"WESPE" steht ab sofort zur Verfügung

Wie lässt sich beim Einbau einer Wärmepumpe Zeit sparen, ohne bei Qualität und Sorgfalt Abstriche zu machen? Dieser Frage ist das Forschungsprojekt „WESPE“ drei Jahre lang nachgegangen. Die Ergebnisse stehen für SHK-Betriebe ab sofort zur Verfügung.

Gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern und 15 Handwerksbetrieben hat der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) im Forschungsprojekt „WESPE“ untersucht, wo sich Abläufe rund um Planung, Installation und Inbetriebnahme verbessern lassen. Die Ergebnisse stehen SHK-Betrieben nun bzw. absehbar zur Verfügung.
Bild: BWP/Vaillant

Gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern und 15 Handwerksbetrieben hat der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) im Forschungsprojekt „WESPE“ untersucht, wo sich Abläufe rund um Planung, Installation und Inbetriebnahme verbessern lassen. Die Ergebnisse stehen SHK-Betrieben nun bzw. absehbar zur Verfügung.
Bild: BWP/Vaillant
Gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern und 15 Handwerksbetrieben hat der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) untersucht, wo sich Abläufe rund um Planung, Installation und Inbetriebnahme verbessern lassen.

Dabei zeigt sich: Zeit lässt sich nicht nur bei der eigentlichen Montage gewinnen. Auch Planung, digitale Abläufe und die Organisation rund um die Baustelle bieten Potenzial. Ziel sei nicht, dass Fachkräfte schneller arbeiten, sondern dass sie ihre knappe Arbeitszeit möglichst produktiv einsetzen können.

Die Ergebnisse bleiben nicht im Forschungsbericht. Ab seit dem 17. September bzw. ab dem 5. Oktober stehen den SHK-Betrieben unter www.shk-wespe.de zwei Angebote zur Verfügung:

- Der Wespe-Check ermöglicht Betrieben eine Selbsteinschätzung ihrer Prozesse beim Wärmepumpen-Einbau.

- Eine Online-Wissensplattform zeigt anhand einer interaktiven Prozessgrafik konkrete Optimierungsmöglichkeiten für einzelne Arbeitsschritte.

Zudem wird die ZVSHK-Datenplattform „Open Datapool“ weiterentwickelt, sodass auch VDI 3805-Daten (Blatt 22 Wärmepumpen), die den Produktdatenaustausch für Komponenten und Anlagen der Heiz-, Raumluft- und Sanitärtechnik im digitalen Planungsprozess regeln, recherchier- und abrufbar sein werden.

„WESPE“ steht für „Wärmepumpen-Einbau Schneller, Produktiver und Effizienter“. Das dreijährige Forschungsprojekt wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert und vom ZVSHK koordiniert. Ziel war es, die Installationszeiten beim Wärmepumpeneinbau durch die Optimierung der gesamten Prozesskette zu verkürzen. Am Projekt beteiligt waren das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP, das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, die Hans Schramm GmbH und die SHK-Innung Berlin sowie 15 Handwerksbetriebe. Unterstützt wurde WESPE zudem durch Drittmittelgeber aus Industrie und Handel sowie durch Verbände und Organisationen im Projektbeirat.

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