Viega-Vorwandsystem „Prevista“ in der Praxis

SHK-Meister: „Von der Flexibilität einfach nur begeistert!“

Mit „Prevista“ hat Viega ein komplett neues Kapitel in der Vorwandtechnik aufgeschlagen: Das System zeichnet sich durch viele Gleichteile für unterschiedlichste Einbausituationen aus (s. Kasten). Dadurch ist es nicht nur besonders wirtschaftlich, sondern sorgt auf der Baustelle auch für ein hohes Maß an Flexibilität. Einer der ersten Fachhandwerker, die „Prevista“ in der Praxis einsetzten, ist der Sanitär- und Heizungsbaumeister Detlef Grätz aus Solingen. Sein Fazit: „Ich bin von dem System einfach nur begeistert.“

Seit mehr als zehn Jahren hat sich Detlef Grätz mit seinem Fachbetrieb im Bergischen Land vor allem bei Privatkunden einen guten Namen als „Badgestalter“ gemacht. Entsprechend erfahren sind er und seine Mitarbeiter generell im Umgang mit Vorwandsystemen und mit speziellen Einbausituationen, so Detlef Grätz: „Im Neubau wie in der Sanierung ist jedes Bad ein Unikat. Die baulichen Gegebenheiten unterscheiden sich, und die Kunden haben ganz individuelle Vorstellungen von ihrem Traumbad. Deswegen benötigen wir als Fachhandwerker in der Praxis auch ein Vorwandsystem, mit dem wir diese Voraussetzungen möglichst einfach umsetzen können.“

Herr Grätz, was ist denn in Bezug auf die schon angesprochene Flexibilität auf der Baustelle der entscheidende Unterschied zwischen „Prevista“ und herkömmlichen Vorwandsystemen?

Ein entscheidender Unterschied ist schon, dass wir bei „Prevista“ vom Einzelelement bis zum kompletten Schienensystem alles mit denselben Systemkomponenten montieren können. Damit brauchen wir nur wenig Material vorzuhalten und sind trotzdem für jede Einbausituation immer bestens ausgestattet.

Flexibilität ist eine Seite der Medaille, die Montagefreundlichkeit des Vorwandsystems die andere. Wie sieht es bei „Prevista“ damit aus?

Die Montagefreundlichkeit des Systems „Prevista“ steht der Flexibilität in nichts nach. Ein gutes Beispiel dafür ist der immer gleich aufgebaute Spülkasten. Der kann für den mittlerweile eher selten gewordenen Nassbau genauso genutzt werden wie für die Vorwand- oder die Ständerwerks­montage. Das ist nach meinem Kenntnisstand bislang einmalig und hilft uns auf der Baustelle entscheidend weiter, da ja gerade der Spülkasten mit WC oder Bidet bei der Badinstallation einen vergleichsweise hohen In­stallationsaufwand mitbringt. Durch die identische Ausführung der Spülkästen entwickelt sich jetzt aber ganz schnell eine Routine mit deutlich flüssigeren Arbeitsabläufen. Das spart eine Menge Zeit, ist also für uns und unsere Kunden wirtschaftlicher.

Die Zahl der Handgriffe, wie für das Ausrichten des WC-Elements oder für die diversen Anschlüsse, dürfte sich rein technisch gesehen aber eigentlich nicht verändert haben …

Rein technisch gesehen stimmt das natürlich. Aber diese Handgriffe sind bei „Prevista“ alle einfacher geworden. Die Vorwandelemente können zum Beispiel nahezu werkzeuglos montiert werden. Außerdem hat Viega bei diesem Vorwandsystem ein spezielles Farbkonzept umgesetzt. So wird auf einen Blick deutlich, was wir von Hand einstellen oder fixieren müssen. Das betrifft beispielsweise die Höhenverstellung des Elements oder die Einstellung der Spülstromdrossel, ist also wirklich konsequent umgesetzt.

Im Ergebnis müssen Sie sich aber dennoch auf ein komplett neues Vorwandsystem einstellen. Wie reagieren denn eigentlich Ihre Mitarbeiter auf die veränderten Montageabläufe?

Am Anfang waren meine Mitarbeiter natürlich ein wenig skeptisch. Auch, weil wir bereits ein recht montage­freundliches Vorwandsystem im Einsatz hatten, mit dem sich die Mitarbeiter entsprechend auskannten. Die Skepsis gegenüber „Prevista“ hat sich dann aber binnen kürzester Zeit gelegt – und heute möchte keiner von ihnen mehr etwas anderes als dieses Vorwandsystem einbauen. Schließlich geht es bei meinen Monteuren ja auch nicht um persönliche Vorlieben, sondern darum, auf der Baustelle in möglichst kurzer Zeit eine möglichst gute, qualitativ einwandfreie Arbeit abzuliefern. Und dabei leistet uns „Prevista“ jetzt hervorragend Unterstützung!

Herr Grätz, herzlichen Dank für diese Einschätzung zum neuen Vorwandsystem „Prevista“.

”Prevista” – mit Fachhandwerkern entwickelt

Viega hat das neue Vorwandsystem „Prevista“ in enger Zusammenarbeit mit Fachhandwerkern entwickelt. Das Ergebnis ist ein modular aufgebautes System, das dank Plattformstrategie mit nur drei Produktlinien alle gängigen Einbausituationen abdeckt: „Dry“ und „Dry Plus“ für den Trockenbau sowie „Pure“ für den Nassbau.

Entsprechend reduziert ist die Zahl der benötigten Installationskomponenten. Das vereinfacht die Lagerhaltung genauso wie die Montage auf der Baustelle. „Prevista“ umfasst für den Trockenbau Vorwandelemente für WC, Waschtisch, Urinal und Bidet. Hinzu kommen vom Nutzer in der Höhe verstellbare WC- und Waschtischelemente. Zur individuellen Badgestaltung ist die „Dry Plus“-Montageschiene erhältlich. Für den Nassbau genügen vier entsprechend vorkonfektionierte Installationsblöcke für WC, Waschtisch, Urinal und Bidet.

Alle Systeme verfügen über ebenfalls neue Spülkästen. Sie erleichtern nicht nur die Montage auf der Baustelle, sondern bieten bis zur Feininstallation die Freiheit bei der Auswahl der bevorzugten Betätigungsplatte.
Die gewünschte Spülmenge lässt sich ganz einfach am Ablaufventil einstellen, der optimale Spülstrom an einer patentierten Spülstromdrossel. Damit passt die Spülung des „Prevista“-Spülkastens problemlos auf die unterschied­lichsten, auch randlosen WC-Keramiken. Zudem sind die auch in der Höhe verstellbaren WC-Elemente bereits für den Anschluss moderner Dusch-WCs vorbereitet, für die es passende Sets gibt.

Detaillierte Informationen zu dem neuen Vorwandsystem gibt es unter www.viega.de/prevista.

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