Intelligente „Systemmanagerin“ verhilft zur Energieeinsparung
Das Berliner Start-up Factor4Solutions hat eine KI-basierte Lösung für deutlich weniger Stromverbrauch und CO2-Ausstoß in Kältesystemen entwickelt. Kunden profitieren von niedrigeren Betriebskosten.
Kältemittel stehen im Zentrum eines tiefgreifenden Wandels: Strengere gesetzliche Vorgaben, Umwelt- und Sicherheitsaspekte sowie neue technologische Entwicklungen stellen auch das Fachhandwerk vor Herausforderungen. Welche Anforderungen müssen zukunftsfähige Kältemittel erfüllen und wie können sich Fachbetriebe heute darauf einstellen?
Für gasbefeuerte Dunkelstrahler verlangt das aktuelle Gebäude-Energie-Gesetz bei neuen Hallenobjekten eine hybride Technik, beispielsweise Dunkelstrahler plus Wärmepumpe. Denn der Gesamt-Energiebedarf des Gebäudes muss zu mindestens 65 % von regenerativen Quellen bereitgestellt werden. Praktisch umgesetzte Lösungen zeigen die folgenden Beispiele.
SHK-Profi-Wissen für den sicheren Betrieb von Heizsystemen
Bei der Installation, Befüllung und Wartung von Heizungsanlagen sind Normen von zentraler Bedeutung. Heizungswasser kommt mit nahezu allen Komponenten der Anlage in Berührung und kann dabei erhebliche Schäden verursachen – vom Sauerstoffeintrag über Schlamm- und Kalkablagerungen bis hin zu Korrosion. Eine fachgerechte Aufbereitung des Heizungswassers ist daher essenziell für einen störungsfreien Betrieb und eine lange Lebensdauer der Anlage.
Kommunales Nahwärmekonzept für Sportstätten, Schule und Jugendherberge
Die Gemeinde Barßel im niedersächsischen Landkreis Cloppenburg betreibt seit Jahren ein BHKW-gestütztes Nahwärmenetz zur Versorgung öffentlicher Gebäude. Das Heiznetz deckt den Wärmebedarf eines zentral gelegenen Areals mit Schulzentrum, Hallenschwimmbad, Sporthalle und Jugendbegegnungsstätte. Im Sommer 2024 wurde das bisherige Blockheizkraftwerk nach über zehnjährigem Betrieb durch ein neues Modell ersetzt.
Möglichst mit „grünem Strom“ betriebene Wärmepumpen sind ein maßgeblicher Hebel, um die Wärmewende zu erreichen – weg von den fossilen Brennstoffen hin zu weitgehend regenerativen. Dass dies selbst in energetisch eher ungünstigen Bestandsobjekten möglich ist, zeigt das Beispiel eines Einfamilienhauses aus Süddeutschland. Dort wurde eine Ölheizung durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe von Systemair ersetzt, die ohne nennenswerte Umfeldmaßnahmen eine Jahresarbeitszahl von 3,0 erreicht.
Trinkwasserleitungen wirtschaftlich und regelkonform sanieren
Ein Großteil der Wohngebäude in Deutschland verfügt über veraltete Trinkwasserleitungen, deren Totalaustausch oft mit erheblichen Kosten, Aufwand und Umweltbelastungen verbunden ist. Die Rohrinnensanierung bietet eine effiziente und umweltschonende Alternative – vorausgesetzt, eingesetzte Materialien und Verfahren erfüllen die aktuellen gesetzlichen Vorgaben.
Wohnungsgenossenschaft hat Werteerhalt und Betriebskosten im Blick
Die beste Gelegenheit, kostengünstig ein zweites Leitungsnetz zu installieren, bieten Neubau und energetische Sanierung. Damit lässt sich Regenwasser nutzen und bereits gebrauchtes Grauwasser recyceln. Die Erste Wohnungsgenossenschaft Berlin-Pankow e G (EWG) hat damit Erfahrungen gesammelt und weiß heute, wie das geht.
Industrierinnen leiten Wasser im Wiesenbad Bielefeld zuverlässig ab
Das Freibad an der Bielefelder Wiesenstraße bietet mit 2.600 m² Wasserfläche, einer 110 m langen Wasserrutsche und einem Strömungskanal ein attraktives Sommerangebot für Badebesucher. Damit diese sicher und ohne Pfützenbildung duschen können, ließ die Bielefelder Bäder und Freizeit GmbH (BBF) sieben bodengleiche Industrierinnen in den Sanitäranlagen installieren.
Entwässerungslösung für modernisierten Indoor-Wellnessbereich
Im 32 °C warmen Hallenbad des Gasthof – Reiterhofs Pichler in Oberösterreich kommen Spaß und Entspannung nicht zu kurz. Der Bereich wurde kürzlich saniert und überzeugt die Gäste nun mit funktionellen Details wie der barfuß sicher begehbaren Badrinne.