichtige Details zu sorgen.

Vorteile von Flüssiggas

In einem Neubaugebiet ohne direkten Anschluss an das öffentliche Erdgasnetz weiß Andrea Bischofberger die Vorteile von Flüssiggas zu schätzen. „Wir haben uns für Flüssiggas entschieden, weil es für uns der sauberste Energieträger im Haus ist“, sagt die dreifache Mutter. Der Brennstoff besitzt zudem einen ausgezeichneten Heizwert, ist ungiftig und verbrennt im Vergleich zu Öl oder Holzpellets nahezu rückstandsfrei. Die Heiztherme und den Warmwasserspeicher hat die junge Familie auf dem Dachboden untergebracht. Andrea Bischofberger: „Zusammen mit dem erdgedeckten Gasbehälter im Garten verschafft uns das viel Platz im Haus und Spielraum für die zukünftige Planung.“

Solare Heizungsunterstützung

Für die Zukunft denkt die Familie über eine Erweiterung des bestehenden Systems nach. Für eine Unterstützung der Raumbeheizung mit Solarenergie müsste sie die Kollektorfläche in etwa verdoppeln. In diesem Falle würde der Staat jeden Quadratmeter Kollektorfläche mit weiteren 105 € fördern. Die Familie Bischofberger könnte damit für ihr Niedrigenergie-Haus bis zu 50 € an Kosten für Heizenergie einsparen.

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