Mobile Heizzentrale für Neubau

Stadt Dinslaken setzt auf regenerative Heiztechnik

Die Stadt Dinslaken plante und baute in den vergangenen Monaten am Waldfriedhof in Oberlohberg Sozialgebäude mit Sanitäranlagen und eine Werk- und Fahrzeughalle sowie eine neue Aussegnungshalle. Für die Planung und Umsetzung des 5,15 Mio. € teuren Projektes war die ProZent GmbH, eine kommunale Sanierungsgesellschaft der Stadt Dinslaken, verantwortlich. Die in zwei Containern verbaute Heizanlage für das Neubauprojekt lieferte Hotmobil, Spezialist für mobile Energiezentralen.

Die Anfrage der ProZent GmbH erreichte den bei Hotmobil zuständigen Leiter für Verkaufsanlagen, Eberhard Plaum, bereits im Mai 2018. Im ersten Schritt stimmte sich Oliver Nähren, der bei ProZent verantwortliche Projektleiter, mit Hotmobil über die Anforderungen und örtlichen Bedingungen ab. Die Heizanlage sollte nach den neuesten technischen Standards geplant und gebaut werden. Besonderen Wert legte der Auftraggeber auf die Verwendung eines regenerativen Brennstoffs, in diesem Fall Pellets. Da kein separater Heizkeller im Neubau vorgesehen war, bot sich eine Containerlösung an. Darauf ist Hotmobil spezialisiert und verfügt in diesem Bereich über langjährige Erfahrungen. „Mit unserer eigenen Entwicklungs- und Planungsabteilung erarbeiteten wir daraufhin ein Angebot für eine in zwei Containern verbaute Heizanlage“, berichtet Plaum.

Modernste Technik und höchste Qualitätsstandards

In einem 20 Fuß großen Stahlcontainer befindet sich der Pelletsheizkessel (75 kW) für die Wärmeerzeugung, ein Pufferspeicher (800 l), die Pumpengruppen für die Heizkreise sowie das Brennstofflager für die Pellets. Dieses hat ein Fassungsvermögen von 6 m3, das sind umgerechnet 3,9 t Pellets. In einem zweiten Container, der mit 10 Fuß deutlich kleiner ist, ist ein weiterer Pufferspeicher (ebenfalls 800 l) verbaut. Beide Container sind miteinander verbunden. Die Biomasseheizcontainer versorgen über zwei separate Heizkreise die beiden Neubauten: das 400 m² große Betriebsgebäude samt Fahrzeughalle und die 650 m² große Aussegnungshalle. Die beiden Container wurden etwas abseits der beiden neuen Gebäude aufgestellt und über erdverlegte Leitungen mit den Neubauten verbunden. Beide Container sind an den Wänden, Decken und den Türen mit 40 mm starker Mineralwolle gedämmt und schützen die Anlage dadurch vor Frost und Hitze.

Umfangreicher Kundenservice

Die beiden Heizcontainer wurden unter Einhaltung hoher Sicherheits- und Qualitätsstandards im süddeutschen Gottmadingen, dem Firmensitz von Hotmobil, mit eigenem Fachpersonal und ausschließlich qualitativ hochwertigen Bauteilen namhafter Hersteller nach neuesten technischen Standards konzipiert, geplant und gebaut. Die Anlieferung, Aufstellung und Inbetriebnahme der beiden Container übernahmen die Servicetechniker der Hotmobil Niederlassung Bochum, eine der bundesweit acht Hotmobil-Standorte in Deutschland. Die Unterbringung der Heizanlage in Containern spart Platz und damit auch Kosten im Gebäude und erleichtert die Anlieferung von Brennstoffen.

Bei der Übergabe und Inbetriebnahme der Heizcontainer auf dem Waldfriedhof in Dinslaken gab es bei allen Beteiligten zufriedene Gesichter. „Mit der Zusammenarbeit mit Hotmobil sind wir sehr zufrieden, denn wir wurden während der gesamten Laufzeit des Projekts zuverlässig von Herrn Plaum und dem zuständigen Projektleiter Herrn Herrmann betreut und beraten“, fasst Oliver Nähren, Fachbauleiter HLS bei der ProZent GmbH, das Projekt zusammen.

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